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Eine schlichte Hütte in einer wilden Wiese hinter einer hohen Haselnusshecke: Das ist Anne Donaths Zuhause. Über zwanzig Jahre ist es nun her, dass sie nach vielen ausgedehnten Reisen in die Sahara ihre Stadtwohnung verließ, kaum dass die Töchter flügge waren, und sich in einem oberschwäbischen Dorf ein kleines Blockhaus bauen ließ. Ihre Experimentierfreude trieb sie dazu, mitten im technisch hochgerüsteten Europa einen Alltag ohne Strom, Telefon, Computer und Auto zu versuchen. Auch jetzt noch, mit fast siebzig, hat sie jeden Morgen Spaß daran, das Experiment zu verlängern.…mehr

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  • Größe: 18.23MB
Produktbeschreibung
Eine schlichte Hütte in einer wilden Wiese hinter einer hohen Haselnusshecke: Das ist Anne Donaths Zuhause. Über zwanzig Jahre ist es nun her, dass sie nach vielen ausgedehnten Reisen in die Sahara ihre Stadtwohnung verließ, kaum dass die Töchter flügge waren, und sich in einem oberschwäbischen Dorf ein kleines Blockhaus bauen ließ. Ihre Experimentierfreude trieb sie dazu, mitten im technisch hochgerüsteten Europa einen Alltag ohne Strom, Telefon, Computer und Auto zu versuchen. Auch jetzt noch, mit fast siebzig, hat sie jeden Morgen Spaß daran, das Experiment zu verlängern.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Piper Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 272
  • Erscheinungstermin: 01.03.2017
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783492976282
  • Artikelnr.: 47516948
Autorenporträt
Anne Donath, geboren 1948 in Malente in Schleswig-Holstein, von Beruf Krankenpflegerin und Lehrerin, entschloss sich 1993 zu einem radikalen Neuanfang: Sie bezog eine einfache Holzhütte und lebt dort analog und in vielem autark. Die Mutter dreier erwachsener Töchter wohnt, wenn sie nicht reist, im Schwäbischen.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 16.11.2006

Bescheidenheit ist keine Zier

Im Prinzip eine kühne Idee: Mitten in Deutschland verabschiedet sich die Autorin von der modernen Zivilisation, erwirbt ein Grundstück, setzt darauf ein sechzehn Quadratmeter großes Ein-Raum-Blockhaus, bestückt es mit einem Holzofen und einem Plumpsklo und verzichtet auf den Rest: heißes Wasser, Strom, Telefon, Internet, Fernsehen, Auto. Nachdem sie in der Rekordzeit von nur sieben Jahren ihre Immobilie entschuldet hat, reichen ihr heute, dank der in unserer Gesellschaft erreichten hohen Wertschöpfung, zehn Wochen Arbeit als Krankenschwester und Beschäftigungstherapeutin für die Finanzierung aller weiteren Bedürfnisse, einschließlich Kranken-, Renten-, Haftpflicht- und Gebäudeversicherung, Grundsteuer, Winterholz, Kaminkehrer und ein paar Wintermonaten Wanderurlaub in Nordafrika. Also hat Anne Donath viel Zeit. Zum Lesen und Radiohören (solarer Akku!), zum Geigespielen, Schreiben und Malen, zum Rasenmähen mit der Sense, zum Wassererhitzen für die Morgenwäsche und den Kaffee, zum Unkrautjäten und Kartoffeln-, Zwiebeln-, Lauch- und Rhabarberpflanzen im Garten, zum Holzhacken, Wäschewaschen und fürs Kochen, zur Obsternte und zum Spinnen der vom Nachbarn geschenkten Wolle. Am Ende wird ein Pullover daraus, und aus einer alten Schultasche vom Flohmarkt werden Schuhe. So kann man leben - wenn man es will; und der Autorin Vorläufer auf dem Pfade der Bedürfnislosigkeit sind Legion. Dieses Leben zu beschreiben macht ein Drittel des Buchs aus. Zieht man den Platz für die beigegebenen Bilder ab und berücksichtigt den ausgesprochen großzügigen - wohl auf die Lektüre bei Kerzenlicht berechneten - Satzspiegel, bleibt ein Text übrig, der leicht auf zwei Zeitungsseiten Platz gefunden hätte. Nichts gegen lakonische Kürze, aber jenseits der harten Fakten bleibt vieles ungesagt - und gerade das wäre interessant gewesen. Ihr soziales Umfeld ist vollständig ausgeblendet, die drei Töchter, der Exmann, Freunde, Nachbarn, nur eine Zeile sind sie im Buch, nie werden sie sichtbar. Ihre Beziehungen zu den Tuareg, die doch den Anstoß fürs "Aussteigen" gaben, ihre tiefere Motivation, Beruf, Beziehungen - Fehlanzeige. Und tauchten nie Zweifel auf? War es wirklich so schön bei plus vier Grad Innentemperatur, den Winter so richtig zu spüren? Der Verzicht auf Theater, Kino und Kneipe so leicht? Macht es Spaß, jeden Groschen umdrehen zu müssen? Und wird man nicht einsam, wenn man so ganz aus dem "normalen" Leben fällt? Mit mehr Mühe, Anstrengung und Offenheit hätte das Leben Anne Donaths ein überaus spannendes Buch werden können. Die statt dessen auf den restlichen zwei Dritteln abgedruckten Gedichte - oft durchaus poetische Schlaglichter auf ihre Reisen werfend - gleichen das Manko nicht aus.

rpm

"Wer wandert, braucht nur, was er tragen kann - Bericht über ein einfaches Leben" von Anne Donath. Malik Verlag, München 2006. 189 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Gebunden, 16,90 Euro. ISBN 3-8902-9310-7.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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»Eine Geschichte, authentisch und mit vielen Bildern. Man möchte sie fast nachleben.«, momag