16,95 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Broschiertes Buch

Wer hat nicht schon einmal gelogen? Und hatte dabei (vielleicht) ein schlechtes Gewissen? Doch warum empören wir uns eigentlich darüber? Wieso gelingt es uns nicht, mit Lügen unaufgeregt umzugehen?
Offensichtlich besteht ein Missverhältnis zwischen der moralischen Ablehnung der Lüge und ihrer tatsächlichen Struktur, Rolle und Verbreitung. Deshalb sollten wir uns genau ansehen, welche moralischen Einwände gegen das Lügen erhoben werden. Sind z.B. Lügen in der Politik oder in den Medien anders als die vorgetäuschte Krankmeldung am Arbeitsplatz oder das geheuchelte Kompliment?
Simone Dietz
…mehr

Produktbeschreibung
Wer hat nicht schon einmal gelogen? Und hatte dabei (vielleicht) ein schlechtes Gewissen? Doch warum empören wir uns eigentlich darüber? Wieso gelingt es uns nicht, mit Lügen unaufgeregt umzugehen?

Offensichtlich besteht ein Missverhältnis zwischen der moralischen Ablehnung der Lüge und ihrer tatsächlichen Struktur, Rolle und Verbreitung. Deshalb sollten wir uns genau ansehen, welche moralischen Einwände gegen das Lügen erhoben werden. Sind z.B. Lügen in der Politik oder in den Medien anders als die vorgetäuschte Krankmeldung am Arbeitsplatz oder das geheuchelte Kompliment?

Simone Dietz greift ein altes Vorurteil auf und prüft die wichtigsten Argumente für und gegen das Lügen. Dabei beleuchtet sie eine Praxis, die uns allen wohl vertraut ist, und kommt dennoch zu unerwarteten Ergebnissen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Seitenzahl: 203
  • Erscheinungstermin: 12. Mai 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm x 128mm x 22mm
  • Gewicht: 270g
  • ISBN-13: 9783150111031
  • ISBN-10: 315011103X
  • Artikelnr.: 47121384
Autorenporträt
Dietz, Simone
Simone Dietz, geb. 1959, ehemalige Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft, habilitierte sich zum Thema Der Wert der Lüge. Über das Verhältnis von Sprache und Moral und arbeitet seit 2003 als Professorin für Philosophie an der Universität Düsseldorf.
Inhaltsangabe
Einleitung

1. Missbrauch der Sprache?

Absichtliche Unwahrheit und Täuschung

Die Definition der Lüge als sprachliche Täuschungshandlung

Die Forderung nach Wahrhaftigkeit

"Es regnet, und ich glaube es nicht"

Die Regeln des Lügens

Der parasitäre Charakter der Lüge

Heimlichkeit und Entdeckung der Lüge

Grauzonen der Lüge: Höflichkeit, Werbung, "Bullshit" und andere kulturelle Eigenheiten

Zusammenfassung: Gebrauch statt Missbrauch der Sprache

2. Vertrauen und Wahrheit

Vertrauen 6

Vertrauenspflicht?

Das "Argument der schiefen Bahn"

Vertrauen als moralisches Gut

Wahrheit

Wahrheit und Wahrhaftigkeit

Der Wert der Wahrheit

Das Recht auf Wahrheit

Zusammenfassung: Das praktische Interesse an Vertrauen und Wahrheit

3. Die Freiheit der Lügner und Belogenen

Freiheit als Vermögen und als Recht

Die Instrumentalisierung der Belogenen

Autonomie und Bedürftigkeit: wohlwollende Lügen

Lüge und Gewalt: Lügen aus Notwehr

Lügen zum Schutz der Privatsphäre

Die Verantwortung der Belogenen

Selbsttäuschung

Zusammenfassung: Lügen als Angriff und Verteidigung der Freiheit

4. Schlussbetrachtung: Lügen in Privatleben, Politik und

Massenmedien

Das Private als Hort der Wahrhaftigkeit?

Verlogenheit der Politik? Vorbilder und Repräsentanten in der Demokratie

Kriegslügen, nackte Lügen und die Entwertung der Wahrheit

"Lügenpresse"?

Soziale Netzwerke und professionelle Gatekeeper als Instanzen der Wahrheitsfindung

Nachwort zur überarbeiteten und erweiterten Neuausgabe

Literaturhinweise

Anmerkungen

Namenregister

Register der Lügenformen