Peter Roehr

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Peter Roehr (1944-1968) gehört zu den sogenannten Frühvollendeten: In seinen nur 23 Lebensjahren schuf der Künstler mit über 600 Arbeiten ein beeindruckendes uvre. Für seine großformatigen, meist quadratischen Tafeln sammelte er Postaufkleber, Etiketten, Werbeprospekte, Bierdeckel oder Milchdosen, schnitt aus und klebte zusammen, addierte und wiederholte. An der Schreibmaschine tippte er den immer gleichen Buchstaben, das gleiche Wort. So kurz und rastlos Roehrs Leben auch war, so ruhig und meditativ erscheint dieses Kunstschaffen, das dem Prinzip der seriellen Reihung verpflichtet ist. Jeder…mehr

Produktbeschreibung
Peter Roehr (1944-1968) gehört zu den sogenannten Frühvollendeten: In seinen nur 23 Lebensjahren schuf der Künstler mit über 600 Arbeiten ein beeindruckendes uvre. Für seine großformatigen, meist quadratischen Tafeln sammelte er Postaufkleber, Etiketten, Werbeprospekte, Bierdeckel oder Milchdosen, schnitt aus und klebte zusammen, addierte und wiederholte. An der Schreibmaschine tippte er den immer gleichen Buchstaben, das gleiche Wort. So kurz und rastlos Roehrs Leben auch war, so ruhig und meditativ erscheint dieses Kunstschaffen, das dem Prinzip der seriellen Reihung verpflichtet ist. Jeder Eindruck von Einzigartigkeit, jegliche Individualität sollte vermieden werden - auch die des Künstlers. Roehr wollte hinter seinen Tafeln verschwinden, nun wird er wiederentdeckt. Dieses Buch begleitet die gleichnamige Ausstellung in der Villa Grisebach, Berlin. Es zeigt die 37 ausgewählten Werke im Zusammenspiel mit einem Beitrag von Florian Illies, der Roehrs minimalistische Kunst und sein
bewegtes Leben zusammenführt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Deutscher Kunstverlag
  • Seitenzahl: 64
  • Erscheinungstermin: 23. September 2016
  • Deutsch, Englisch
  • Abmessung: 256mm x 192mm x 15mm
  • Gewicht: 388g
  • ISBN-13: 9783422073883
  • ISBN-10: 3422073884
  • Artikelnr.: 45704114
Autorenporträt
Florian Illies, geboren 1971 in Schlitz bei Fulda. Bis Dezember 2002 Leitung des Feuilletons der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" und davor die Berliner Seiten der "FAZ". Derzeit freier Autor in Berlin. 1999 Auszeichnung mit dem "Ernst-Robert-Curtius Förderpreis für Essayistik" und 2014 mit dem "Ludwig-Börne-Preis".