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  • Format: ePub


Die Staatsbürgerschaft war im 20. Jahrhundert das Signum politischer Zugehörigkeit in Europa. Sie entschied über Schutz und Freiheit eines Menschen und damit über seine Lebens- wie Überlebenschancen. Erzählt wird hier erstmals eine gemeinsame Geschichte der Staatsbürgerschaft in West- und Osteuropa von der Hochphase des Nationalstaats bis in unsere Gegenwart, die von den Krisen der europäischen Union geprägt ist. Es ist die Geschichte einer zentralen rechtlichen Institution, die Kämpfe um Migration, Integration und Zugehörigkeit maßgeblich repräsentiert und zugleich bestimmt. Welche Lehren aus…mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 2.34MB
Produktbeschreibung
Die Staatsbürgerschaft war im 20. Jahrhundert das Signum politischer Zugehörigkeit in Europa. Sie entschied über Schutz und Freiheit eines Menschen und damit über seine Lebens- wie Überlebenschancen. Erzählt wird hier erstmals eine gemeinsame Geschichte der Staatsbürgerschaft in West- und Osteuropa von der Hochphase des Nationalstaats bis in unsere Gegenwart, die von den Krisen der europäischen Union geprägt ist. Es ist die Geschichte einer zentralen rechtlichen Institution, die Kämpfe um Migration, Integration und Zugehörigkeit maßgeblich repräsentiert und zugleich bestimmt. Welche Lehren aus ihr mit Blick auf die Zukunftschancen einer europäischen Staatsbürgerschaft zu ziehen sind, ist eines der Themen dieses Buches.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, D ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Suhrkamp Verlag AG
  • Seitenzahl: 772
  • Erscheinungstermin: 13.06.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783518742273
  • Artikelnr.: 45083316
Autorenporträt
Dieter Gosewinkel ist Professor für neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin und Leiter der Forschungsgruppe »Zivilgesellschaft, Citizenship und politische Mobilisierung in Europa« am Wissenschaftszentrum Berlin.

Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Auch wenn dem Rezensenten Helmut König die Titelfrage im Buch nicht wirklich entschieden sieht, scheint ihm Dieter Gosewinkels Studie zur Geschichte des Staatsbürgerrechts im 20. und 21. Jahrhundert das Werk zur Stunde zu sein. Die historische Gesellschaftsanalyse die der Historiker über sein Thema vornimmt, die Nachzeichnung der Geschichte des Staatsbürgerrechts seit 1900 und der Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich, Russland, Großbritannien, der Tschechoslowakei und Polen räumen laut König eine Reihe falscher Behauptungen aus dem Weg. So diejenige, dass Regelungen zur Staatsangehörigkeit einem West-Ost-Gefälle folgen. Sichtbar wird laut Rezensent vielmehr ein Nord-Süd-Gefälle. Auch wie die Politik der Staatsbürgerschaft hierarchische Abstufungen im Innern der jeweiligen Gesellschaften erzeugte, kann der Autor ihm am Beispiel der Frauen und der Juden erklären. Ein Buch, das in jedem Fall Maßstäbe setzt, meint König.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Auf überzeugende Weise benutzt Gosewinkel das Thema der Staatsbürgerschaft als Sonde einer historischen Gesellschaftsanalyse ... Die vorliegende Studie setzt zweifellos Massstäbe für die Erforschung der Geschichte der europäischen Staatsbürgerschaft."
Helmut König, Neue Zürcher Zeitung 29.09.2016