Die Fälschung - Born, Nicolas
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Produktdetails
  • rororo Taschenbücher Nr.15291
  • Verlag: Rowohlt TB.
  • 10. Aufl.
  • Seitenzahl: 318
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 1984
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 115mm x 20mm
  • Gewicht: 361g
  • ISBN-13: 9783499152917
  • ISBN-10: 3499152916
  • Artikelnr.: 02244041
Autorenporträt
Born, Nicolas
geboren 1937 in Duisburg, wuchs am Niederrhein auf und war zunächst im Ruhrgebiet als Chemograf tätig, bis er nach der Einladung ins Literarische Colloquium 1963 als freier Schriftsteller nach Berlin ging. Sein erstes bei Rowohlt erschienenes Buch, der Gedichtband «Das Auge des Entdeckers» (1972) machte ihn einem breiteren Publikum bekannt. Es folgte der Roman «Die erdabgewandte Seite der Geschichte» (1976). Kurz vor seinem Tod im Dezember 1979 erschien der in zahlreiche Sprachen übersetzte Roman «Die Fälschung», der von Volker Schlöndorff mit Bruno Ganz und Hanna Schygulla verfilmt wurde.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung Audio-Rezension

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"Der Roman Die Fälschung vemittelt, was in der deutschen Literatur selten geworden ist, ein spannendes Stück Zeitgeschichte. Ein Kriegsberichterstatter wird von einer Hamburger Zeitung nach Beirut entsand, die vom Bürgerkrieg zerisene Stadt... Der Journalist Georg Laschen schreibt Briefe an seine Frau, die ihn verlassen hat, er versucht sich über die Lähmung der Gefühle zwischen ihnen, die er eine Fälschung nennt, klarzuwerden. Doch die Fälschung, auf die der Titel des Romans zielt, ist umfassenderer Art..." (Renate Schostack in "F.A.Z.")

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Wolfgang Schneider kam dieses Hörbuch mit seinem raffinierten Zusammenspiel von Sprache und Komposition mitunter vor wie ein "spoken song". In seiner Besprechung holt Schneider erst einmal weit aus, um Nicolas Born und sein "bestes Buch" vorzustellen und in der Zeit zu verorten. 1979 erschienen, ist der stilistisch "unaufwendige" Roman um den im Libanon das Missverhältnis von Sprache und Wirklichkeit auslotenden Kriegreporter Laschen für Schneider Vermittlungsmedium einer verflossenen Zeit und zugleich die Möglichkeit, das aktuelle Verhältnis von "Medien und Mördern" zu überprüfen. Wie das Buch als Hörspiel funktioniert, schildert Schneider genau. Läuft die monologische, introspektive Anlage des Textes einer solchen Adaption eigentlich zuwider, so kann der Rezensent das Hörerlebnis dennoch als Gewinn verbuchen. Die weitgehend gelungene Besetzung und die elektrifizierte musikalische Umsetzung der im Buch so wichtigen akustischen Eindrücke aus der Kampfzone, lässt uns Schneider wissen, sorgen dafür.

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