Wilhelm Weber's Werke - Weber, Wilhelm;Weber, Heinrich
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IV Die gleichzeitige Beschäftigung mit galvanischen Strömen und mit magnetischen Erscheinungen führten WEBER bald zu einem genauen Studium der AMPERE'Schen Untersuchungen, dessen Resultat in der ersten unter dem Titel Elektrodynamische Maassbestimmungen heraus gegebenen Abhandlung niedergelegt ist, welche hier unter No. V sich abgedruckt findet. Mit Hülfe einer Anzahl von ihm neuersonnener Instrumente weist WEBER auf das Schärfste die Richtigkeit des AMPERE'schen Gesetzes nach, und stellt so dann sein Grundgesetz der elektrischen Wirkung auf, durch welches die elektrostatischen, elektro…mehr

Produktbeschreibung
IV Die gleichzeitige Beschäftigung mit galvanischen Strömen und mit magnetischen Erscheinungen führten WEBER bald zu einem genauen Studium der AMPERE'Schen Untersuchungen, dessen Resultat in der ersten unter dem Titel Elektrodynamische Maassbestimmungen heraus gegebenen Abhandlung niedergelegt ist, welche hier unter No. V sich abgedruckt findet. Mit Hülfe einer Anzahl von ihm neuersonnener Instrumente weist WEBER auf das Schärfste die Richtigkeit des AMPERE'schen Gesetzes nach, und stellt so dann sein Grundgesetz der elektrischen Wirkung auf, durch welches die elektrostatischen, elektro dynamischen und die Induktions-Erscheinungen auf eine gemeinsame Grundlage zurückgeführt werden. In den hier mit YII und XI bezeichneten Abhandlungen wendet sich WEBER der Erforschung des Diamagnetismus zu, welcher kurz nach seiner Entdeckung durch F ARADAY 1846 für die Lehre vom Magnetismus von hervorragender Bedeutung geworden ist, insofern durch die Erklärung der diamagnetischen Erscheinungen zugleich eine Entscheidung zwischen den bis dahin gleichberechtigten Hypothesen über das Wesen des Mag netismus herbeigeführt wurde. Es gelang WEBER nicht blos, diamag netische und magnetische Kräfte ihrer Grösse nach zu vergleichen, sondern auch diamagnetische Induktionsströme zu erzeugen und das Verhältniss ihrer Intensität zu derjenigen magnetischer Induktionsströme festzustellen. Aus diesen Untersuchungen ergab sich dann eine präcise Vorstellung über das Wesen des Magnetismus und des Diamagnetismus.
Inhaltsangabe
Inhaltsverzeichniss des dritten Bandes.- I. Zusammensetzung galvanischer Säulen. (1841).- II. Messung starker galvanischer Ströme bei geringem Widerstande nach absolutem Maasse. (1841).- III. Ueber das elektrochemische Aequivalent des Wassers. (1841).- IV. Messung starker galvanischer Ströme nach absolutem Maasse. (1842).- V. Elektrodynamische Maassbestimmungen über ein allgemeines Grund gesetz der elektrischen Wirkung. (1846).- VI. Elektrodynamische Maassbestimmungen. (1848). [Auszug aus der V. Abhandlung.].- VII. Ueber die Erregung und Wirkung des Diamagnetismus nach den Gesetzen inducirter Ströme. (1848).- VIII. Bemerkungen zu Neumann's Theorie inducirter Ströme. (1849).- IX. Messungen galvanischer Leitungswiderstände nach einem absoluten Maasse. (1851).- X. Elektrodynamische Maassbestimmungen insbesondere Widerstandsmessungen. (1852).- XI. Elektrodynamische Maassbestimmungen insbesondere über Diamagnetismus. (1852).- XII. Ueber den Zusammenhang der Lehre vom Diamagnetismus mit der Lehre von dem Magnetismus und der Elektricität. (1852). [Auszug aus der XI. Abhandlung].- XIII. Vorwort bei der Uebergabe der Abhandlung: Elektrodynamische Maassbestimmungen insbesondere Zurückführung der Stromintensitäts- Messungen auf mechanisches Maass. (1855).- XIV. Ueber die Elektricitätsmenge, welche bei galvanischen Strömen durch den Querschnitt der Kette fliesst, von W. Weber und E, Köhl- rausch. (1856). [Auszug a. d. XV. Abhandl. von R. Kohlrausch].- XV. Elektrodynamische Maassbestimmungen insbesondere Zurückführung der Stromintensitäts-Messungen auf mechanisches Maass, von E. Kohlrausch und W. Weber. (1857).- I. Beschreibung der Torsionswaage.- II. Beschreibung der Tangenten-Boussole.