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Der Großvater auf dem Foto im Braunhemd, dem seine Vorgesetzten die besten Beurteilungen geben und der Karriere bei der Staatsanwaltschaft macht: Der Enkel beginnt zu recherchieren und stößt in der Familiengeschichte auf mehr Fragen als Antworten. Herausgekommen ist eine spannende Spurensuche und ein kenntnisreich recherchiertes Sachbuch. Am Ende kommt der Leser dem Alltag und der Lebensgeschichte eines "ganz normalen Deutschen" im Dritten Reich immer näher - ohne es abschließend bewerten zu können. Lorenz Völker hat mit seinen Recherchen zu diesem Buch dafür gesorgt, dass 2014 in Potsdam…mehr

Produktbeschreibung
Der Großvater auf dem Foto im Braunhemd, dem seine Vorgesetzten die besten Beurteilungen geben und der Karriere bei der Staatsanwaltschaft macht: Der Enkel beginnt zu recherchieren und stößt in der Familiengeschichte auf mehr Fragen als Antworten.
Herausgekommen ist eine spannende Spurensuche und ein kenntnisreich recherchiertes Sachbuch. Am Ende kommt der Leser dem Alltag und der Lebensgeschichte eines "ganz normalen Deutschen" im Dritten Reich immer näher - ohne es abschließend bewerten zu können.
Lorenz Völker hat mit seinen Recherchen zu diesem Buch dafür gesorgt, dass 2014 in Potsdam "Stolpersteine" verlegt wurden. Er steht für Lesungen und Vorträge zur Verfügung.
  • Produktdetails
  • Verlag: Arete
  • Seitenzahl: 180
  • Erscheinungstermin: Juli 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 238mm x 172mm x 17mm
  • Gewicht: 369g
  • ISBN-13: 9783942468558
  • ISBN-10: 3942468557
  • Artikelnr.: 42538242
Autorenporträt
Lorenz Völker, Jahrgang 1970, arbeitet als Lehrer für die Fächer Geschichte und Sport an einem Berliner Gymnasium. Bislang hat er vor allem auf dem Gebiet der Zeitgeschichte des Sports publiziert. Er ist Gründungsmitglied des Zentrums deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg e.V. Mit seinen Recherchen zu diesem Buch hat er dazu beigetragen, dass 2014 in Potsdam "Stolpersteine" für die Familie Lehmann verlegt wurden.
Inhaltsangabe
Vorwort 1. Wie ein familiäres Geschichtsbild entsteht und weitergegeben wird 9 1.1 "Finde Susanne Busse!"
Mein (geheimer) Auftrag als forschender Enkel 9 1.2 "Opa war kein Nazi"
"Großvati" schon gar nicht 13 1.3 Drei Schlüsseldokumente, die Fragen aufwerfen 16 2. Hans Dombois als Jurist 31 2.1 "Demokratie war keine Option"
Erfahrungen von 1921 bis 1936 31 2.2 Der "Erlebnisbericht aus dem Justizdienst" als Quelle für Hans Dombois' Karriere im NS
Justizsystem 37 2.3 Integration in das NS
Justizsystem 38 2.4 Aus der Praxis als Gerichtsassessor in Berlin und Potsdam von 1933 bis 1937 43 2.5 Die Strafsache "3 Kls 26/35"
ein Beispiel "intakter Rechtspflege"? 52 2.6 Tätigkeiten in der politischen Justiz in den Jahren von 1937 bis 1939 60 2.7 Die Strafsache "3 Kls 19/38": "Ein besonders schweres Verschulden des Angeklagten liegt vor" 66 3. Hans Dombois als Soldat der Wehrmacht 75 4. "Eine ganz unsentimentale Lage"?
Rechtfertigungen meines Großvaters nach 1945 86 5. Hans Dombois als Jurist und Theologe von 1952 bis 1975
der Zeit voraus oder hinterher? 89 6. Spuren gesucht und gefunden
das Schicksal der beiden Justizopfer 94 6.1 Susanne A. Reed (geb. Busse)
die einzige Zeugin? 94 6.2 Das "Alter Ego": Alfred Lehmann 99 6.3 Drei Stolpersteine für die Familie Lehmann 110 7. Mögliche Antworten auf die Fragen des Enkels 116 Nachwort 120 Anhang 122 Lebenslauf von Hans Dombois 122 Dokumente 125 Lebenslaufs meines Großvaters als Anlage zu seinem Meldebogen im Rahmen seiner Entnazifizierung vom 22. Oktober 1946 125 "Erlebnisbericht aus dem Justizdienst" meines Großvaters vom Juli 1964 129