Kriegstaumel und Pazifismus (eBook, ePUB)
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Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde von der überwiegenden Zahl der deutschen Intellektuellen und Schriftsteller emphatisch begrüßt - auch von den deutschen Juden, die im Kampf fürs Vaterland eine Möglichkeit sahen, ihren Patriotismus und ihre gelungene Assimilation unter Beweis zu stellen. Diese Ansicht hat lange die Forschung dominiert. Die im vorliegenden Band versammelten Beiträge überprüfen aus interdisziplinärer Sicht diese These und gelangen bei der Lektüre und Analyse von Schriften, Briefen, Dichtungen und Dokumenten tonangebender jüdischer Intellektueller zu einem komplexeren…mehr

  • Geräte: eReader
  • mit Kopierschutz
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Produktbeschreibung
Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde von der überwiegenden Zahl der deutschen Intellektuellen und Schriftsteller emphatisch begrüßt - auch von den deutschen Juden, die im Kampf fürs Vaterland eine Möglichkeit sahen, ihren Patriotismus und ihre gelungene Assimilation unter Beweis zu stellen. Diese Ansicht hat lange die Forschung dominiert. Die im vorliegenden Band versammelten Beiträge überprüfen aus interdisziplinärer Sicht diese These und gelangen bei der Lektüre und Analyse von Schriften, Briefen, Dichtungen und Dokumenten tonangebender jüdischer Intellektueller zu einem komplexeren Befund, der zwischen Kriegsbegeisterung und -skepsis, Duldung und Protest oszilliert.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

Autorenporträt
Hans Richard Brittnacher lehrt am Institut für Deutsche Philologie der Freien Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Literaturgeschichte des Goethezeitalters und des Fin de siècle, Imagologie und Alteritätsforschung, Intermedialität des Phantastischen. Irmela von der Lühe lehrte bis zu ihrer Emeritierung am Institut für Deutsche Philologie der Freien Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Literatur des 18.-20. Jahrhunderts, Schriftstellerinnen der Moderne, deutsch-jüdische Literatur, Exil- und Holocaustliteratur.
Inhaltsangabe
Inhalt: Barbara Beßlich: Der Sommer 1914 in Felix Saltens Kriegspublizistik und in seiner Leutnantsnovelle Abschied im Sturm (1915)
Marijan Bobinac: Schnitzlers Pazifismus und das Medardus
Drama
Joanna Jablkowska: Sprachsatire, Pazifismus und Ohnmacht. Karl Kraus und der Erste Weltkrieg
Jacques Le Rider: (Un)zeitgemäßes zum Krieg: Freud
Schnitzler
Kraus
Rolf
Peter Janz: «Am Rande des Blutmeers trauerlustwandelnd». (Alfred Polgar) Über den Ästhetizismus im Krieg
Hans Richard Brittnacher: Hofmannsthals Kriegspublizistik
Janusz Golec: Über die Sinnlosigkeit der Existenz zwischen Lublin und Kowel. Ernst Weiß' Haltung zum Krieg in den Briefen an Rahel Sanzara und im Roman Mensch gegen Mensch
Jörg Jungmayr: Max Brod im Ersten Weltkrieg
Marek Jakubów: Zwischen Pragmatik und Utopie. Die Publizistik von Herman Lieberman und Wilhelm Feldman angesichts des Ersten Weltkriegs
Daniel Weidner: Innere Wandlung und Selbstmord Europas: Georg Simmel im Ersten Weltkrieg
Günter Häntzschel: «Juden, die wie Imitationen wirkten, so echt sahen sie aus.» Jüdische Figuren in Siegfried Kracauers Roman Ginster. Von ihm selbst geschrieben
Bastian Schlüter: «Besserung des Loses der Menschheit». Zu Magnus Hirschfelds und Kurt Hillers Schriften während des Ersten Weltkrieges
Dorothee Gelhard: Cassirer und der Erste Weltkrieg
Yael Kupferberg: «Jetzt aber sollten die Menschen begreifen»
Max Horkheimer und der Erste Weltkrieg
Angelika Ebrecht
Laermann: Von der Kriegsneurosen
zur Antisemitismusforschung. Ernst Simmel und die Diskussion um die Psychoanalyse der Kriegsneurosen im Ersten Weltkrieg
Alexander Honold: Propaganda, Aberglaube, Schlangentanz
magische Kriegspraktiken bei Aby Warburg
Irmela von der Lühe: «Ein Riss ging plötzlich durch die Welt.» Margarete Susman im Ersten Weltkrieg
Hermann Simon: Feldrabbiner im Ersten Weltkrieg
Micha Brumlik: Franz Rosenzweig und der Erste Weltkrieg
Chana Schütz: Manifest einer Schicksalsgemeinschaft. Das Ehrenfeld für die Gefallenen des Weltkrieges auf dem Friedhof der Berliner Jüdischen Gemeinde in Berlin
Weißensee
Hiltrud Häntzschel: Kriegskritik im Konfliktfeld von Weiblich
, Deutsch
und Jüdischsein
Moshe Zimmermann: Die Kriegsbegeisterung der deutschen Zionisten
Ievgeniia Voloshchuk: Vaterland, Heimat und Theater: Topoi der Theaterkritik im autobiografischen Roman Da geht ein Mensch von Alexander Granach
Hanni Mittelmann: Albert Ehrenstein: «Es hat die Seele keinen Bosporus, noch Vogesen». Ehrensteins Lyrik im Ersten Weltkrieg
Gesa Dane: Schreiben im Krieg. Else Lasker
Schüler
Jürgen Brokoff: «Kriegslieder» deutsch
jüdischer Autoren im Kontext intellektueller Debatten über Deutschtum und Judentum
Petro Rychlo: «Wirf über alle uns Dein Totenlaken»: Uriel Birnbaums Gedichtband In Gottes Krieg als Ausdruck seiner messianischen Sehnsucht.

Inhalt: Barbara Beßlich: Der Sommer 1914 in Felix Saltens Kriegspublizistik und in seiner Leutnantsnovelle Abschied im Sturm (1915) - Marijan Bobinac: Schnitzlers Pazifismus und das Medardus-Drama - Joanna Jablkowska: Sprachsatire, Pazifismus und Ohnmacht. Karl Kraus und der Erste Weltkrieg - Jacques Le Rider: (Un)zeitgemäßes zum Krieg: Freud - Schnitzler - Kraus - Rolf-Peter Janz: "Am Rande des Blutmeers trauerlustwandelnd". (Alfred Polgar) Über den Ästhetizismus im Krieg - Hans Richard Brittnacher: Hofmannsthals Kriegspublizistik - Janusz Golec: Über die Sinnlosigkeit der Existenz zwischen Lublin und Kowel. Ernst Weiß' Haltung zum Krieg in den Briefen an Rahel Sanzara und im Roman Mensch gegen Mensch - Jörg Jungmayr : Max Brod im Ersten Weltkrieg - Marek Jakubów: Zwischen Pragmatik und Utopie. Die Publizistik von Herman Lieberman und Wilhelm Feldman angesichts des Ersten Weltkriegs - Daniel Weidner: Innere Wandlung und Selbstmord Europas: Georg Simmel im Ersten Weltkrieg - Günter Häntzschel: "Juden, die wie Imitationen wirkten, so echt sahen sie aus." Jüdische Figuren in Siegfried Kracauers Roman Ginster. Von ihm selbst geschrieben - Bastian Schlüter: "Besserung des Loses der Menschheit". Zu Magnus Hirschfelds und Kurt Hillers Schriften während des Ersten Weltkrieges - Dorothee Gelhard: Cassirer und der Erste Weltkrieg - Yael Kupferberg: "Jetzt aber sollten die Menschen begreifen" - Max Horkheimer und der Erste Weltkrieg - Angelika Ebrecht-Laermann: Von der Kriegsneurosen- zur Antisemitismusforschung. Ernst Simmel und die Diskussion um die Psychoanalyse der Kriegsneurosen im Ersten Weltkrieg - Alexander Honold: Propaganda, Aberglaube, Schlangentanz - magische Kriegspraktiken bei Aby Warburg - Irmela von der Lühe: "Ein Riss ging plötzlich durch die Welt." Margarete Susman im Ersten Weltkrieg - Hermann Simon: Feldrabbiner im Ersten Weltkrieg - Micha Brumlik: Franz Rosenzweig und der Erste Weltkrieg - Chana Schütz: Manifest einer Schicksalsgemeinschaft. Das Ehrenfeld für die Gefallenen des Weltkrieges auf dem Friedhof der Berliner Jüdischen Gemeinde in Berlin-Weißensee - Hiltrud Häntzschel: Kriegskritik im Konfliktfeld von Weiblich-, Deutsch- und Jüdischsein - Moshe Zimmermann: Die Kriegsbegeisterung der deutschen Zionisten - Ievgeniia Voloshchuk: Vaterland, Heimat und Theater: Topoi der Theaterkritik im autobiografischen Roman Da geht ein Mensch von Alexander Granach - Hanni Mittelmann: Albert Ehrenstein: "Es hat die Seele keinen Bosporus, noch Vogesen". Ehrensteins Lyrik im Ersten Weltkrieg - Gesa Dane: Schreiben im Krieg. Else Lasker-Schüler - Jürgen Brokoff: "Kriegslieder" deutsch-jüdischer Autoren im Kontext intellektueller Debatten über Deutschtum und Judentum - Petro Rychlo: "Wirf über alle uns Dein Totenlaken": Uriel Birnbaums Gedichtband In Gottes Krieg als Ausdruck seiner messianischen Sehnsucht.