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Die Wirren und Hoffnungen der Nachkriegszeit
Mit tiefem Misstrauen betrachtet Tinko den fremden Mann, der eines Tages im Dorf auftaucht, einen "Heimkehrer", der gerade aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurde und zu dem er Vater sagen soll. Tinko ist hin- und hergerissen zwischen den Geboten seines eigensinnigen Großvaters und den Träumen von einer neuen Zeit, die der Heimkehrer mitbrachte: Er nennt Großvaters 50-Morgen-Hof eine Knochenmühle und möchte, dass Tinko in die Schule geht statt aufs Feld.
"Nach der Lektüre von Erwin Strittmatters 'Tinko' versteht man mehr von der DDR." Neue Zürcher Zeitung
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Produktbeschreibung
Die Wirren und Hoffnungen der Nachkriegszeit

Mit tiefem Misstrauen betrachtet Tinko den fremden Mann, der eines Tages im Dorf auftaucht, einen "Heimkehrer", der gerade aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurde und zu dem er Vater sagen soll. Tinko ist hin- und hergerissen zwischen den Geboten seines eigensinnigen Großvaters und den Träumen von einer neuen Zeit, die der Heimkehrer mitbrachte: Er nennt Großvaters 50-Morgen-Hof eine Knochenmühle und möchte, dass Tinko in die Schule geht statt aufs Feld.

"Nach der Lektüre von Erwin Strittmatters 'Tinko' versteht man mehr von der DDR." Neue Zürcher Zeitung
  • Produktdetails
  • Aufbau Taschenbücher 3564
  • Verlag: Aufbau TB
  • Artikelnr. des Verlages: 656/33564
  • Seitenzahl: 388
  • Erscheinungstermin: 18. Januar 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 118mm x 43mm
  • Gewicht: 315g
  • ISBN-13: 9783746635644
  • ISBN-10: 3746635640
  • Artikelnr.: 54578040
Autorenporträt
Strittmatter, Erwin
Erwin Strittmatter wurde 1912 in Spremberg als Sohn eines Bäckers und Kleinbauern geboren. Mit 17 Jahren verließ er das Realgymnasium, begann eine Bäckerlehre und arbeitete danach in verschiedenen Berufen. Von 1941 bis 1945 gehörte er der Ordnungspolizei an. Nach dem Kriegsende arbeitete er als Bäcker, Volkskorrespondent und Amtsvorsteher, später als Zeitungsredakteur in Senftenberg. Seit 1951 lebte er als freier Autor zunächst in Spremberg, später in Berlin, bis er seinen Hauptwohnsitz nach Schulzenhof bei Gransee verlegte. Dort starb er am 31. Januar 1994. Zu seinen bekanntesten Werken zählen sein Debüt "Ochsenkutscher" (1950), der Roman "Tinko" (1954), für den er den Nationalpreis erhielt, sowie die Trilogie "Der Laden" (1983/1987/1992).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Sieglinde Geisel ist beeindruckt von diesem 1954 in der DDR erstmalig erschienenen Roman, der in den Anfangsjahren der DDR spielt und den gesellschaftlichen Umbruch am Beispiel einer Familie vergegenwärtigt. Trotzdem dürfe man ihm nicht das Ostalgie-Etikett verpassen, warnt die Rezensentin. Denn der Roman, versehen mit "holzschnittartig typisierten" Illustrationen von Carl von Appen, ist nach Meinung der Rezensentin alles andere als simpel gestrickt: "Allmählich verzahnen sich die Konflikte der neuen Parteimitglieder und der Altbauern, wobei die Ich-Perspektive des Knaben Tinko von den Rückblenden und Seitensträngen der Erzählung mehr und mehr an den Rand gedrängt wird." Nur an der teilweise "archaischen Kunstsprache" stört sich die Rezensentin ein wenig, hat aber auch Freude an Strittmatters Erzählstil: "Die vergessenen Worte beschwören eine bäuerliche Exotik herauf, deren zwiespältigem Reiz man sich so schnell nicht entzieht".

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