Märzwald (Mängelexemplar) - Sandig, Ulrike A.
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Wo hört das Singen auf, wo fängt das Sprechen an? In ihrem Geschichtenband FLAMINGOS hat Ulrike Almut Sandig gezeigt, mit welch unterschiedlichen Stimmen man erzählen kann. Ihr neuer Gedichtband DICKICHT versammelt Texte, die beides in einem sind: liedhaft und erzählend. Hier kommt das Album über die Verwandtschaft zwischen Musik und gebundener Sprache: Mit MÄRZWALD laden Ulrike Almut Sandig und die Singer-Songwriterin Marlen Pelny in einen Wald aus Text und Musik. So rhythmisch wie klangvoll liest Ulrike Almut Sandig Gedichte aus ihren Bänden DICKICHT und STREUMEN; Marlen Pelny begleitet sie…mehr

Produktbeschreibung
Wo hört das Singen auf, wo fängt das Sprechen an? In ihrem Geschichtenband FLAMINGOS hat Ulrike Almut Sandig gezeigt, mit welch unterschiedlichen Stimmen man erzählen kann. Ihr neuer Gedichtband DICKICHT versammelt Texte, die beides in einem sind: liedhaft und erzählend. Hier kommt das Album über die Verwandtschaft zwischen Musik und gebundener Sprache: Mit MÄRZWALD laden Ulrike Almut Sandig und die Singer-Songwriterin Marlen Pelny in einen Wald aus Text und Musik. So rhythmisch wie klangvoll liest Ulrike Almut Sandig Gedichte aus ihren Bänden DICKICHT und STREUMEN; Marlen Pelny begleitet sie mit Gitarre und Stimme. Das Ergebnis ist ein dritter Weg neben Gedicht und Songpoetry und beglückt nebenbei auch die Freunde der Popmusik, die immer behaupten, Gedichte wären nichts für sie. Aber wer will schon weg, wenn "leis aus zwei blauen Boxen ein fast verschwundener Ozean rauscht"?
  • Produktdetails
  • Verlag: Schöffling
  • Gesamtlaufzeit: 47 Min.
  • Erscheinungstermin: September 2011
  • ISBN-13: 9783895611872
  • Artikelnr.: 54522488
Autorenporträt
Ulrike Almut Sandig wurde 1979 in Großenhain geboren und wuchs in einem Pfarrhaushalt in Sachsen auf. Ihre Gedichte wurden vielfach verfilmt und ausgezeichnet, unter anderem mit dem Leonce-und-Lena-Preis 2009. Für ihre Sprechkonzerte und Hörstücke arbeitet sie eng mit Musikerinnen und Komponisten zusammen. Neben drei Gedichtbänden erschienen bisher zwei Hörbücher, zwei Erzählungsbände sowie zahlreiche Hörspiele. 2017 war sie Poetin in Residence an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, hielt die Mainzer Poetikdozentur und wurde mit dem Literaturpreis Text & Sprache des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. Marlen Pelny, 1981 in Nordhausen geboren, arbeitet in Berlin als freie Musikerin und Lyrikerin. 2007 erschien ihr Gedichtband »Auftakt«, 2010 ihr Interviewalbum »Im Süden beginnt die Stadt«. Sie schrieb Musiken und Drehbücher für Kurz- und Dokumentarfilme. 2011 erschien ihr Album »Fischen«.
Inhaltsangabe
1Silvesterraketen (2:29) 2so habe ich sagen gehört (0:45) 3das hast du dir selber gedichtet (5:53) 4vom Flieger aus siehst du (1:04) 5noon (3:06) 6im Märzwald (3:23) 7die weiße Fläche, die dein Herz ist (1:38) 8Rauschen (1:48) 9Kolor (2:01) 10meine Freunde (0:59) 11die offene See (1:43) 12Übung für's Wegsein (0:49) 13im Juli (3:31) 14auf einem sinkenden Schiff (2:08) 15stiller (0:46) 16von abgeschmückten Bäumen (4:20) 17wenn du nicht da bist (1:25) 18mein rechter, rechter Platz (2:30) 19schmale Schatten (1:12) 20wie Sonne, wie Winter, wie Wind (2:16) 21es ist später, als du denkst, Laurentia (1:42) 22von allen guten Geistern (1:24)

1Silvesterraketen (2:29) 2so habe ich sagen gehört (0:45) 3das hast du dir selber gedichtet (5:53) 4vom Flieger aus siehst du (1:04) 5noon (3:06) 6im Märzwald (3:23) 7die weiße Fläche, die dein Herz ist (1:38) 8Rauschen (1:48) 9Kolor (2:01) 10meine Freunde (0:59) 11die offene See (1:43) 12Übung für's Wegsein (0:49) 13im Juli (3:31) 14auf einem sinkenden Schiff (2:08) 15stiller (0:46) 16von abgeschmückten Bäumen (4:20) 17wenn du nicht da bist (1:25) 18mein rechter, rechter Platz (2:30) 19schmale Schatten (1:12) 20wie Sonne, wie Winter, wie Wind (2:16) 21es ist später, als du denkst, Laurentia (1:42) 22von allen guten Geistern (1:24)
Rezensionen
"Manchmal will man mitsingen und -tanzen, aber bevor man sich zu sehr an ein Gefühl gewöhnt hat, drehen die beiden Damen einem das Hirn wieder in eine andere Richtung." Marlis Schaum, Deutsche Welle "Man fällt einfach hinein in den Märzwald." Claudia Cosmo, Deutschlandfunk "Die Stücke sind zugleich formal progressiv wie angenehm anzuhören. "Märzwald" ist eine durch und durch ungewöhnliche Produktion, die die Grenzen zwischen den Genres ins Fließen bringt." Elke Koepping, L-Mag "Raffiniertes Spiel mit Oberflächlichkeit und Tiefsinn." Olaf Schmidt, Magazin Kreuzer "Zum Mitkreiseln, Mitzittern, Mitflirren. Einfach schön." Karoline Laarmann, WDR EinsLive "Das ist eine leise Poesie, die vogelgleich für kurze Dauer eingefangen wird im Feedback einer akustischen Gitarre, und die von magischer Elektronik ins imaginäre Reich endloser Loop-Schleifen übertragen wird." Peter Geiger, Mittelbayerische Zeitung