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Wolfram von Eschenbach gilt als der bedeutendste Dichter der mittelhochdeutschen Klassik. Im Zentrum des Versromans Willehalm steht der Kampf eines christlichen Markgrafen um sein Land und seine Gemahlin gegen die Sarazenen. Mit einer revolutionären Technik der 'Doppelschau', die das Recht und das Leid beider Seiten, der Christen und der Heiden, im Blick hält, steht dieses sprachgewaltige und reich imaginierte Epos in scharfem Kontrast zur aggressiven Kreuzzugsideologie des Mittelalters und ist damit eines der großen Dokumente von Aufklärung und Menschlichkeit.…mehr

Produktbeschreibung
Wolfram von Eschenbach gilt als der bedeutendste Dichter der mittelhochdeutschen Klassik. Im Zentrum des Versromans Willehalm steht der Kampf eines christlichen Markgrafen um sein Land und seine Gemahlin gegen die Sarazenen. Mit einer revolutionären Technik der 'Doppelschau', die das Recht und das Leid beider Seiten, der Christen und der Heiden, im Blick hält, steht dieses sprachgewaltige und reich imaginierte Epos in scharfem Kontrast zur aggressiven Kreuzzugsideologie des Mittelalters und ist damit eines der großen Dokumente von Aufklärung und Menschlichkeit.
  • Produktdetails
  • Deutscher Klassiker Verlag im Taschenbuch Bd.39
  • Verlag: Deutscher Klassiker Verlag
  • Best.Nr. des Verlages: 68039
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 1287
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 1285 S. 177 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 111mm x 45mm
  • Gewicht: 642g
  • ISBN-13: 9783618680390
  • ISBN-10: 3618680392
  • Best.Nr.: 26391055
Autorenporträt
Wolfram von Eschenbach, um 1200. Der Epiker und Lyriker bezeichnet sich selbst als Ritter, die Herkunft aus Eschenbach (heute Wolframs-Eschenbach) südöstlich von Ansbach in Franken gilt als wahrscheinlich. In seinen Werken nimmt er u. a. Bezug auf die Herren von Dürne (Sitz: Burg Wildenberg bei Amorbach), auf die Grafen von Wertheim und v. a. Landgraf Hermann I. v. Thüringen, die zu seinen Mäzenen gehörten. W. war in erster Linie Epiker, wenn ihn auch seine Tagelieder als Lyriker von Rang ausweisen.
Inhaltsangabe
Willehalm; Text und Übersetzung - Kommentar von Joachim Heinzle - Dorothea und Peter Diemer: Miniaturen zum Willehalm - Bildteil: Miniaturen zum Willehalm

Willehalm; Text und Übersetzung
Kommentar von Joachim Heinzle
Dorothea und Peter Diemer: Miniaturen zum Willehalm
Bildteil: Miniaturen zum Willehalm
Rezensionen
"Jede Übersetzung ist der Versuch einer Annäherung, die nur in der unablässigen Umformulierung und Neufassung halbwegs gelingen kann. Das gilt vor allem für die Übertragung ältere deutscher Texte, die diese aufschließen, aber nicht ersetzen soll. Hier kommt es nicht auf einen in sich schlüssigen und ansprechenden neuhochdeutschen Zieltext an, es geht allein darum, das Verständnis des mittelhochdeutschen Ausgangstextes durch das Angebot der Übersetzungformulierungen zu erleichtern. Trotzdem muss eine nur dienende Übersetzung auch für sich lesbar sein, weil sie nicht nur den Wortlaut, sondern auch den jeweils übergreifenden Kontext begreifbar machen soll." - Dieter Kartschoke.
Aus dem Vorwort zur Neuauflage:

"Jede Übersetzung ist der Versuch einer Annäherung, die nur in der unablässigen Umformulierung und Neufassung halbwegs gelingen kann. Das gilt vor allem für die Übertragung ältere deutscher Texte, die diese aufschließen, aber nicht ersetzen soll. Hier kommt es nicht auf einen in sich schlüssigen und ansprechenden neuhochdeutschen Zieltext an, es geht allein darum, das Verständnis des mittelhochdeutschen Ausgangstextes durch das Angebot der Übersetzungformulierungen zu erleichtern. Trotzdem muss eine nur dienende Übersetzung auch für sich lesbar sein, weil sie nicht nur den Wortlaut, sondern auch den jeweils übergreifenden Kontext begreifbar machen soll." Dieter Kartschoke