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  • Format: ePub


"LTI", die Analyse der Sprache des Nationalsozialismus und ihrer Wirkungsmacht, ist sowohl ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung als auch ein menschliches Dokument von der Selbstrettung eines Sprach- und Literaturwissenschaftlers in hoffnungsloser Zeit. Elke Fröhlich hat den Text auf der Basis der von Victor Klemperer autorisierten Ausgaben von Irrtümern und Fehlern gereinigt, die sich im Lauf der Druck- und Erfolgsgeschichte des Buches eingeschlichen haben, und ihn um einen umfangreichen Kommentar ergänzt, der sowohl den zeitgeschichtlichen Kontext aufschließt als auch den immensen…mehr

  • Geräte: eReader
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  • Größe: 1.35MB
Produktbeschreibung
"LTI", die Analyse der Sprache des Nationalsozialismus und ihrer Wirkungsmacht, ist sowohl ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung als auch ein menschliches Dokument von der Selbstrettung eines Sprach- und Literaturwissenschaftlers in hoffnungsloser Zeit. Elke Fröhlich hat den Text auf der Basis der von Victor Klemperer autorisierten Ausgaben von Irrtümern und Fehlern gereinigt, die sich im Lauf der Druck- und Erfolgsgeschichte des Buches eingeschlichen haben, und ihn um einen umfangreichen Kommentar ergänzt, der sowohl den zeitgeschichtlichen Kontext aufschließt als auch den immensen Bildungshintergrund des Romanisten Klemperer. E-Book mit Seitenzählung der gedruckten Ausgabe: Buch und E-Book können parallel benutzt werden.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in BG, B, A, EW, DK, CZ, D, CY, H, GR, GB, F, FIN, E, LT, I, IRL, NL, M, L, LR, S, R, P, PL, SK, SLO ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Reclam Verlag
  • Seitenzahl: 420
  • Erscheinungstermin: 18.03.2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783159607092
  • Artikelnr.: 42501282
Autorenporträt
Victor Klemperer wurde 1881 in Landsberg/Warthe als achtes Kind eines Rabbiners geboren. 1890 übersiedelte die Familie nach Berlin, wo der Vater zweiter Prediger einer Reformgemeinde wurde. Er studierte von 1902 bis 1905 Philosophie, Romanistik und Germanistik in München, Genf, Paris, Berlin. Bis er 1912 das Studium in München wieder aufnahm, lebte er in Berlin als Journalist und Schriftsteller.
1940 erfolgte eine Zwangseinweisung in ein Dresdener Judenhaus. Nach seiner Flucht aus Dresden im Februar 1945 kehrte Klemperer im Juni aus Bayern nach Dresden zurück. 1950 wurde Abgeordneter des Kulturbundes in der Volkskammer der DDR und erhielt 1952 Nationalpreis III. Klasse. 1960 verstarb Victor Klemperer in Dresden.
Geschwister-Scholl-Preis 1995.
Inhaltsangabe
Heroismus (Statt eines Vorwortes)

I LTI
II Vorspiel
III Grundeigenschaft: Armut
IV Partenau
V Aus dem Tagebuch des ersten Jahres
VI Die drei ersten Wörter nazistisch
VII Aufziehen
VIII Zehn Jahre Faschismus
IX Fanatisch
X Autochthone Dichtung
XI Grenzverwischung
XII Interpunktion
XIII Namen
XIV Kohlenklau
XV Knif
XVI An einem einzigen Arbeitstag
XVII System und Organisation
XVIII Ich glaube an ihn
XIX Familienanzeigen als kleines Repetitorium der LTI
XX Was bleibt?
XXI Die deutsche Wurzel
XXII Sonnige Weltanschauung (aus Zufallslektüre)
XXIII Wenn zwei dasselbe tun ...
XXIV Café Europe
XXV Der Stern
XXVI Der jüdische Krieg
XXVII Die jüdische Brille
XXVIII Die Sprache des Siegers
XXIX Zion
XXX Der Fluch des Superlativs
XXXI Aus dem Zug der Bewegung ...
XXXII Boxen
XXXIII Gefolgschaft
XXXIV Die eine Silbe
XXXV Die Wechselbrause
XXXVI Die Probe aufs Exempel
"Wejen Ausdrücken" (Ein Nachwort) Anhang
Zu dieser Ausgabe
Kommentar
Nachwort
Rezensionen
"LTI" (Lingua Tertii Imperii - Die Sprache des Dritten Reiches) analysiert, wie die Nazis mit Worten umgingen - und mit Worten Politik machten. Klemperers Buch ist auch heute noch eine lesenswerte Stil-Studie - und eine Warnung davor, dass sich erneut ein Regime der Sprache bemächtigt, sie "ihrem fürchterlichen System dienstbar" macht und "an der Sprache ihr stärkstes, ihr öffentlichstes und geheimstes Werbemittel" anwendet. Nürnberger Nachrichten
Besprechung von 14.03.2018
NEUE TASCHENBÜCHER
Über die Vergiftung
von Sprache
„LTI“ – die Formel für „Lingua Tertii Imperii, Sprache des Dritten Reichs“ – steht in den Tagebüchern, die der getaufte deutsche Jude Victor Klemperer (1881-1960) im Dresdner Wartestand auf die täglich drohende Verhaftung führte, anfangs noch als Parodie auf den im NS-Alltag üblichen Abkürzungsfuror. Dann geriet das Kürzel dem Philologen zu einer Art Geigerzähler für das minutiöse Erfassen und Aufzeichnen eines Wandelns der Sprachgebräuche, der Ausbreitung eines Jargons von zunehmender Aggressivität (wie er heute wieder Einzug hält): Das Buch „LTI“, erstmals 1947 erschienen, bietet kein Lexikon, sondern eine über die Jahre fortgeschriebene, noch heute brauchbare Sonde für das präzise Erfassen eines alle Lebensbereiche umfassenden Prozesses, darin mit wohlfeilen Phrasen, Klischees und Ungetümen des Jargons vergiftetes Denken hinterrücks Eingang in die Köpfe der Menschen und ihr Sprechen nimmt. Seien Sie auf der Hut, wenn der Chef für Ihren unermüdlichen „Einsatz“ dankt. Der Dank könnte verlogen sein. Vergiftet ist aber bereits die Floskel, an der von deutschen „Einsatzgruppen“ einst millionenfach vergossenes Blut klebt. VOLKER BREIDECKER
Victor Klemperer: LTI. Notizbuch eines Philologen. Hrsg. von Elke Fröhlich. Reclam, Ditzingen 2018. 416 Seiten, 12,95 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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