Stalins Denkmal - Oschlies, Wolf
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Wieser-Autor Wolf Oschlies hat seine vielfältigen Interessen an slawischen Völkern "gebündelt". An einer detailfrohen Geschichte des größten und teuersten Denkmals Europas, das für Stalin auf dem Prager Letná-Plateau, fächert er Geschichte und Wesen des Stalinismus an der Moldau auf. Das Denkmal war das Werk des Bildhauers Otakar Svec und der Architekten Jirí Stursa und Vlasta Stursová, denen 631 Beschäftigte zuarbeiteten, darunter 23 Bildhauer. So entstand ein monströses Monument: 17.000 Tonnen schwer und 30,5 Meter hoch, wovon allein 15 Meter auf Stalins Standbild entfielen. Im Dezember 1949…mehr

Produktbeschreibung
Wieser-Autor Wolf Oschlies hat seine vielfältigen Interessen an slawischen Völkern "gebündelt". An einer detailfrohen Geschichte des größten und teuersten Denkmals Europas, das für Stalin auf dem Prager Letná-Plateau, fächert er Geschichte und Wesen des Stalinismus an der Moldau auf. Das Denkmal war das Werk des Bildhauers Otakar Svec und der Architekten Jirí Stursa und Vlasta Stursová, denen 631 Beschäftigte zuarbeiteten, darunter 23 Bildhauer. So entstand ein monströses Monument: 17.000 Tonnen schwer und 30,5 Meter hoch, wovon allein 15 Meter auf Stalins Standbild entfielen. Im Dezember 1949 startete der Bau, am 1. Mai 1955, über zwei Jahre nach Stalins Tod, wurde das Denkmal feierlich enthüllt, im November 1962, mitten im "Monat der tschechoslowakisch-sowjetischen Freundschaft", auf Moskauer Weisung gesprengt. 137,5 Millionen Kronen, so der Kostenplan vom Oktober 1954, zerstoben zu Bauschutt, dessen Beseitigung über ein Jahr dauerte.
  • Produktdetails
  • Europa Erlesen
  • Verlag: Wieser
  • Seitenzahl: 250
  • Erscheinungstermin: 26. Mai 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 167mm x 119mm x 18mm
  • Gewicht: 175g
  • ISBN-13: 9783990292341
  • ISBN-10: 399029234X
  • Artikelnr.: 47171477
Autorenporträt
Wolf Oschlies: Prof. Dr. Dr. h. c. Wolf Oschlies, Jahrgang 1941, aufgewachsen in der DDR, wo er nach seinen Worten "eine absolute Seltenheit erlebte": einen guten Russischunterricht. 1959 "in den Westen abgehauen", studierte Slawistik und machte drei Berufe daraus: Wissenschaftler in einem Forschungsinstitut der Bundesregierung, Hochschullehrer an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und Publizist in Deutschland und darüber hinaus. Seit 2002 ist er im Ruhestand, bleibt aber fleißiger Wieser-Autor mit einem Buch pro Jahr.