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Bryson nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise durch Zeit und Raum. Er nimmt Phänomene u.a. aus Geologie und Physik unter die Lupe und erzählt so eine amüsante Geschichte der menschlichen Erkenntnis.

Produktbeschreibung
Bryson nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise durch Zeit und Raum. Er nimmt Phänomene u.a. aus Geologie und Physik unter die Lupe und erzählt so eine amüsante Geschichte der menschlichen Erkenntnis.
  • Produktdetails
  • Verlag: Random House Uk; Black Swan; Transworld
  • Seitenzahl: 686
  • Erscheinungstermin: Mai 2004
  • Englisch
  • Abmessung: 178mm x 113mm x 41mm
  • Gewicht: 365g
  • ISBN-13: 9780552151740
  • ISBN-10: 0552151742
  • Artikelnr.: 12460936
Autorenporträt
Bill Bryson was born in Des Moines, Iowa, in 1951. Settled in England for many years, he moved to America with his wife and four children for a few years, but has since returned to live in the UK. His bestselling travel books include The Road to Little Dribbling, The Lost Continent, Notes From a Small Island, A Walk in the Woods and Down Under. In a national poll, Notes from a Small Island was voted the book that best represents Britain. His acclaimed work of popular science, A Short History of Nearly Everything, won the Aventis Prize and the Descartes Prize, and was the biggest selling non-fiction book of its decade in the UK. His new book The Body: A Guide for Occupants is an extraordinary exploration of the human body which will have you marvelling at the form you occupy.
Rezensionen
Besprechung von 05.07.2003
Mal seh’n, was passiert
Reiseautor Bill Bryson erforscht die Wissenschaft
Europa, Afrika, Australien, die USA – Bill Bryson war schon fast überall und immer hat er seine Reisen sehr erfolgreich in Büchern vermarkten können. Vieles erfährt der Leser über das bereiste Land, mehr aber noch über Mr Bryson selbst. Besonders auffällig ist des Autors Talent, überall seltsame Leute zu treffen, wobei er in deren Gesellschaft sehr gut zu passen scheint. Mit seiner Vorliebe für menschliche Eigenarten ist es wohl folgerichtig, dass sich Bryson für sein jüngstes Werk drei Jahre lang auf den Heimatkontinent der Exzentriker begeben hat: die Wissenschaft. „A short history of nearly everything” heißt das bislang nur auf englisch erschienene Buch. Die Scham über seinen wissenschaftlichen Analphabetismus, sagt Bryson, war der Anlass, sich auf diesen Trip zu begeben. Was er an Skurrilitäten entdeckte, muss ihm jedoch sehr vertraut erschienen sein.
Der brillante schwedische Chemiker Carl Scheele etwa hatte die fatale Neigung, alle Substanzen, die er erforschte, einer Geschmacksprobe zu unterziehen. 1786 wurde er tot an seinem Arbeitsplatz gefunden. Unbeschadet kam dagegen Sir Isaac Newton davon. Er schob aus reiner Neugier einmal eine lange Nadel so weit wie möglich zwischen seinen Augapfel und die Augenhöhle, „just to see what would happen”. Aber auch lebende Forschergrößen, die er besucht hat, kann Bryson zitieren, und diese persönlichen Gespräche machen sein Buch lebendig. Fachlich bietet Bryson zwar – wie der Titel verspricht – fast alles über Kosmos, Erde, Geologie über Chemie, Physik und Biologie, tatsächlich aber nicht viel Neues. Zudem hat sich so mancher Fehler eingeschlichen – oft ist daran wohl Brysons Lust an der allzu griffigen Formulierung schuld. Etwa wenn er über die Mitochondrien, die Energie produzierenden Zellbestandteile höherer Organismen, schreibt. Diese stammen von Bakterien ab und wurden vor mehr als einer Milliarde Jahren in die Zellen aufgenommen. Das lässt sich unter anderem daran sehen, dass sie über eigenes genetisches Material verfügen. „In short, they keep their bags packed”, heißt es dazu bei Bryson, was schlicht falsch ist. Nur noch ein Bruchteil der ursprünglichen genetischen Ausrüstung ist übrig, so dass Mitochondrien außerhalb der Zelle keinesfalls überleben könnten.
Beim Internet-Buchhandel Amazon steht „A short history of nearly everything” seit Wochen in den Top 20 der Verkaufsliste. Wie die enthusiastische Fanpost schließen lässt, hat Brysons bekannter Name dem Buch viele Leser gebracht, die sich sonst nicht für Wissenschaft interessieren. Bestenfalls profitiert das für Wissenschaftsliteratur sonst unzugängliche Publikum von Brysons Buch nicht nur intellektuell, sondern übernimmt auch des Autors Begeisterung für die Wunder der Natur. Ein paar fachliche Ausrutscher wird man da in Kauf nehmen können.
SUSANNE WEDLICH
BILL BRYSON: A Short History Of Nearly Everything. Broadway Books, New York 2003. 545 S., 27,50 US-Dollar.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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"Mr Bryson has a natural gift for clear and vivid expression. I doubt that a better book for the layman about the findings of modern science has been written" Sunday Telegraph
"A fascinating idea, and I can't think of many writers, other than Bryson, who would do it this well. It's the sort of book I would have devoured as a teenager. It might well turn unsuspecting young readers into scientists. And the famous, slightly cynical humour is always there"