Spurenfossilien - Bromley, Richard G.
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Spurenfossilien sind im Grenzgebiet von Geologie und Biologie angesiedelt. Die Reaktion der Organismen auf äußere Veränderungen bestimmt ihr Verhalten. Spuren dieses Verhaltens finden sich in fossilen Sedimenten und können somit zur Interpretation der ursprünglichen Umwelt herangezogen werden. Das Buch besteht aus zwei Teilen: Neoichnologie und Palaeoichnologie. Es enthält zahlreiche instruktive Zeichnungen, die speziell für dieses Buch angefertigt wurden. Ein ausführliches Glossary erleichtert den Einstieg in das Gebiet. Das Buch ist gedacht für Studenten und Wissenschaftler der Sedimentologie und Paläontologie.…mehr

Produktbeschreibung
Spurenfossilien sind im Grenzgebiet von Geologie und Biologie angesiedelt. Die Reaktion der Organismen auf äußere Veränderungen bestimmt ihr Verhalten. Spuren dieses Verhaltens finden sich in fossilen Sedimenten und können somit zur Interpretation der ursprünglichen Umwelt herangezogen werden. Das Buch besteht aus zwei Teilen: Neoichnologie und Palaeoichnologie. Es enthält zahlreiche instruktive Zeichnungen, die speziell für dieses Buch angefertigt wurden. Ein ausführliches Glossary erleichtert den Einstieg in das Gebiet. Das Buch ist gedacht für Studenten und Wissenschaftler der Sedimentologie und Paläontologie.
Inhaltsangabe
Einführung.- 1. Neoichnologie.- 1 Beziehungen zwischen Tier und Sediment.- 1.1 Warum graben sich Lebewesen ein?.- 1.1.1 Schutz und Verbergen.- 1.1.2 Atmung.- 1.1.3 Suspensionsfressen.- 1.1.4 Sedimentfressen.- 1.1.5 Fressen von Oberflächendetritus.- 1.1.6 Züchten.- 1.1.7 und das Gegenteil.- 1.1.8 Chemosymbiose.- 1.1.9 Räuberisches Verhalten.- 1.1.10 Reproduktion und Schock.- 1.1.11 Weitere Verhaltensweisen.- 1.2 Wie graben Lebewesen?.- 1.2.1 Durchdringung.- 1.2.2 Komprimierung.- 1.2.3 Aushöhlung.- 1.2.4 Stopfgefüge (Versatz).- 1.2.5 Spreiten.- 1.2.6 Bioturbation.- 1.3 Das Substrat.- 1.3.1 Korngröße.- 1.3.2 Wassergehalt.- 1.3.3 Scherfestigkeit.- 1.3.4 Schleim und die Auswirkung auf die Bioturbation.- 1.3.5 Terminologie der Substratkonsistenz.- 1.4 Röhren und Wandungen.- 1.5 Physikalische Einführung in die Strömungen in Gängen.- 1.6 Tier-Sediment-Ökologie.- 2 Im Sediment grabende Organismen.- 2.1 Mesofauna und Mikrofauna im Porenraum.- 2.2 Haustoriide Amphipoden (Flohkrebse).- 2.3 Eindringlinge in weichen Substraten.- 2.4 Schwimmen durch das Substrat.- 3 Die Tätigkeit der Würmer.- 3.1 Zwei Würmer in weichem Schlamm.- 3.1.1 Ein Priapulide.- 3.1.2 Ein fleischfressender polychaeter Wurm.- 3.2 Seeanemonen und andere Cnidarier.- 3.2.1 Actinaria.- 3.2.2 Ceriantharia.- 3.2.3 Seefedern.- 3.3 U-förmige Grabgänge für Suspensionsfresser.- 3.3.1 Der chaeptopteride Wurm.- 3.3.2 Die dicken Wirte.- 3.3.3 Ein nicht so ungewöhnlicher Echiure.- 3.3.4 Abschließende Bemerkungen über U-förmige Gänge.- 3.3.5 Speichenförmige, U-förmige und L-förmige Grabgänge.- 3.4 U-förmige Grabgänge für Detritusfresser.- 3.4.1 Der Schlickwattkrebs.- 3.4.2 Die Lebensweise des Sandwurms.- 3.4.3 U-förmige Gänge mit Trichteröffnung.- 3.4.4 Eine Holothurie mit Füßchen.- 3.4.5 Einige Enteropneusten.- 3.4.6 Ringförmige Vertiefungen um Aufwölbungen.- 3.4.7 Giftige Würmer.- 3.5 Sedimentfressende Förderer.- 3.5.1 Ein dicker Förderer unter den Holothurien.- 3.5.2 Ein länglicher Förderer unter den Polychaeten.- 3.5.3 Pectinariidae, die mobilen Röhrenwürmer.- 3.5.4 Umgekehrte Förderaktivität.- 3.6 Eine dickwandige U-Röhre.- 3.7 Kaminbildende Würmer.- 3.8 "Unvollständige Würmer"' die Pogonophoren.- 4 Einige bekannte grabende Organismen.- 4.1 Muscheln.- 4.1.1 Ein Sedimentfresser.- 4.1.2 Ein durch Strömung angetriebener Suspensionsfresser.- 4.1.3 Ausgleichs- und Fluchtspuren bei Muscheln.- 4.1.4 Chemosymbiontische Bivalven.- 4.2 Zwei Herzseeigel der gleichen Gattung.- 4.2.1 Ein Herzseeigel in fast anoxischem Milieu.- 4.2.2 Ein Herzseeigel in ausgeprägt anaeroben Milieu.- 4.3 Grabende anomure Crustaceen.- 4.3.1 Callichirus major.- 4.3.2 Dreidimensionale Netzwerke für Sedimentfresser.- 4.3.3 Spiralige und dendritische Bauformen.- 4.3.4 Y-förmige Grabgänge suspensionsfressender Züchter.- 4.3.5 Sedimentfresser als Züchter.- 4.3.6 Klassifikation von thalassinoiden Gangsystemen.- 4.4 Stomatopoden.- 4.5 Weitere Crustaceen und einige Fische.- 4.6 Spiralige Fallen.- 5 Die Synökologie der Bioturbation.- 5.1 Kommensalismus.- 5.1.1 Kombinationsstrukturen.- 5.1.2 Abhängigkeit von der Entfernung.- 5.2 Veränderung des Substrats durch Bioturbation.- 5.2.1 Physikalische Effekte der Bioturbation.- 5.2.2 Homogenisierung kontra Heterogenisierung.- 5.2.3 Chemische Effekte der Bioturbation.- 5.3 Biologische Effekte: Amensalismus und Sukzession von Gemeinschaften....- 5.3.1 Amensale Beziehungen.- 5.3.2 Trophischer Gruppenamensalismus.- 5.3.3 Sukzession von Gemeinschaften.- 5.3.4 Ersatz von Gemeinschaften.- 5.4 Stockwerkbau.- 5.4.1 Gradienten des Lebensraums.- 5.4.2 Vertikale Unterteilung des Lebensraums.- 5.4.3 Einige Gründe für vertikale Beschränkungen.- 5.4.4 Endobenthische Stockwerke in der Tiefsee.- 5.5 Modellierung von Bioturbationsprozessen.- 5.5.1 Beschreibende Modelle.- 5.5.2 Mathematische Modelle.- 5.5.3 Ein Stockwerkmodell.- 2. Palichnologie.- 6 Die Fossilisationsbarriere.- 6.1 Taphonomie der Spurenfossilien.- 6.2 Erhaltungspotentia