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Warum übt der Dschihadismus auf junge Menschen in der westlichen Welt eine so große Faszination aus? Jürgen Manemann geht den Ursachen für diese Anziehungskraft auf den Grund, indem er die Perspektive auf die kulturellen Krisen westlicher Gesellschaften richtet: auf Gefühle der Leere, der Sinn- und Hoffnungslosigkeit und ihre Folgen in Form von Resignation, Ressentiment und Zynismus. Der Dschihadismus präsentiert sich als Therapie gegen diese sozialen Pathologien. Er wirkt jedoch krisenverschärfend, da er die Unfähigkeit verstärkt, das Leben zu bejahen. Als aktiver Nihilismus produziert er…mehr

Produktbeschreibung
Warum übt der Dschihadismus auf junge Menschen in der westlichen Welt eine so große Faszination aus? Jürgen Manemann geht den Ursachen für diese Anziehungskraft auf den Grund, indem er die Perspektive auf die kulturellen Krisen westlicher Gesellschaften richtet: auf Gefühle der Leere, der Sinn- und Hoffnungslosigkeit und ihre Folgen in Form von Resignation, Ressentiment und Zynismus. Der Dschihadismus präsentiert sich als Therapie gegen diese sozialen Pathologien. Er wirkt jedoch krisenverschärfend, da er die Unfähigkeit verstärkt, das Leben zu bejahen. Als aktiver Nihilismus produziert er Empathieunfähigkeit, Hass und blinde Gewalt. Die westlichen Gesellschaften müssen Gegenkräfte entwickeln, indem sie eine konsequente Politik der Anerkennung und der Leidempfindlichkeit verfolgen und so den Sinn für eine Kultur der Humanität wieder stärken.
  • Produktdetails
  • X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 132
  • Erscheinungstermin: Oktober 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 226mm x 151mm x 15mm
  • Gewicht: 228g
  • ISBN-13: 9783837633245
  • ISBN-10: 3837633241
  • Artikelnr.: 43830699
Autorenporträt
Jürgen Manemann (Prof. Dr.) ist Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover. In seinen Arbeiten setzt er sich u.a. mit gegenwärtigen Herausforderungen des politischen Zusammenlebens und den Folgen des Klimawandels auseinander.
Rezensionen
"Das Buch von Manemann bietet eine Vielzahl von Ideen zur Analyse des Phänomens Dschihadismus." Rüdiger Lohlker, Wiener Zeitschrift zur Kunde des Morgenlandes, 107 (2017) "Das Buch überzeugt mit einer klaren Argumentation, anschaulichen Darstellungen und fundierten Analysen. Versiert verbindet es Fallbeispiele mit theoretischen Reflexionen, wobei philosophische, gesellschaftstheoretische, psychologische und politologische Ansätze herangezogen werden, um den Dschihadismus in seinem Wesenskern zu verstehen." Ramona Kahl, Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis, 1/2 (2016) "Auf der Suche nach Antworten verknüpft der Autor auf erfrischende Weise psychoanalytische, sozialwissenschaftliche und philosophische Überlegungen." Imad Mustafa, inamo, 86 (2016) "Der Essay gibt wichtige Anregungen zur derzeitigen Debatte über Dschihadismus, lenkt doch Manemann unseren Blick in den eigenen Spiegel, indem er nach den nihilistischen Grunderfahrungen unserer Zeit fragt." Juliane Victor, Berliner Debatte Initial, 3 (2017) "Vereinfachende und monokausale Erklärungen werden der Komplexität des Themas nicht gerecht und dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zu einer sachlichen und differenzierten Debatte, ohne dabei zu relativieren und einen klaren moralisch- ethischen Standpunkt aufzugeben." www.amazon.de, 14.12.2015 "Jürgen Manemanns Buch ergänzt die üblichen Erklärungsmuster zum IS-Phänomen auf sinnvolle Weise. Die psychoanalytisch grundierten Ausführungen zeigen insbesondere auf, dass es in die Irre führt, anzunehmen, der Islam sei eine wesentliche Ursache für den IS-Terror." Stefan Kubon, 01.12.2015 "Jürgen Manemanns Büchlein [...] erscheint zur rechten Zeit." Michael Jäger, der Freitag, 26.11.2015 Besprochen in: Deutschlandfunk, 25.11.2015, Henning Klingen Börsenblatt, 48 (2015) BR2, 29.11.2015 Diplomatisches Magazin, 3 (2016) Portal für Politikwissenschaft, 03.03.2016, Michael Rohschürmann Offene Spielräume, 1 (2016) deutsche jugend, 64/4 (2016), Gerd Brenner NDR - Blickpunkt: Diesseits, 20.03.2016, Karin Dzionara Gegenwind, 332/5 (2016), Reinhard Pohl treff.punkt, Frühjahr 2016 Zeitschrift für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften, 1 (2016), Wolfgang Sander polylog, 37 (2017)…mehr