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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Regensburg, Veranstaltung: Weimarer Klassik, Sprache: Deutsch, Abstract: Goethe griff mit Iphigenie auf einen antiken Stoff zurück, hinzu kam als besondere Grundlage die dramatische Gestaltung durch Euripides. In einem Punkt stimmt die Forschung in ihren Meinungen überein: „In doppelter Weise ist in Goethes Werk der Euripideische Hintergrund ständig bemerkbar, sei es als Ausgangspunkt oder als Gegensatzfolie.“ Aufgrund des großen Zeitabstandes zwischen der Vorlage des Euripides (412…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Regensburg, Veranstaltung: Weimarer Klassik, Sprache: Deutsch, Abstract: Goethe griff mit Iphigenie auf einen antiken Stoff zurück, hinzu kam als besondere Grundlage die dramatische Gestaltung durch Euripides. In einem Punkt stimmt die Forschung in ihren Meinungen überein: „In doppelter Weise ist in Goethes Werk der Euripideische Hintergrund ständig bemerkbar, sei es als Ausgangspunkt oder als Gegensatzfolie.“ Aufgrund des großen Zeitabstandes zwischen der Vorlage des Euripides (412 v. Chr.) und der Bearbeitung des Stoffs durch Goethe (1773-1786), ist es für das Verständnis von Goethes Werk interessant, es mit der Vorlage zu vergleichen. Es muss also um das Aufzeigen von Veränderungen gehen, denn „bei der Schlußredaktion der Iphigenie orientiert er sich […] an Euripides.“ Deshalb gilt es zu beweisen, welche Abwandlungen Goethe vornimmt und inwiefern die Vorlage ihn beeinflusst hat. Aus diesem Grund muss man die Frage stellen: Inwieweit bemerkbar wird, dass sich Goethes Iphigenie auf Tauris an der Euripides Iphigenie bei den Taurern orientiert hat? In dieser Arbeit soll zuerst der Entstehungsgeschichtliche Hintergrund Goethes und Euripides Iphigenie näher beleuchtet werden, womit das Verhältnis der beiden Werke zueinander klar wird. Weiterhin soll deutlich werden, dass nicht erst in Goethes Iphigenie ein humanisierender Aspekt zum Vorschein kommt, sondern dieser schon in der Antiken Vorlage bemerkbar war, wenn auch noch nicht so ausgeprägt wie bei Goethe. Auch die inhaltliche, formelle und stilistische Annährung an das Original soll hier betrachtet werden. Fast noch größer als die Gemeinsamkeiten sind jedoch die Unterschiede zwischen den beiden Versionen. Dazu gehören vor allem die inhaltlichen Veränderungen, die Goethe in Abweichung der Vorlage vorgenommen hat. Anhand von zahlreichen Beispielen aus den beiden Primärtexten wird dies veranschaulicht dargestellt.