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Der erste Roman Jane Austens Bis die Hochzeitsglocken für die schöne Emma Watson läuten, müssen mancherlei Verwicklungen gelöst werden. Doch Jane-Austen-Fans lieben das, zumal dieses Werk der erste Roman der berühmten Autorin ist oder vielmehr werden sollte. Durch tragische Umstände blieb er unvollendet, wurde aber nach Entwürfen der Nachkommen ihrer Familie anonym zu Ende geführt.
Jane Austen (1775 - 1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach außen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen
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Produktbeschreibung
Der erste Roman Jane Austens
Bis die Hochzeitsglocken für die schöne Emma Watson läuten, müssen mancherlei Verwicklungen gelöst werden. Doch Jane-Austen-Fans lieben das, zumal dieses Werk der erste Roman der berühmten Autorin ist oder vielmehr werden sollte. Durch tragische Umstände blieb er unvollendet, wurde aber nach Entwürfen der Nachkommen ihrer Familie anonym zu Ende geführt.

Jane Austen (1775 - 1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach außen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen Pfarrhaus, mit ihren Romanen erobert sie jedoch bis heute ein Millionenpublikum.

Eine Vielzahl an Hintergrundinformationen bietet die Jane Austen Information Page
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher Bd.12541
  • Verlag: Dtv
  • 9. Aufl.
  • Seitenzahl: 304
  • Erscheinungstermin: September 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 16mm
  • Gewicht: 255g
  • ISBN-13: 9783423125413
  • ISBN-10: 3423125411
  • Artikelnr.: 07346843
Autorenporträt
Das Leben Jane Austens (1775 bis 1817) verlief ähnlich unberührt von den historischen Ereignissen ihrer Zeit wie das ihrer Heldinnen und Helden. Ihre Welt war die verträumte Provinz, doch entdeckte sie hier eine überraschende Vielfalt der Temperamente und Typen, die sie mit heiter-ironischem Humor und kritischem Blick in ihren Romanen nachzeichnete. Ihre literarische Welt war die des englischen Landadels, deren wohl kaschierte Abgründe sie mit feiner Ironie und Satire entlarvte. Durch ihre geradezu modern anmutende Kunst der Seelenanalyse entstand ein Bild menschlicher Tugenden und Unzulänglichkeiten, das bis heute nichts von seiner Farbigkeit und Frische verloren hat. Sie starb 41-jährig, unverheiratet und kinderlos.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 07.06.2011

NEUE TASCHENBÜCHER
Jane Austen ohne
Ringellöckchen
„Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein alleinstehender Mann, der ein gutes Vermögen besitzt, eine Frau braucht.“ Im ersten Satz von „Stolz und Vorurteil“ fasst Jane Austen (1775-1817) selbst das Thema all ihrer sechs veröffentlichten Romane in kürzester Form zusammen. Und auch ihre drei unvollendeten Romane „Die Watsons“, „Lady Susan“ und „Sanditon“ bilden diesbezüglich keine Ausnahme.
Noch zutreffender wäre allerdings die Formulierung, dass eine alleinstehende Frau, die keinerlei Vermögen besitzt, einen Mann braucht. Beide Sätze zusammen beschreiben das Spannungsverhältnis im Werk der englischen Autorin: Eheglück als der gelungene Versuch, Gefühl und Verstand, Herzenswahl und Versorgungsnot miteinander in Einklang zu bringen. Eine Abweichung stellt der vermutlich zwischen 1801 und 1805 entstandene Briefroman „Lady Susan“ insofern dar, als er das einzige Werk von Jane Austen ist, das nicht eine honette und heiratswillige junge Frau zur Heldin hat, sondern eine reife, amoralische Salonschlange, für die möglicherweise die Marquise de Merteuil aus de Laclos’ „Gefährliche Liebschaften das Vorbild war. Jane Austen hat den Roman jedoch ebenso verworfen wie „Die Watsons“, die oft als Vorstufe zu „Emma“ betrachtet werden. Es könnte sein, dass sie diese beiden sehr freimütigen und daher heiklen „Inbetweenities“, die zwischen ihren literarischen Anfängen und den großen Romanen entstanden, aufgab, weil sie Angst vor der eigenen Courage bekommen hatte.
Anders verhält es sich mit „Sanditon“, den die damals bereits schwerkranke Jane Austen vor ihrem Tod nicht über die Exposition hinaus entwickeln konnte, dessen Anlage jedoch vermuten lässt, dass er ihr vielschichtigster Roman hätte werden können. Alle drei Fragmente gewähren einen aufschlussreichen Einblick in die Blaupausen der Autorin, zeigen in der schnörkellosen, unblumigen Übersetzung von Ursula und Christian Grawe eine noch schärfere, illusionslosere Beobachterin ihrer Zeiteine Jane Austen ohne Ringellöckchen.
Christopher Schmidt
Jane Austen:
Die Watsons / Lady Susan / Sanditon. Hrsg. v. Ursula und Christian Grawe. Reclam, Stuttgart 2011. 259 S., 8,95 Euro.
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