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In den neueren Diskussionen über den Kolonialismus wird vermehrt dem »Kolonialismus ohne Kolonien« Beachtung geschenkt: Auf welche Weise waren auch solche europäischen Länder involviert, die selbst nicht als Kolonialmacht aufgetreten sind? Und wie wirken sich diese Verstrickungen auf die postkoloniale Gegenwart aus?Der Band geht diesen Fragen am Beispiel der postkolonialen Schweiz nach und stößt damit auch die längst überfällige Rezeption der Postcolonial Studies in der Schweiz an.Mit Beiträgen von Christine Bischoff, Christof Dejung, Sara Elmer, Francesca Falk, Gaby Fierz, Alexander Honold,…mehr

Produktbeschreibung
In den neueren Diskussionen über den Kolonialismus wird vermehrt dem »Kolonialismus ohne Kolonien« Beachtung geschenkt: Auf welche Weise waren auch solche europäischen Länder involviert, die selbst nicht als Kolonialmacht aufgetreten sind? Und wie wirken sich diese Verstrickungen auf die postkoloniale Gegenwart aus?Der Band geht diesen Fragen am Beispiel der postkolonialen Schweiz nach und stößt damit auch die längst überfällige Rezeption der Postcolonial Studies in der Schweiz an.Mit Beiträgen von Christine Bischoff, Christof Dejung, Sara Elmer, Francesca Falk, Gaby Fierz, Alexander Honold, Rohit Jain, Franziska Jenni, Meral Kaya, Christian Koller, Konrad J. Kuhn, Barbara Lüthi, Martin Mühlheim, Patricia Purtschert, Bernhard C. Schär, Daniel Speich Chassé und einem Vorwort von Shalini Randeria.
  • Produktdetails
  • Postcolonial Studies Bd.10
  • Verlag: transcript
  • 2., unveränd. Aufl.
  • Seitenzahl: 422
  • Erscheinungstermin: Juni 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 223mm x 151mm x 30mm
  • Gewicht: 618g
  • ISBN-13: 9783837617993
  • ISBN-10: 3837617998
  • Artikelnr.: 34442646
Autorenporträt
Patricia Purtschert ist Philosophin und Kulturwissenschaftlerin sowie Co-Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung an der Universität Bern. Sie interessiert sich für feministische Praktiken an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Aktivismus.Barbara Lüthi (Jun.-Prof. Dr.), Historikerin, unterrichtet Angloamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln.Francesca Falk (Dr. phil.), Historikerin, ist Lehrbeauftragte an der Universität Basel wie auch an der ETH Zürich und arbeitet an einem vom Schweizer Nationalfonds geförderten Projekt zu einer visuellen Kulturgeschichte der Demonstration.
Rezensionen
»Insgesamt löst der Band das Versprechen, dass durch den Perspektivenwechsel neue Sichtbarkeiten und Erinnerungsräume eröffnet werden, rundum ein:: Der Band schafft es deutlich zu machen, dass die Aufnahme der Schweiz in die (post-)kolonialen Diskussionen überfällig ist und ein großer Nachholbedarf herrscht.« Karin Hostettler, H-Soz-u-Kult/geschichte.transnational, 23.09.2014 »Die sechzehn Beiträge machen deutlich, wie sich die kolonialen Verstrickungen der Schweiz auch heute noch auf unseren Alltag auswirken. Die Zeit ist reif für eine kritische Auseinandersetzung.« Anja Suter, WOZ, 30.05.2013 »Den Herausgeberinnen ist eine umfangreiche und kritische Grundlage für eine Auseinandersetzung mit einer postkolonialen Schweiz gelungen. Das ist nicht nur ein wichtiger Ausgangspunkt für künftige Theoriebildung, sondern auch relevant für die politische Praxis.« Marina Ginal, iz3w, 13.12.2012 »Es bleibt zu hoffen, dass dem Aufruf der Herausgeberinnen zum transnationalen Austausch über Kolonialismus ohne Kolonien auch hierzulande bald Folge geleistet wird.« Sushila Mesquita, stimme, 85 (2012) Besprochen in: Neue Zürcher Zeitung, 22.06.2012, Urs Hafner Berner Oberland, 17.08.2012, Fritz Lehmann etü - HistorikerInnen-Zeitschrift, 9 (2012), Daniela Wegmann TagesWoche, 34 (2012), Renato Beck Afrika Süd, 3 (2013), Ulrich van der Heyden terra cognita, 22 (2013) Tsantsa, 18 (2013), Anne Lavanchy Swiss Journal of Sociology, 39/3 (2013), Dina Bader Comparativ, 1 (2014), Andreas Zangger