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Zurück in die ZukunftWenn wir nur über CO2-Bilanzen, Vor- und Nachteile von Sonne, Wind oder Atom sprechen, dann verpassen wir es, über wirkliche Alternativen zu sprechen. Eine solche Alternative könnte eine gerechtere Gesellschaft sein, in der die Starken weniger Macht hätten und die Schwachen weniger marginalisiert würden; eine Gesellschaft, in der die Menschen weniger konsumieren, aber mehr Zeit und Raum für sich haben; eine Gesellschaft mit teureren Lebensmitteln, aber weniger Hunger; eine freiere Gesellschaft.Dass das Verbrennen von Erdöl die Umwelt schädigt, wissen mittlerweile alle. Der…mehr

Produktbeschreibung
Zurück in die ZukunftWenn wir nur über CO2-Bilanzen, Vor- und Nachteile von Sonne, Wind oder Atom sprechen, dann verpassen wir es, über wirkliche Alternativen zu sprechen. Eine solche Alternative könnte eine gerechtere Gesellschaft sein, in der die Starken weniger Macht hätten und die Schwachen weniger marginalisiert würden; eine Gesellschaft, in der die Menschen weniger konsumieren, aber mehr Zeit und Raum für sich haben; eine Gesellschaft mit teureren Lebensmitteln, aber weniger Hunger; eine freiere Gesellschaft.Dass das Verbrennen von Erdöl die Umwelt schädigt, wissen mittlerweile alle. Der hohe Energieverbrauch unserer Gesellschaft indes wird kaum je infrage gestellt: Wird Energie nur 'sauber' produziert, gilt sie als unproblematisch. Marcel Hänggi hinterfragt diesen Konsens und zeigt auf, dass wir den Klimawandel nur dann stoppen können, wenn wir unser Verhältnis zur Energie ändern. Denn Energie prägt die Art, wie wir Nahrung produzieren und uns ernähren; wie wir uns bewegen; wie wir konsumieren; wie die Macht in Wirtschaft und Politik arbeitet.
  • Produktdetails
  • Verlag: Rotpunktverlag, Zürich
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 368
  • Erscheinungstermin: 15. April 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 204mm x 136mm x 33mm
  • Gewicht: 430g
  • ISBN-13: 9783858694461
  • ISBN-10: 3858694460
  • Artikelnr.: 32724838
Autorenporträt
Marcel Hänggi hat an der Universität Zürich Geschichte studiert. Er arbeitet seit 1996 als Journalist und war unter anderem Auslandsredakteur der Weltwoche und Wissenschaftsredakteur der Wochenzeitung. Seit 2007 ist er freischaffender Wissenschaftsjournalist. 2007 erhielt er den Zürcher Journalistenpreis.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Interessant, aber auch ein wenig widersprüchlich klingt, was Rezensent Harald Welzer über dieses Buch schreibt. Der Schweizer Journalist Marcel Hänggi betrachtet das Energieproblem von zwei Seiten: Zum einen beschreibt er den Energieverbrauch als soziale Praxis, die von der Frühzeit bis heute unterschiedliche "Energieregime" herausgebildet hat. Wobei das neuere das ältere in der Regel nicht abgelöst, sondern ergänzt hat, erklärt Welzer. Das versetze Anhängern alternativer Energien, die auf eine umfassende Rettung der Umwelt hoffen, einen empfindlichen Dämpfer. Zum zweiten untersucht Hänggi soziale Praktiken des Energieverbrauchs am konkreten Beispiel, etwa dem Individualverkehr. Am Ende steht für Hänggi und Welzer fest: Wir brauchen nicht nur alternative Energien, der Energieverbrauch muss gesamtgesellschaftlich eingeschränkt werden. So weit, so logisch. Wenn Hänggi uns aber verspricht, wir müssten zwar auf den Individualverkehr verzichten, deshalb aber nicht weniger mobil sein, fragt man sich, wie das gehen soll. Der Rezensent beantwortet diese Frage auch nicht. Und so ist man nach Lektüre der anregenden Rezension genauso ratlos wie vorher.

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