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Erst Jahrzehnte nach dem Tod seines Vaters öffnete Alfred Koppel in Colorado eine Schachtel mit Briefen seiner Mutter. Er stieß auf erschütternde Dokumente einer jüdischen Familie, seiner eigenen Familie. Alfred Koppel wurde 1926 in Hamburg geboren und lebte mit seiner Familie in den 1930er Jahren in München. Mit seinem Bruder und seinem Vater konnte er noch rechtzeitig vor Kriegsbeginn Deutschland verlassen, seine Mutter musste mit den vier kleineren Kindern in München zurückbleiben. Bis zuletzt hoffte Carola Koppel, ihrem Mann in die Emigration folgen zu können. Unermüdlich schrieb sie ihm…mehr

Produktbeschreibung
Erst Jahrzehnte nach dem Tod seines Vaters öffnete Alfred Koppel in Colorado eine Schachtel mit Briefen seiner Mutter. Er stieß auf erschütternde Dokumente einer jüdischen Familie, seiner eigenen Familie.
Alfred Koppel wurde 1926 in Hamburg geboren und lebte mit seiner Familie in den 1930er Jahren in München. Mit seinem Bruder und seinem Vater konnte er noch rechtzeitig vor Kriegsbeginn Deutschland verlassen, seine Mutter musste mit den vier kleineren Kindern in München zurückbleiben. Bis zuletzt hoffte Carola Koppel, ihrem Mann in die Emigration folgen zu können. Unermüdlich schrieb sie ihm Briefe nach New York, den letzten wenige Tage vor der Deportation nach Kaunas im November1941, wo sie und ihre Kinder ermordet wurden.
Im Alter von beinahe siebzig Jahren hatte Alfred Koppel begonnen, die Geschichte seiner Familie zu erforschen und die Briefe seiner Mutter zu übersetzen. 2002 erschienen sie in den USA unter dem Titel My Heroic Mother. Voices from the Holocaust . Nun werden sie erstmals auch im deutschen Original veröffentlicht.
  • Produktdetails
  • Verlag: Volk Verlag
  • Seitenzahl: 288
  • Erscheinungstermin: 28. Januar 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 235mm x 150mm x 20mm
  • Gewicht: 476g
  • ISBN-13: 9783862221110
  • ISBN-10: 3862221113
  • Artikelnr.: 36870034
Autorenporträt
Friedbert Mühldorfer, geboren 1951, Lehrer an einem Münchner Gymnasium und Historiker, seit 1975 Mitarbeit in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Landesverband Bayern. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus, Geschichte der Arbeiterbewegung, Nachkriegsgeschichte.

Ilse Macek ist Politikwissenschaftlerin und Programmbereichsleiterin des Querschnittprogramms der Münchner Volkshochschule; ehrenamtlich ist sie seit 2008 Münchner Sprecherin der Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie". Beruflich, politisch und ganz persönlich beschäftigt sie sich seit vielen Jahren pädagogisch und publizistisch mit zeitgeschichtlichen Fragestellungen.