Biedermann und die Brandstifter - Frisch, Max
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Das Stück ist die Geschichte des Bürgers Gottlieb Biedermann, der die Brandstifter in sein Haus einlädt, um von ihnen verschont zu werden. Es entlarvt präzise eines Geisteshaltung, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. Bidermann und die Brandstifter - eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der Lüge bezieht, sondern aus der Inszenierung der biedermännischen Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern, die von Anfang an sagen, was sie wirklich wollen.…mehr

Produktbeschreibung
Das Stück ist die Geschichte des Bürgers Gottlieb Biedermann, der die Brandstifter in sein Haus einlädt, um von ihnen verschont zu werden. Es entlarvt präzise eines Geisteshaltung, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. Bidermann und die Brandstifter - eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der Lüge bezieht, sondern aus der Inszenierung der biedermännischen Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern, die von Anfang an sagen, was sie wirklich wollen.
  • Produktdetails
  • Suhrkamp BasisBibliothek (SBB) Nr.24
  • Verlag: Suhrkamp
  • 11. Aufl.
  • Seitenzahl: 144
  • Erscheinungstermin: Juli 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 116mm x 12mm
  • Gewicht: 100g
  • ISBN-13: 9783518188248
  • ISBN-10: 3518188240
  • Artikelnr.: 09447481
Autorenporträt
Frisch, Max
Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung. Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.

Kuhn, Heribert
Heribert Kuhn, geb. 1953, ist freier Publizist. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zu Adalbert Stifter, Theodor Storm, Franz Kafka, Robert Musil, Hermann Hesse, Max Frisch und Norbert Gstrein herausgegeben.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

"Biedermann und die Brandstifter" war und ist eines der erfolgreichsten Theaterstücke der vergangenen 50 Jahre und aus diesem Grund auch in die Zeit-Schülerbibliothek mitaufgenommen worden. Dabei betont Michaelis als wesentlichen Aspekt dieses im "Nirgendwo und Überall" spielenden Stückes den der Verantwortung für Verbrechen. Für ihn ist es nicht allein der aktive Täter, sondern gerade auch der Biedermann, der alles weiß, aber bewusst die Augen vor den überdeutlichen Hinweisen verschließt. Frisch bringe auf die Bühne, was sich in der Geschichte immer und immer wiederholt, erläutert Michaelis an Beispielen aus der jüngsten Vergangenheit und weist abschließend auf die bittere, sich so häufig bestätigende Wahrheit hin, die Bernhard Shaw einst in Bezug auf Mark Twain formuliert hat: "?Die Wahrheit zu erzählen, das ist der größte Witz in der Geschichte".

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