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Produktbeschreibung
Mit den Illustrationen der Erstdrucke
  • Produktdetails
  • Reclams Universal-Bibliothek 301
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Seitenzahl: 464
  • Erscheinungstermin: Januar 1986
  • Deutsch
  • Abmessung: 148mm x 98mm x 24mm
  • Gewicht: 204g
  • ISBN-13: 9783150003015
  • ISBN-10: 3150003016
  • Artikelnr.: 02912423
Autorenporträt
Wilhelm Hauff (29. 11. 1802 Stuttgart - 18. 11. 1827 ebd.) war der Sohn eines württembergischen Beamten; nach Studium der Theologie, Philosophie und Philologie und Promotion in Tübingen arbeitete er zunächst als Hauslehrer, seit 1827 leitete er die Redaktion des Cotta'schen »Morgenblatts«. Hauff war früh ein erfolgreicher Schriftsteller, seine Märchen zeichnen sich durch die die effektvolle Erweiterung der gängigen Erzähltechniken aus.
Inhaltsangabe
- Die Karawane

- Die Geschichte von Kalif Storch

- Die Geschichte von dem Gespensterschiff

- Die Geschichte von der abgehauenen Hand

- Die Errettung Fatmes

- Die Geschichte von dem kleinen Muck

- Das Märchen vom falschen Prinzen

- Der Scheick von Alessandria und seine Sklaven

- Der Zwerg Nase

- Abner, der Jude, der nichts gesehen hat

- Der Mensch als Affe

- Die Geschichte Almansors

- Das Wirtshaus im Spessart

- Die Sage vom Hirschgulden

- Das kalte Herz

- Saids Schicksale

- Die Höhle von Steenfoll

- Das kalte Herz(2. Abteilung);
Rezensionen
Es gibt Bücher, die wie eine Zeitreise sind, indem sie uns zurückversetzen in die Kindheit, in jene Zeit also, in der alles möglich und jedes Märchen die reine Wahrheit war. Der Stuttgarter Reclam Verlag beschert uns solch ein magisches Büchlein: "Sämtliche Märchen" von Wilhelm Hauff. (...) Nach wie vor unbedingt lesens- und vorlesenswert. 'Heilbronner Stimme' Nach wie vor sind Hauffs Märchen in zahllosen Ausgaben auf dem Markt. Besonders empfehlenswert: der gebundene Band sämtlicher Märchen bei Reclam mit einem sorgfältig geprüften Text, einem guten Nachwort und zeitgenössischen Illustrationen. 'NDR Radio 3 "Der Buchtipp"'

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Wilhelm Hauffs "Märchen" stehen in der Tradition der Aufklärung und Romantik, erklärt Rezensentin Evelyn Finger. Der Glaube, "die Welt poetisierend verbessern" zu können, und das "Vertrauen in das starke Individuum", liegt allen Geschichten zu Grunde, so Finger. Für die Rezensentin ist Hauff ein "Fatalist" , der sich "den guten Menschen zwar vorstellen" kann, aber seine "tatsächliche Existenz" bestreitet. Auch würde sie ihren "ärgsten Feinden" nicht die erlebten "Metamorphosen" der Hauptfiguren Hauffs an den Hals wünschen, denn über die "Schrecken" der meisten Geschichten, beispielsweise des "Gespensterschiffs" oder "der abgehauenen Hand" täuschten auch nicht die "zweckoptimistischen" Happy Ends hinweg.

© Perlentaucher Medien GmbH