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Dieses Buch ist wirklich empfehlenswert. Hier schreibt jemand, der Ahnung hat. Es liest sich leicht und ist informativ. Fazit: Hilfreiches Buch, das in keiner Familie fehlen sollte.


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"Dies ist eine meisterhafte Zusammenstellung aktuellen Wissens zum Umgang mit Belastungen und Stress. Sie enthält wohldurchdachte Empfehlungen für Eltern, die ihren Kindern helfen wollen, mit belastenden Umständen umzugehen." Emmy E. Werner, die Grande Dame der Resilienzforschung
Wie kommt es, dass ein Kind Nackenschläge oder eine Niederlage gut wegsteckt, ein anderes dagegen daran zerbricht? Wieso gelingt es manchen Kindern, aus Krisen sogar gestärkt hervorzugehen? Welche Eigenschaften bringen diese Kinder mit, und welche Weichen für seelische Widerstandskraft werden schon in der Kindheit…mehr

Produktbeschreibung
"Dies ist eine meisterhafte Zusammenstellung aktuellen Wissens zum Umgang mit Belastungen und Stress. Sie enthält wohldurchdachte Empfehlungen für Eltern, die ihren Kindern helfen wollen, mit belastenden Umständen umzugehen."
Emmy E. Werner, die Grande Dame der Resilienzforschung

Wie kommt es, dass ein Kind Nackenschläge oder eine Niederlage gut wegsteckt, ein anderes dagegen daran zerbricht? Wieso gelingt es manchen Kindern, aus Krisen sogar gestärkt hervorzugehen? Welche Eigenschaften bringen diese Kinder mit, und welche Weichen für seelische Widerstandskraft werden schon in der Kindheit gestellt? Die Autoren, zwei erfahrene Kindertherapeuten, beschreiben, was die Eltern und Erzieher dafür tun können, dass die Kinder "stark" werden und die entscheidenden Ressourcen erwerben, die es ihnen ermöglichen, ihre Lebensbelastungen erfolgreich zu bewältigen. Sie vermitteln Eltern und Erziehern die Zuversicht, dass sie ihren Kindern vieles mit auf den Lebensweg geben können, was ihnen die seelische Widerstandskraft gibt, die sie benötigen, um später auch selbstständig ihren Weg im Leben zurückzulegen.

Was Eltern und Erzieher auszeichnet, die ihren Kindern Resilienz vermitteln können:
? empathisch sein
? richtig kommunizieren
? die Kinder akzeptieren
? negative Lebensskripte ändern
? Kompetenzen der Kinder fördern
? Kindern helfen, Verantwortung übernehmen zu lernen
? Probleme lösen lernen
  • Produktdetails
  • Kinder fordern uns heraus
  • Verlag: Klett-Cotta
  • 6. Aufl.
  • Seitenzahl: 374
  • Erscheinungstermin: 20. Juli 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 228mm x 154mm x 30mm
  • Gewicht: 566g
  • ISBN-13: 9783608944211
  • ISBN-10: 3608944214
  • Artikelnr.: 22491960
Autorenporträt
Robert Brooks, Ph. D., unterrichtet an der medizinischen Fakultät der Harvard Medical School und ist Mitarbeiter des Maclean Hospital. Er gilt als einer der führenden Referenten und Autoren zum Thema Selbstbewusstsein, Belastbarkeit, Motivation und Familienbeziehungen. Sam Goldstein, Ph. D., lehrt an der Universität Utah und ist ein international bekannter Referent und Autor von bislang zehn Büchern über Kinderentwicklung.
Inhaltsangabe
Vorwort für die deutsche Ausgabe Vorwort der Autoren 1 Die Träume und Wunschvorstellungen der Eltern Die Welt- und Lebensorientierung des resilienten Kindes Resilienzfördernde Welt- und Lebensorientierung der Eltern Unsere Kinder, unsere Zukunft 2 Empathie lehren und vermitteln Welche Funktion hat Empathie? Ohne Empathie geht es nicht! Umschalten auf eine empathische Sicht der Dinge Der heilsame Einfl uss der Empathie 3 Wirksames Kommunizieren Kommunikation und eine resiliente Welt- und Lebensorientierung Hindernisse auf dem holprigen Weg zur erfolgreichen Kommunikation Zehn Schritte zur wirksamen Kommunikation: Zuhören - lernen und verstehen - Einfluß nehmen Kommunikation und Resilienz 4 Erziehungsauftrag und Wortwahl Beharrlichkeit und Voraussagbarkeit: Gute, schlechte und untaugliche Skripts Wie kommen negative Skripts zustande, und warum wiederholen wir mißglückte Abläufe immer wieder? Fünf Leitsätze für die Abfassung positiver Skripts Wir schreiben die Skripts, also können wir sie auch umformulieren 5 Liebe und Wertschätzung Das Gefühl, geliebt zu werden Liebe und der"charismatische Erwachsene"Resilienz und das Gefühl, geliebt zu werden Wie Sie Ihren Kindern das Gefühl vermitteln können, daß sie geliebt und als sie selbst geschätzt sind - Sechs Schritte 6 Das Kind akzeptieren - so wie es ist Akzeptanz als Voraussetzung von Resilienz Akzeptanz und das Temperament des jeweiligen Kindes Akzeptanz und das Problem der ungleichen Temperamente und Fähigkeiten Akzeptanz und die Formulierung angemessener Erwartungen und Zielvorstellungen Vier Schritte zur Akzeptanz 7 Erfolgserfahrungen Hindernisse, die der Festigung von Kompetenzinseln entgegenstehen Prinzipien für die Stärkung kindlicher Erfolgserfahrungen Erfolg motiviert zu Wiederholung 8 Aus Fehlern lernen Fehler und Rückschläge verstehen Hindernisse, die den produktiven Blick auf eigene Fehler verstellen Wie können wir unseren Kindern helfen, mit Fehlern und Mißerfolgen umzugehen? Keine Furcht vor Fehlern 9 Verantwortungsbereitschaft, Mitgefühl und soziales Empfinden Tätige Anteilnahme und Resilienz Der Mythos vom mangelnden Verantwortungsgefühl Wie können wir unseren Kindern helfen, Verantwortung, Mitgefühl und soziales Empfinden auszubilden? Impuls und Gelegenheit 10 Problemlösefähigkeit und Entscheidungskompetenz Problemlösefähigkeit und Resilienz Hindernisse für die Ausbildung von Entscheidungskompetenz
Rezensionen
'"Die Autoren beschreiben, was Eltern und Erzieher dafür tun können, dass Kinder "stark" werden und die entscheidenden Ressourcen erwerben, die es ihnen ermöglichen, ihre Lebensbelastungen erfolgreich zu bewältigen. Was Eltern und Erzieher auszeichnet, die ihren Kindern Resilienz vermitteln können: empathisch sein, richtig kommunizieren, die Kinder akzeptieren, ihre Kompetenzen fördern, ihnen helfen zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und Probleme zu lösen."Dr. med. Mabuse, März/April 2016 Widerstandskraft fördern Interview mit Sam Goldstein Lerndefizite, Gewalt und Perspektivlosigkeit sind heute in Schulen an der Tagesordnung. Handelt es sich hier vor allem um Symptome von Verletzungen und Vernachlässigung? Der Klett-Themendienst sprach mit Sam Goldstein, zusammen mit Robert Brooks Autor des "Resilienz-Buchs", über sein Erziehungskonzept und die Frage, was Schule, Lehrer und Eltern tun können, um Kinder widerstandsfähiger zu machen. Wieso können manche Menschen ertragen, was andere verstört oder zerstört? Eine schlimme Kindheit, Schulverweis, Mobbing oder eine schwere Erkrankung - es gibt Kinder und Erwachsene, die in solchen Situationen nicht verzweifeln, sondern eine besondere Kraft entwickeln. Diese psychische Widerstandsfähigkeit nennt man Resilienz (lateinisch "resilire" = "zurückspringen"). Der Begriff stammt ursprünglich aus der Biologie und bedeutet dort Spannkraft, Elastizität und Beweglichkeit. Psychologen bezeichnen damit die seelische Widerstandskraft, die uns Krisen und Niederlagen meistern lässt und Schicksalsschläge bewältigen hilft. Frage: Herr Goldstein, wie würden Sie die Erziehungsmethode, die Sie in Ihrem "Resilienz-Buch" beschreiben, in Bezug auf Schule und Lehrer zusammenfassen? Goldstein: Das zentrale Element unserer Methode ist die Unterstützung für den Lehrer bei der Entwicklung widerstandsfähiger Persönlichkeiten. Effektive Erzieher verstehen und schätzen den lebenslangen Einfluss, den sie auf Schüler haben - eingeschlossen die Vermittlung von Optimismus und Widerstandskraft. Sie glauben, dass alle Schüler erfolgreich sein wollen und dass - wenn ein Schüler Schwierigkeiten hat - die Erzieher sich fragen müssen, wie sie ihren Unterrichtsstil und ihre Lehrmethoden anpassen müssen, um den Bedürfnissen der Schüler gerecht zu werden. Sie sollten erkennen, dass die Aufmerksamkeit für die sozial-emotionalen Bedürfnisse von Schülern in keinem gesonderten Lehrplan steht, der die Zeit wegnimmt, die eigentlich für das Vermitteln akademischer Themen benötigt wird. Sie wissen, dass sie einfühlsam sein müssen, wenn sie eine gute Zusammenarbeit mit ihren Schülern wollen, und sollten versuchen, die Welt durch die Augen eines Schülers zu sehen. Sie sehen auch, dass Schüler motivierter sind, wenn sie die Verantwortung für ihre Bildung übernehmen. Sie arbeiten kontinuierlich daran, eine positive, respektvolle Beziehung zu den Schülern und Familien zu entwickeln und aufrecht zu erhalten. Frage: Der Begriff "Kompetenzinseln" ist zentral in Ihrem Konzept. Was meinen Sie damit? Goldstein: Wir benutzen die Metapher "Kompetenzinseln", um uns auf die Stärken zu beziehen, die jedes Kind hat. Weil Kinder mental belastbarer und selbstsicherer werden, wenn sie sich ihrer Stärken bewusst sind und wissen, dass diese Stärken von ihren Eltern geschätzt werden, ist es für Eltern besonders wichtig, die "Kompetenzinseln" ihrer Kinder zu erkennen und auszubauen. In unseren Kursen bitten wir Eltern, eine Liste mit den Stärken ihrer Kinder zu machen, und dann überlegen wir, wie man auf diesen Inseln aufbauen kann. Zum Beispiel hatten wir einen Jungen, der Probleme beim Lesen und in Folge dessen immer mehr Angst vor der Schule hatte. Seine Eltern haben seine künstlerische Begabung als Kompetenzinsel ausgemacht. Also hat dieser Junge, mit der Unterstützung seines Lehrers und des Direktors, bunte Schilder gemalt, die im Eingangsbereich…mehr