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1 Kundenbewertung

Das postfaktische Zeitalter ist angebrochen. In einer scharfsinnigen, geistreichen Gegenwartsanalyse deckt Michiko Kakutani historische und kulturelle Ursprünge einer Gesellschaft auf, in der die Wahrheit an Bedeutung eingebüßt hat. Vor diesem Hintergrund entlarvt sie Trump als die logische Konsequenz seiner kulturellen Voraussetzungen.
Dieses Buch schürft tiefer als die bisherigen Beschreibungen der Ära Trump. Mithilfe von Philosophie und Kulturwissenschaft ergründet die einflussreichste Literaturkritikerin der USA erhellend historische und soziale Fundamente eines gesamtgesellschaftlichen
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Produktbeschreibung
Das postfaktische Zeitalter ist angebrochen. In einer scharfsinnigen, geistreichen Gegenwartsanalyse deckt Michiko Kakutani historische und kulturelle Ursprünge einer Gesellschaft auf, in der die Wahrheit an Bedeutung eingebüßt hat. Vor diesem Hintergrund entlarvt sie Trump als die logische Konsequenz seiner kulturellen Voraussetzungen.

Dieses Buch schürft tiefer als die bisherigen Beschreibungen der Ära Trump. Mithilfe von Philosophie und Kulturwissenschaft ergründet die einflussreichste Literaturkritikerin der USA erhellend historische und soziale Fundamente eines gesamtgesellschaftlichen Phänomens, das die modernen Demokratien bedroht. Denn "Fake News" und alternative Fakten sind Symptome eines allgemein vorherrschenden Bedeutsamkeitsverlusts der Wahrheit. Resultierend aus dem Erbe postmoderner Theorien und dem um sich greifenden Narzissmus, den das Internet befeuert, erscheint Trump nunmehr als personengewordener Ausdruck und Symbolfigur des postfaktischen Zeitalters.
Ein virtuoses Manifest, das die Macht des Wortes und der Sprache betont, die die moderne Informationskultur gestalten.
  • Produktdetails
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Originaltitel: The Death of Truth
  • Seitenzahl: 197
  • Erscheinungstermin: 20. April 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 131mm x 22mm
  • Gewicht: 319g
  • ISBN-13: 9783608964035
  • ISBN-10: 3608964037
  • Artikelnr.: 54471951
Autorenporträt
Michiko Kakutani, geboren 1955 in New Haven, CT, ist Literaturkritikerin und Autorin. Nach einem Literaturstudium an der Yale University begann sie 1976 ihre journalistische Karriere bei der »Washington Post«. Als Hauptrezensentin der »New York Times« erwarb sie sich zwischen 1983 und 2017 den Ruf als einflussreichste und gefürchtetste Kritikerin der USA. 1988 gewann sie den Pulitzerpreis in der Kategorie Kritik.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Dlf Kultur-Rezension

Rezensentin Pieke Biermann empfiehlt dieses Buch von Michiko Kakutani. Dass es sich bei diesem Schrecken der amerikanischen Literaturszene um eine Frau handelt, findet Biermann immer noch so bemerkenswert wie den Umstand, dass Kakutani sich in ihrem ersten eigenen Buch kulturpolitischen Realitäten widmet, nicht der Fiktion. Es geht um Trump und die Lügenkultur, und laut Biermann vermag die Autorin aus ihrer Arbeit als Kritikerin Nummer 1 zu schöpfen und lesenswert über die Umkehrung von Begriffen, systematische Sprachzerstörung und die Bedrohung der Wahrheit schreiben, indem sie weit ausholt und die postmodernen Wurzeln der Antiaufklärung ausgräbt. Auch wenn der Band sich vor allem mit amerikanischen Verhältnissen befasst, Anregung, Autoren wie Hannah Arendt und Victor Klemperer wieder zu lesen, erhält Biermann von Kakutani auch.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Die Pulitzer- Preisträgerin von 1988 "kakutanisiert" deshalb in
fröhliches Anarchie den Präsidenten, das gegenwärtige Parteigängertum
sowie die aktuelle Manipulation der Narrative und überrascht vielleicht
auch manchen deutschen Rezipienten mit ihrer erfrischenden Polemik."
Lisette Gebhardt, literaturkritik.de, 12.07.2019

"Die
bekannte und von vielen auch gefürchtete US-amerikanische
Literaturkritikerin Michiko Kakutani analysiert auf sehr intelligente
und eigenständige Weise das "postfaktische Zeitalter" auf der Grundlage
von Philosophie und Kulturwissenschaft."Dorle Neumann, Westfälische Nachrichten, 14.05.2019
Rezensentin Pieke Biermann empfiehlt dieses Buch von Michiko Kakutani. Dass es sich bei diesem Schrecken der amerikanischen Literaturszene um eine Frau handelt, findet Biermann immer noch so bemerkenswert wie den Umstand, dass Kakutani sich in ihrem ersten eigenen Buch kulturpolitischen Realitäten widmet, nicht der Fiktion. Es geht um Trump und die Lügenkultur, und laut Biermann vermag die Autorin aus ihrer Arbeit als Kritikerin Nummer 1 zu schöpfen und lesenswert über die Umkehrung von Begriffen, systematische Sprachzerstörung und die Bedrohung der Wahrheit schreiben, indem sie weit ausholt und die postmodernen Wurzeln der Antiaufklärung ausgräbt. Auch wenn der Band sich vor allem mit amerikanischen Verhältnissen befasst, Anregung, Autoren wie Hannah Arendt und Victor Klemperer wieder zu lesen, erhält Biermann von Kakutani auch.

© Perlentaucher Medien GmbH