Hanas Koffer - Levine, Karen
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Ein Koffer mit der Aufschrift "Hanna Brady, Waisenkind" fasziniert die jüngsten Besucher des Holocaustmuseums in Tokio. Sie wollen mehr über Hana wissen. Also begibt sich die Museumsleiterin auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie findet Fotos und Zeichnungen von Hana und begegnet schließlich Hanas Bruder. So erfahren die Kinder, wie Hana aussah, was sie gerne spielte, wer ihre Eltern waren - und wie ihr junges Leben ausgelöscht wurde. In der Erinnerung dieser Kinder - und der Leser - wird Hana lebendig bleiben.…mehr

Produktbeschreibung
Ein Koffer mit der Aufschrift "Hanna Brady, Waisenkind" fasziniert die jüngsten Besucher des Holocaustmuseums in Tokio. Sie wollen mehr über Hana wissen. Also begibt sich die Museumsleiterin auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie findet Fotos und Zeichnungen von Hana und begegnet schließlich Hanas Bruder. So erfahren die Kinder, wie Hana aussah, was sie gerne spielte, wer ihre Eltern waren - und wie ihr junges Leben ausgelöscht wurde. In der Erinnerung dieser Kinder - und der Leser - wird Hana lebendig bleiben.
  • Produktdetails
  • Ravensburger Taschenbücher Bd.52308
  • Verlag: Ravensburger Verlag
  • Originaltitel: Hana's Suitcase
  • 9. Aufl.
  • Seitenzahl: 153
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Erscheinungstermin: 1. Juni 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 123mm x 15mm
  • Gewicht: 147g
  • ISBN-13: 9783473523085
  • ISBN-10: 3473523089
  • Artikelnr.: 20848047
Autorenporträt
Levine, Karen
Karen Levine ist eine preisgekrönte kanadische Radio-Produzentin. Aus einem Radiobeitrag über das Schicksal das jüdischen Mädchen Hana Brady hat sie ihr erstes Kinderbuch "Hanas Koffer" entwickelt. Das Buch wurde ein Bestseller und eines der bestverkauften kanadischen Kinderbücher. Karen Levine lebt mit ihrer Familie in Toronto.
Rezensionen
- Eine wahre Geschichte; - Zeitgeschichte auch für jüngere Kinder begreifbar erzählt; - Mit vielen Fotos und Dokumenten; - Übersetzt von Mirjam Pressler; ; @Zitat: "Eine sehr gelungene Annäherung an die komplexe Geschichte des Holocaust."; @Zitatautor: Eselsohr 2/2004; @Zitat: "Ein sachliches, fast schon nüchternes Buch, das dem Leser in der Übersetzung von Mirjam Pressler dennoch kalte Schauer über den Rücken treibt."; @Zitatautor: Märkische Allgemeine 10/03; @11Autorenvita: Karen Levine ist Journalistin. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit für das Radio liegt darin, dokumentarisch fundierte Sendungen für Kinder zu gestalten, insbesondere zum Thema "Holocaust".

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 10.04.2004

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Was "Hanas Koffer" lehren kann

Wir lernen am besten, wenn wir an einer Person interessiert sind. Wenn die Dinge, die zu ihr gehören, mit uns zu reden beginnen. Das wußte Fumiko Ishioka, die Direktorin des "Tokyo Holocaust Education Recource Center", deshalb bat sie in aller Welt um Gegenstände von Kindern, die Opfer des Holocaust wurden. Der Koffer mit der Aufschrift "Hana Brady, Waisenkind", der aus Auschwitz kam, löste bei den japanischen Kindern eine solche Anteilnahme aus, daß Fumiko Ishioka alles daransetzte, noch mehr über das Mädchen Hana herauszufinden. Zwei Geschichten laufen hier aufeinander zu. Die eine erzählt von einer glücklichen Kindheit und dann vom Verlust des Glücks, bis hin zum Tod in der Gaskammer. Die andere berichtet von der Suche nach dieser Geschichte und vom Finden: Immer genauer setzt sich Hanas Bild zusammen, immer lebendiger wird sie für die Kinder, bis sogar ihr Bruder, der überlebt hat, gefunden wird und ein Stück seiner eigenen Geschichte zurückerhält. Dies alles dokumentiert Karen Levine präzise und erzählt es zugleich mit einer Bewegung, die überspringt. Das liegt an Fumiko Ishioka, die genau wußte, daß man sich an die Menschen halten muß, wenn man etwas verstehen will. Sie ist selbst solch ein Mensch.

os.

Karen Levine: "Hanas Koffer". Aus dem Englischen übersetzt von Mirjam Pressler. Otto Maier Verlag, Ravensburg 2003. 142 S., geb., 9,95 [Euro]. Ab 10 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main…mehr

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Die "os" zeichnende Rezensentin ist fasziniert angesichts dieser Geschichte, die Karen Levine bewegend zu dokumentieren weiß. Die Leiterin des Holocaust-Bildungszentrums in Tokio, Fumiko Ishioka, habe versucht, Kindern Geschichte durch Gegenstände konkreter Personen nahe zu bringen. Einer dieser Gegenstände sei der Koffer eines Mädchens namens Hana gewesen, was die japanischen Kinder derart berührt habe, dass Frau Ishioka alles daran gesetzt habe, mehr über das in Auschwitz gestorbene Mädchen heraus zu finden. Dieser Band habe nun einerseits die Lebensgeschichte des Mädchens Hana zum Inhalt, andererseits die Suche nach dieser Lebensgeschichte. Dies alles sei von Karen Levine präzise dokumentiert worden, ohne dabei menschliche Anteilnahme einzubüßen, so die beeindruckte Rezensentin.

© Perlentaucher Medien GmbH