Physikalisches Praktikum - Westphal, Wilhelm H.
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A. Maß und Messen 1. Das Wesen physikalischer Messungen Jede physikalische und auch jede technische Messung einer Größe bezweckt die Feststellung, wie oft (oder zu welchem Bruch teil) die für die betreffende Größe vereinbarte Maßeinheit in dieser Größe enthalten ist. Das Verhältnis der gemessenen Größe zur Maßeinheit heißt die Maßzahl der Größe. Jede Messung ist also ein unmittelbarer oder mittelbarer Vergleich mit der Maß einheit, d. h. eine Größe x wird durch die Messung als ein be,· stimmtes Vielfaches (oder ein bestimmter Bruchteil), ein k-faches. der Maßeinheit E erkannt: x = kE. Der…mehr

Produktbeschreibung
A. Maß und Messen 1. Das Wesen physikalischer Messungen Jede physikalische und auch jede technische Messung einer Größe bezweckt die Feststellung, wie oft (oder zu welchem Bruch teil) die für die betreffende Größe vereinbarte Maßeinheit in dieser Größe enthalten ist. Das Verhältnis der gemessenen Größe zur Maßeinheit heißt die Maßzahl der Größe. Jede Messung ist also ein unmittelbarer oder mittelbarer Vergleich mit der Maß einheit, d. h. eine Größe x wird durch die Messung als ein be,· stimmtes Vielfaches (oder ein bestimmter Bruchteil), ein k-faches. der Maßeinheit E erkannt: x = kE. Der Betrag der Maßzahl k ist also von der - an sich willkürlichen - Wahl der Maßeinheit abhängig. So drückt sich z. B. das Ergebnis einer Längenmessung entweder durch x = 137,52 cm oder 1,3752 maus. Je größer die Maßeinheit ist, um so kleiner ist tlie Maßzahl. Abgesehen von den Fällen, wo eine Messung in einer Ab zählung von Ereignissen besteht, erfolgen physika1ische Messungen durchwEg durch Ablesungen auf Skalen (Zeigerablesungen im eigentlichen und übertr!!genen Sinne), werden also letzten Endes auf Messungen von Langen auf einer Skala zurückgeführt. In der Regel wird das gesuchte Ergebnis nicht durch unmittel bare Messung der in Frage stehenden Größe gewonnen. In den meisten Fällen wird die Maßzahl der Größe auf Grund einer mathematisch formulierten Beziehung aus mehreren Größen berechnet, die durch unmittelbare Messungen ermittelt worden sind (zusammengesetzte Ergebnisse).
  • Produktdetails
  • Verlag: Vieweg+Teubner / Vieweg+Teubner Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 978-3-663-04000-2
  • 5. Aufl.
  • Seitenzahl: 388
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 1948
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 20mm
  • Gewicht: 506g
  • ISBN-13: 9783663040002
  • ISBN-10: 3663040003
  • Artikelnr.: 39155282
Inhaltsangabe
I. Einleitung.- A. Maß und Messen.- 1. Das Wesen physikalischer Messungen.- 2. Maßeinheiten und Maßsysteme der Mechanik.- 3. Temperatur und Wärmemenge.- 4. Die elektrischen und magnetischen Einheiten.- B. Zur Berechnung von Messungsergebnissen. Fehlerrechnung.- 5. Rechenverfahren und Rechenmittel.- 6. Rechnen mit kleinen Größen. Kürzungsregeln.- 7. Fehlerquellen.- 8. Der Zweck der Fehlerrechnung.- 9. Arithmetisches Mittel und mittlerer Fehler.- 10. Einzelmessungen von verschiedenem Gewicht.- 11. Der Fehler eines zusammengesetzten Ergebnisses.- 12. Auswertung von Meßreihen.- C. Einige Regeln für physikalische Messungen.- 13. Protokollführung.- 14. Einiges zur Ausführung der Messungen.- 15. Elektrische Schaltungen.- II. Mechanik.- 1. Aufgabe: Spezifisches Gewicht fester Stoffe.- 2. Aufgabe: Spezifisches Gewicht von Flüssigkeiten.- 3. Aufgabe: Elastizitätsmodul.- 4. Aufgabe: Oberflächenspannung.- 5. Aufgabe: Innere Reibung (Zähigkeit) von Flüssigkeiten.- 6. Aufgabe: Trägheitsmomente und Richtmomente.- 7. Aufgabe: Messung des Schubmoduls.- 8. Aufgabe: Absolute Wägung.- 9. Aufgabe: Empfindlichkeit und Schwingungsdauer der Waage.- 10. Aufgabe: Gekoppelte Pendel.- III. Wärme, Gastheorie, Akustik.- 11. Aufgabe: Messung spezifischer Wärmen.- 12. Aufgabe: Schmelz- und Verdampfungswärme des Wassers.- 13. Aufgabe: Messungen mit dem Volumenometer. Boyle-Mariottesches Gesetz.- 14. Aufgabe: Messung des Druckkoeffizienten der Luft mit dem Gasthermometer.- 15. Aufgabe: Luftdichte. Luftfeuchtigkeit.- 16. Aufgabe: Akustische Messungen.- IV. Optik.- 17. Aufgabe: Brennweite dünner Linsen.- 18. Aufgabe: Brennweite und Hauptebenen einer dicken Linse.- 19. Aufgabe: Vergrößerung einer Lupe.- 20. Aufgabe: Brennweite und Hauptebenen eines Linsensystems.- 21. Aufgabe: Die Vergrößerung des Mikroskops.- 22. Aufgabe: Messungen mit dem Mikroskop.- 23. Aufgabe: Brechungsindex eines Prismas.- 24. Aufgabe: Wellenlängenmessung mit dem Gitter.- 25. Aufgabe: Lichtmessung.- V. Elektrizität und Magnetismus.- 26. Aufgabe: Widerstandsmessung mit Strom- und Spannungsmesser. Kennlinie einer Glühlampe.- 27. Aufgabe: Widerstandsmessung in der Brückenschaltung.- 28. Aufgabe: Klemmenspannung und innerer Widerstand von Elementen.- 29. Aufgabe: Das elektrische Wärmeäquivalent und der Wirkungsgrad eines elektrischen Kochers.- 30. Aufgabe: Temperaturkoeffizient des Widerstandes von Metallen.- 31. Aufgabe: Messung von Spannungen und Widerständen durch Kompensation.- 32. Aufgabe: Spezifischer Widerstand von Elektrolyten.- 33. Aufgabe: Messung von Induktivitäten und Kapazitäten.- 34. Aufgabe: Magnetisches Feld einer Spule und erdmagnetisches Feld.- 36. Aufgabe: Schwingung und Dämpfung des Galvanometers.- 36. Aufgabe: Empfindlichkeit und sonstige Konstanten eines Galvanometers.- 37. Aufgabe: Messung sehr großer und sehr kleiner Widerstände.- 38. Aufgabe: Ballistisches Galvanometer.- 39. Aufgabe: Messung magnetischer Felder mit der Induktionsspule.- 40. Aufgabe: Messungen mit dem Elektrometer.- Anhang I: Ungedämpfte und gedämpfte Schwingungen.- Anhang II: Theorie des Drehspulgalvanometers.- Anhang III: Beweise zur Fehler- und Ausgleichsrechnung.- Tabellen.- I. Dichte des Wassers zwischen 0 und 30° C.- II. Dampfdruck des Wassers zwischen ? 10 und + 30° C.- III. Siedetemperatur des Wassers zwischen 68 und 78 cm Hg.- IV. Reduktion einer Barometerablesung auf 0° C.- V. Reduktion eines Ausschlags auf den Bogen.- VI. Zum ballistischen Galvanometer.- VII. Wichtige Zahlen.

I. Einleitung.- II. Mechanik.- III. Wärme, Gastheorie, Akustik.- IV. Optik.- V. Elektrizität und Magnetismus.- VI. Kernphysik.- I. Ungedämpfte und gedämpfte Schwingungen.- II. Theorie des Drehspulgalvanometers.- III. Beweise zur Fehler- und Ausgleichungsrechnung.- Tabellen.- I. Dichte des Wassers zwischen 0 °C und 30 °C.- II. Dampfdruck des Wassers zwischen ?10 °C und + 30 °C.- III. Siedetemperatur des Wassers zwischen 680 Torr und 780 Torr.- IV. Reduktion einer Barometerablesung auf 0 °C.- V. Reduktion eines Ausschlags auf den Bogen.- VI. Zum ballistischen Galvanometer.- VII. Wichtige Zahlen.