Hans Tintelnot
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Er war Kunsthistoriker und Museumsleiter. Und er hat Zeit seines Lebens gezeichnet und gemalt: Hans Tintelnot, 1909 in Lemgo geboren, 1970 verstorben und eben dort beerdigt. Nach dem Studium in München, Berlin und Wien wird er 1934 Assistent am Kunstgeschichtlichen Seminar in Breslau. 1945 kommt er zurück nach Lemgo, ab 1946 ist er an der Universität Göttingen tätig. 1959 wird er Direktor des Kunstgeschichtlichen Instituts der Universität Kiel und Leiter der Kunsthalle Kiel. 40 Aquarelle, Skizzen und Skizzenbücher sowie Briefe und Schriften gewähren Einblicke in das künstlerische und…mehr

Produktbeschreibung
Er war Kunsthistoriker und Museumsleiter. Und er hat Zeit seines Lebens gezeichnet und gemalt: Hans Tintelnot, 1909 in Lemgo geboren, 1970 verstorben und eben dort beerdigt. Nach dem Studium in München, Berlin und Wien wird er 1934 Assistent am Kunstgeschichtlichen Seminar in Breslau. 1945 kommt er zurück nach Lemgo, ab 1946 ist er an der Universität Göttingen tätig. 1959 wird er Direktor des Kunstgeschichtlichen Instituts der Universität Kiel und Leiter der Kunsthalle Kiel. 40 Aquarelle, Skizzen und Skizzenbücher sowie Briefe und Schriften gewähren Einblicke in das künstlerische und wissenschaftliche Schaffen eines Mannes, der das kulturelle Leben Lemgos stark geprägt hat.
  • Produktdetails
  • Schriften des Städtischen Museums Lemgo .17
  • Verlag: Verlag Für Regionalgeschichte
  • Artikelnr. des Verlages: .1077, 1077
  • Seitenzahl: 72
  • Erscheinungstermin: April 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 239mm x 212mm x 10mm
  • Gewicht: 340g
  • ISBN-13: 9783739510774
  • ISBN-10: 3739510773
  • Artikelnr.: 45201712
Inhaltsangabe
Katharina Günther / Dorothea Krätzschmar-Hamann: Einleitung - 2
Jürgen Scheffler: Hans Tintelnot in Lemgo - 4
Katharina Günther: Erinnerung - 14
Jens Martin Neumann: Hans Tintelnot - Kunsthistoriker und Museumsleiter - 16
Hans Tintelnot: Aquarelle - 24
Hans Tintelnot: Über das Aquarell - 68
Rezensionen
Er war Kunsthistoriker und Museumsleiter. Und er hat selbst Zeit seines Lebens gezeichnet und gemalt: Hans Tintelnot, 1909 in Lemgo geboren, 1970 verstorben und eben dort beerdigt. Eine Ausstellung im Museum Hexenbürgermeisterhaus gewährt nun Einblick in das künstlerische Schaffen des Mannes, der seinerzeit das kulturelle Leben in der alten Hansestadt stark geprägt hat. Die 40 Aquarelle, die zu sehen sind, stammen aus dem Privatbesitz seiner beiden Töchter Katharina Günther und Dorothea Krätzschmar-Hamann. Studien, Skizzen und Skizzenbücher sowie Briefe und ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten aus Hans Tintelnots Feder komplettieren die liebevoll konzipierte Ausstellung. Tintelnot, so berichtet der Lemgoer Museumsleiter Jürgen Scheffler, habe sich schon in seiner Jugend für die Baudenkmäler seiner Heimatstadt interessiert. Noch aus seiner Schulzeit stammt eine umfangreiche Jahresarbeit zu zwei Grabdenkmälern, der sein Lehrer Dr. Karl Meier ein deutlich höheres Niveau als der einer normalen Schülerarbeit attestierte. Auch diese Arbeit kann in der Ausstellung eingesehen werden. Nach dem Abitur in Lemgo studiert Tintelnot in München, Berlin, Wien und Breslau, wo er promoviert wird. In Breslau ist er Assistent am Kunstgeschichtlichen Seminar der Uni, besucht aber auch Kurse an der Kunstakademie. 1945 kommt er mit seiner Frau Monika und den Töchtern nach Lemgo in das elterliche Haus. Er ist ab 1946 an der Uni Göttingen tätig. 1959 erhält er einen Ruf an die Uni Kiel, wo er Direktor des Kunstgeschichtlichen Instituts und Leiter der Kunsthalle Kiel wird. Und die ganze Zeit über zeichnet und malt er. Die Ausstellungsmacher können nicht alle Arbeiten eindeutig datieren und verorten - deutlich ablesen lässt sich jedoch die Entwicklung Hans Tintelnots vom impressionistisch geprägten hin zum expressionistisch arbeitenden Künstler. "Diesen Weg nachzuzeichnen war für uns ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Bilder", sagt Tochter Dorothea Krätzschmar-Hamann. Landschaften, Blumen und immer wieder Stadtansichten aus Breslau oder Lemgo: Das sind Hans Tintelnots zentrale Motive. Der Künstler habe einst gesagt, seine Kindheit und Jugend in Lemgo mit seinen zahlreichen Baudenkmälern habe ihn unmittelbar für seine spätere Berufswahl geprägt, sagt Scheffler. So bildet das Hexenbürgermeisterhaus eine stimmige Kulisse für die gelungene, runde Ausstellung. Eine weitere Facette dazu ist der von Gerhard Milting ansprechend gestaltete Katalog. Barbara Luetgebrune, in: Lippische Landes-Zeitung, 24.6.2016…mehr