Integration durch Partizipation - Büttner, Christian / Meyer, Berthold (Hgg.)
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Experten aus Wissenschaft und Politik erörtern, ob die Akkulturation oder eher die Ermöglichung von gleichberechtigter Mitwirkung der in Deutschland lebenden Zuwanderer Erfolg verspricht und welche Bedeutung deren Integration für Gesellschaft und Wirtschaftsleben hat.

Produktbeschreibung
Experten aus Wissenschaft und Politik erörtern, ob die Akkulturation oder eher die Ermöglichung von gleichberechtigter Mitwirkung der in Deutschland lebenden Zuwanderer Erfolg verspricht und welche Bedeutung deren Integration für Gesellschaft und Wirtschaftsleben hat.
  • Produktdetails
  • Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 285
  • 2001
  • Ausstattung/Bilder: 285 Seiten - 210.0 x 148.0 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm
  • Gewicht: 370g
  • ISBN-13: 9783593367231
  • ISBN-10: 3593367238
  • Best.Nr.: 09440344
Inhaltsangabe
Einleitung Berthold Meyer Die gesellschaftliche Einführung Integration von Zuwanderern braucht politische Partizipation - Eine Einführung 1. Rechtliche und politische Grundlagen für Integration und Partizipation Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Zwischen Einbürgerung und politischer Partizipation "ausländischer Mitbürger" .Welchen Spielraum gewährt der demokratische Rechtsstaat in Deutschland? Karl-Winfried Seif Integration und Partizpation - Konzepte auf Landesebene 2. Kommunale Integration und Partizipation - drei Beispiele Wolf-Dieter Pfützenreuter Zwischen Konfliktverwaltung und Bemühungen um politische Partizipation - Das Beispiel Berlin Mehmet Kilicgedik Bielefeld: Politische Partizipation fängt auf kommunaler Ebene an Rosi Wolf-Almanasreh Bearbeitung von sozialen und ethnisierten Konflikten in Städten mit hoher Bevölkerungsvielfalt 3. Kulturelle Teilhabe durch Spracherwerb, Schule und Medien Helga Nagel "Mama lernt deutsch" - Sprache und Partizipation: Die Bedeutung der Zweitsprache im Integrationsprozeß Werner Röhrig Teilhabe an Bildung und Mitwirkung an der Gestaltung von Bildungseinrichtungen - Kinder und Jugendlicher zugewanderter Familien in hessischen Schulen Friedrich Voß "Ausländer und Medien" - ein facettenreiches Thema 4. Teilhabe am Wirtschaftsleben Thomas v. Freyberg Quellen ethnischer Diskriminierung am Arbeitsplatz und Möglichkeiten betrieblicher Antidiskriminierung Faruk Sen/Yunus Ulusoy "Ausländische Mitbürger" als Produzenten und Konsumenten - Angebots- und Nachfrageerweiterungen aufgrund der Multikulturalität Maria Kontos Von der "mithelfenden Familienangehörigen" zur selbständig-erwerbstätigen Migrantin: Ein sozialer Transformationsprozeß in der Migration 5. Integrationserfahrungen in europäischen und außereuropäischen Demokratien Nicole Gabriel Integrationsmodell Frankreich? Christiane Harzig Die Position von Migranten und Migrantinnen in der (politischen) Kultur Kanadas 6. Mit den Immigranten wächst die Gesellschaft - wie verändert sich die Demokratie? Bruno Schoch Wer ist das Volk? Integration verlangt Bürgerrechte Heinz Kleger Postnationale oder transnationale Demokratie? Harald Müller Mehr Demokratie wagen - ein Friedensprogramm Die Herausgeber und AutorInnen des Bandes
Rezensionen
28.06.2001, Neue Zürcher Zeitung, Politische Rechte oder Sozialpolitik?:

"Herausgegriffen aus dem dichten Angebot von Büchern zum Thema 'Ausländer in demokratischen Gesellschaften', gehört das Buch von Christian Büttner und Berthold Meyer zu denjenigen, die unzweideutig eine politische Position beziehen wollen: für soziale Integration durch politische Partizipation, und nicht umgekehrt."

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Die Herausgeber und Autoren des Sammelbandes über 'ausländische' Mitbürger in demokratischen Gesellschaften vertreten eine eindeutige Position, berichtet Anette Bingemer: Integration und ein konfliktarmes gemeinsames Leben in einem Staat funktioniert über politische Teilnahme, nicht durch eine Aufgabe der eigenen kulturellen Identität. Dieser Auffassung stimmt die Rezensentin grundsätzlich zu, auch wenn sie einige Beiträge etwas "träumerisch" findet. Für besonders überzeugend hält sie die Ausführungen der Autoren, die Erfahrungen aus der Praxis einbringen und auch von den Schwierigkeiten in der "Ausländerpolitik" berichten, wie den Aufsatz von Rosi Wolf-Almanasreh, Leiterin des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt, die für eine Grundversorgung an Bildung, Arbeit und Wohnraum für "Ausländer" und "Einheimische" plädiert. Anregend findet die Rezensentin auch die Forderung, bewusster mit Begriffen wie "Gastvolk", "Zugewanderten" und "Migranten" umzugehen, um so Abwertungen der "Anderen" zu vermeiden.

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Politische Rechte oder Sozialpolitik? "Herausgegriffen aus dem dichten Angebot von Büchern zum Thema 'Ausländer in demokratischen Gesellschaften', gehört das Buch von Christian Büttner und Berthold Meyer zu denjenigen, die unzweideutig eine politische Position beziehen wollen: für soziale Integration durch politische Partizipation, und nicht umgekehrt." (Neue Zürcher Zeitung, 28.06.2001)