Meine teuflisch gute Freundin - Meine Teuflisch Gute Freundin/Dvd
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Lilith (Emma Bading) ist ein ganz normales Teenager-Mädchen, mal davon abgesehen, dass sie die Tochter des Teufels (Samuel Finzi) ist und in der Hölle wohnt. Und das ist wirklich die Hölle, denn ihr strenger Vater lässt ihr keinerlei Spielraum und denkt, dass seine Tochter zu jung für die Arbeit des Teufels ist. Richtig böse sein? Darf sie nur in der Theorie unter Aufsicht ihres Hauslehrers ... und im Internet. Aber das reicht Lilith schon lange nicht mehr. Sie will raus in die richtige Welt und zeigen, was sie kann. Also schlägt sie ihrem Vater einen teuflischen Deal vor: Schafft sie es…mehr

Produktbeschreibung
Lilith (Emma Bading) ist ein ganz normales Teenager-Mädchen, mal davon abgesehen, dass sie die Tochter des Teufels (Samuel Finzi) ist und in der Hölle wohnt. Und das ist wirklich die Hölle, denn ihr strenger Vater lässt ihr keinerlei Spielraum und denkt, dass seine Tochter zu jung für die Arbeit des Teufels ist. Richtig böse sein? Darf sie nur in der Theorie unter Aufsicht ihres Hauslehrers ... und im Internet. Aber das reicht Lilith schon lange nicht mehr. Sie will raus in die richtige Welt und zeigen, was sie kann. Also schlägt sie ihrem Vater einen teuflischen Deal vor: Schafft sie es innerhalb einer Woche einen guten Menschen zum Bösen zu verführen, darf sie dortbleiben und weiter ihr Unwesen treiben. Scheitert sie, geht es umgehend zurück in die höllische Langeweile - für immer! Vater und Tochter schlagen ein, der Deal steht.
Satan schickt seine Tochter auf die Erde - und lässt sie romantische Gefühle entdecken in Marco Petrys beschwingter Sommerkomödie.

Der Teufel hat's gut im deutschen Unterhaltungskino. Nachdem er 1999 in "Der große Bagarozy" und 2001 in "666 - Traue keinem, mit dem du schläfst" Finsternis oder zumindest ein bisschen Amoral auf die Erde bringen wollte, ist der Gehörnte nunmehr auch in Marco Petrys Verfilmung von

Hortense Ullrichs Jugendroman How to Be Really Bad, in Drehbuchform gebracht von Petry gemeinsam mit Rochus Hahn, wieder am Werk, Zwietracht zu säen und der Sünde Vorschub zu leisten. Oder genauer gesagt: Satans attraktiver Satansbraten Lilith rückt in den Mittelpunkt, die nach einem Zwist mit dem Papa in eine kleine Gemeinde im Norden Deutschlands geschickt wird, wo sie aus dem bravsten Mädchen des braven Städtchens binnen einer Woche das Böse herauskitzeln soll. Gelingt es ihr, wird sie in den Außendienst entlassen. Scheitert sie, ist sie zum ewigen Aufenthalt in einem Kämmerchen in der Hölle verdammt. Natürlich ist der Teufel, wie ihn Samuel Finzi hier spielt, nicht mit De Niros dämonischem Louis Cypher aus "Angel Heart" zu vergleichen: Er ist eher ein eleganter Herr mit dämonischem Blick. Und auch Lilith ist nicht gerade der Inbegriff des Höllischen. Eher zeigt der Film sie, wie von Emma Bading gespielt, eine kesse, selbstbewusste junge Frau, die sich nichts gefallen lässt, weshalb sie eigentlich genau das richtige Mädchen am richtigen Platz ist, um die schüchterne Greta, eine zuckersüße Unschuld vom Lande, ein bisschen aus der Reserve zu locken. Man muss nicht mit dem Teufel im Bunde sein, um nicht nach fünf Minuten schon erraten zu können, dass alles ganz anders kommt, und es vor allem um der Widerspenstigen Zähmung geht: Lilith ist es, die, umgeben von den vielen liebenswerten Menschen und dem attraktiven Rebellen Samuel, lernt, dass Nettsein nicht unbedingt das Schlechteste sein muss, speziell wenn man sich wider Erwarten richtig verliebt. Marco Petry hat darum in seiner ersten Arbeit seit "Doktorspiele"

(mehr als 700.000 Besucher) einen heiteren und kaum wolkigen Film gebaut, der ein bisschen so ist wie die von Janina Fautz gespielte Greta: nett, brav, ein bisschen unbedarft und ziemlich liebenswert. Das Debüt der Münchner Tempest Film, die in diesem Jahr auch noch mit "Tabaluga" in den deutschen Kinos durchstarten werden, ist ein beschwingter Sommerfilm für das gerade "Bibi & Tina" entwachsene Publikum, bei dem das Herz am rechten Fleck schlägt - und das gerne etwas mehr wie Lilith hätte sein dürfen: Ein wenig vermisst man das Diabolische,das Abgründige. Aber vielleicht ist das auch nur der verdorbene Blick eines Erwachsenen, der schon viel zu viele Filme in seinem Leben gesehen hat. Die Zielgruppe wird diese Einwände vermutlich nicht haben und sich teuflisch gut unterhalten fühlen. ts.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

mit Hörfilmfassung
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: EuroVideo
  • Gesamtlaufzeit: 96 Min.
  • Erscheinungstermin: 4. Dezember 2018
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 40/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • EAN: 4009750289129
  • Artikelnr.: 53028583
Rezensionen
Der Gehörnte, bzw. seine Tochter, geht in Marco Petrys Verfilmung von Hortense Ullrichs Jugendroman "How to Be Really Bad", in Drehbuchform gebracht von Petry mit Rochus Hahn, wieder ans Werk, Zwietracht zu säen und der Sünde Vorschub zu leisten. Das Ergebnis ist ein heiterer und kaum wolkiger Film, der ein bisschen so ist wie die von Janina Fautz gespielte Greta: nett, brav, ein bisschen unbedarft und ziemlich liebenswert. Spaß hat man vor allem an der forschen Emma Bading als Inbegriff eines Bad Girls.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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