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  • Format: ePub


Sie waren politische Überzeugungstäter, gerissene Geschäftsleute oder zufällig Hineingeratene: die Nebenmänner der geheimdienstlichen Prominenz im Kalten Krieg. Dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte wurde bisher nur aus der Perspektive der bekannten ost- und westdeutschen Geheimdienstagenten beleuchtet - doch die zahlreichen Personen in ihrem Schatten sind ebenso wichtige Protagonisten, wobei viele ihre Karrieren bereits im Nationalsozialismus begonnen haben. Anhand der neuesten zeitgeschichtlichen Forschung geben ausgewiesene Autoren diesen Hintermännern ein Gesicht und zeigen in zehn…mehr

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Produktbeschreibung
Sie waren politische Überzeugungstäter, gerissene Geschäftsleute oder zufällig Hineingeratene: die Nebenmänner der geheimdienstlichen Prominenz im Kalten Krieg. Dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte wurde bisher nur aus der Perspektive der bekannten ost- und westdeutschen Geheimdienstagenten beleuchtet - doch die zahlreichen Personen in ihrem Schatten sind ebenso wichtige Protagonisten, wobei viele ihre Karrieren bereits im Nationalsozialismus begonnen haben. Anhand der neuesten zeitgeschichtlichen Forschung geben ausgewiesene Autoren diesen Hintermännern ein Gesicht und zeigen in zehn spannenden Porträts, dass die Geheimdienste der verschiedenen politischen Systeme zwar ähnlich funktionierten, doch von den höchst unterschiedlichen Charakteren der Akteure geprägt wurden.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Ch. Links Verlag
  • Seitenzahl: 300
  • Erscheinungstermin: 16.03.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783862843275
  • Artikelnr.: 44710518
Autorenporträt
Müller-Enbergs, Helmut
Jahrgang 1960, Diplom-Politologe. 1985-89 Politikstudium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der FU Berlin, 1989-92 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin; seitdem wissenschaftlicher Referent beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen. 2007 Dr. phil., 2008/09 Gastprof., seit 2010 Honorarprof. an der Faculty of Humanities der Syddansk Universitet in Odense (Dänemark); 2011/12 Gastprofessor, 2012-2014 Honorarprofessor an der Högskolan på Gotland in Visby (Schweden).

Wagner, Armin
Jahrgang 1968, Studium der Geschichtswissenschaft und Pädagogik, Dr. phil.; 1994-2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Potsdam; 2003-2006 Dozent für Militärgeschichte an der Offizierschule des Heeres, Dresden; 2006-2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg. 2009-2015 Referent im Bundespräsidialamt, im Bundesrat und im Bundesministerium der Verteidigung.
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Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Abwechslungsreich fand Andreas Förster die Lektüre des Sammelbandes, der die Wirklichkeit hinter dem häufig glorifizierten Agentendasein beleuchten will. Dazu würden die Lebensläufe von neun Männern und einer Frau dienen, so Förster, die zwischen 1939 und 1989 in Kontakt zu Geheimdiensten standen. Dass elf Autoren am Buch geschrieben haben, komme ihm zugute, so der Rezensent. Allerdings sei manches Kapitel "etwas zu trocken" geworden. Als besonderes Highlight hebt der Kritiker die Geschichte des Stasi-Topspions Joachim Krase hervor, denn sie sei bislang unerzählt geblieben.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 05.04.2016

Ohne Disziplin gegen Ostberlin
Deutsche Geheimdienste

Das Thema Geheimdienste hat Konjunktur, sogar tagespolitisch. Und für die Aufarbeitung ihrer Geschichte haben die deutschen Dienste längst Historikerkommissionen eingesetzt. Unabhängig davon entstand der von Helmut Müller-Enbergs und Armin Wagner betreute Band mit zehn (unterschiedlich gelungenen) Porträts von Spionen, Nachrichtenhändlern und Propagandafachleuten aus der "zweiten Reihe". Dabei geht es auch um Kompetenzkonflikte im Sicherheitsapparat und um persönliche Schwächen einzelner Akteure.

Eine Sonderrolle nahm hier ausgerechnet der Präsident des Bundesdisziplinarhofes, Kurt Behnke, ein, der sich Ende 1964 in Westberlin erhängte. Der 1899 geborene Jurist, bis 1945 im "Amt Ausland/Abwehr" des Oberkommandos der Wehrmacht tätig, wäre 1950 fast Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz geworden. Der BND hielt den öffentlich gegen "unzüchtige Handlungen vor allem während dienstlicher Verrichtungen" wetternden Bundesrichter, der hinter seiner sittenstrengen Fassade durch diverse "Weibergeschichten" auffiel, für einen Spion des Ostens - was allerdings weder nach zeitgenössischer noch nach heutiger Quellenlage belegbar sei. Durch Behnkes Verhältnis zu seiner Sekretärin habe aber das Ostberliner Ministerium für Staatssicherheit (MfS) "lange Jahre mit an seinem Schreibtisch, wenn nicht an seinem Bett" gesessen, meinen Helmut Müller-Enbergs und Erich Schmidt-Eenboom.

Magnus Pahl befasst sich mit dem in Odessa geborenen "Russlandspezialisten bei der Abwehr" Hermann Baun. Der stand im Ruf eines effizienten "Beschaffers" von Nachrichten, während Reinhard Gehlen, bis 1945 Leiter von "Fremde Heere Ost" im Generalstab und später erster Präsident des BND, stets ein "Auswerter" war. Beide standen nach Kriegsende in amerikanischen Diensten, beide wollten Chef des jeweils anderen werden, doch Gehlen setzte sich Mitte 1947 durch, so dass Baun "weggelobt" werden konnte zur "Tiefenaufklärung" gegen die Sowjetunion nach Teheran; die "ehemaligen Generalstäbler" mit Gehlen an der Spitze hätten die "alte Abwehr" mit Baun an der Spitze zu überspielen vermocht.

Den besten Beitrag des Bandes - über Oberst Joachim Krase vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) - liefert Helmut R. Hammerich. Bei Kriegsende 1945 war Krase im Alter von 19 Jahren Leutnant bei den Panzeraufklärern. Anschließend erlernte er den Beruf des Maurers, machte sich vorübergehend selbständig, trat 1956 in die Bundeswehr ein und kam 1957 zum MAD; dessen stellvertretender Amtschef war er von 1979 bis 1984. Als "Selbstanbieter" nahm er 1969 Kontakt mit dem MfS auf: Geld habe eine gewisse Rolle gespielt, weil Kraske häufig Spielkasinos besuchte, wichtiger sei "berufliche Unzufriedenheit" gewesen. Der Verrat dieses Spionageabwehrexperten, der über seinen Tod 1988 hinaus bis zum Fall der Mauer unentdeckt blieb, müsse "als einer der größten Spionage-Fälle in der Geschichte der bundesdeutschen Armee gelten".

RAINER BLASIUS.

Helmut Müller-Enbergs/Armin Wagner (Herausgeber): Spione und Nachrichtenhändler. Geheimdienst-Karrieren in Deutschland 1939-1989. Ch. Links Verlag, Berlin 2016. 375 S., 25,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Das Buch bietet Einblicke in wahrhaftige und lebendige Geschichte und ist nicht nur Insidern als lesenswert zu empfehlen. Wolfgang Schmidt, Neues Deutschland