Schriften zur Denkmalpflege - Schriften zur Denkmalpflege
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Max Dvorák, einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Schule der Kunstgeschichte, war ab 1905 als Generalkonservator für die österreichische Denkmalpflege tätig. Als Publizist hat er sich diesem Themenfeld engagiert und wortgewandt gewidmet. Seine einschlägigen Arbeiten reichen von tiefgehenden theoretischen Abhandlungen über pointiert formulierte Äußerungen zu tagesaktuellen Fällen bis zu dem für die breite Öffentlichkeit bestimmten "Katechismus der Denkmalpflege", der von den Zeitgenossen als "Marseillaise der Denkmalpflege" bezeichnet wurde. Der Band versammelt erstmals sämtliche…mehr

Produktbeschreibung
Max Dvorák, einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Schule der Kunstgeschichte, war ab 1905 als Generalkonservator für die österreichische Denkmalpflege tätig. Als Publizist hat er sich diesem Themenfeld engagiert und wortgewandt gewidmet. Seine einschlägigen Arbeiten reichen von tiefgehenden theoretischen Abhandlungen über pointiert formulierte Äußerungen zu tagesaktuellen Fällen bis zu dem für die breite Öffentlichkeit bestimmten "Katechismus der Denkmalpflege", der von den Zeitgenossen als "Marseillaise der Denkmalpflege" bezeichnet wurde. Der Band versammelt erstmals sämtliche Schriften des Autors zur Denkmalpflege, darunter auch bisher unveröffentlichte Vorlesungen, Vorträge und Briefe. Ein ausführlicher Kommentar von Sandro Scarrocchia führt in die Materie ein.
  • Produktdetails
  • Studien zu Denkmalschutz und Denkmalpflege Band 022
  • Verlag: Böhlau Wien
  • Seitenzahl: 848
  • Erscheinungstermin: 27. Oktober 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 249mm x 184mm x 58mm
  • Gewicht: 1564g
  • ISBN-13: 9783205786818
  • ISBN-10: 3205786815
  • Artikelnr.: 33372987
Autorenporträt
Sandro Scarrocchia lehrt an der Accademia di Brera in Mailand und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte der österreichischen Denkmalpflege.
Inhaltsangabe
Barbara Neubauer
ZUM GELEIT
Hans Aurenhammer
VORWORT
Sandro Scarrocchia
DANKSAGUNG
Sandro Scarrocchia
EINLEITENDE BEMERKUNGEN
HINWEISE FÜR DIE BENUTZUNG
Sandro Scarrocchia
DENKMALPFLEGE UND MODERNE: DIE LEHRE MAX DVOØÁKS
I. MAX DVOØÁK:

DIE KUNSTGESCHICHTE UND DIE KULTUR DER DENKMALPFLEGE
1. Biographische Umrisse: Geographischer und kultureller Hintergrund
2. 'Wiener Epitaphe'
3. Beziehungen der Wiener Schule der Kunstgeschichte zur Denkmalpflege
von der Jahrhundertwende bis zu den 1920er Jahren
4. Dvoøáks Aktualität in der Kultur der Denkmalpflege
5. Die italienische Perspektive
6. Dvoøák und die Methode der 'critica operativa'
7. Die Rezeption der sogenannten 'Marseillaise der Denkmalpflege' in Italien
II. BAUSTELLEN DER ERHALTUNG UND RESTAURIERUNG: WIEN, SPLIT, KRAKAU, PRAG, TRIENT UND AQUILEIA
VOM GLANZ UND ELEND DES HABSBURGERREICHES
1. Die Wiener Altstadt als 'Ensemble' und die Entwicklung der zeitgenössischen Architektur
1.1 'Finis Vindobonae': Das Wien von Dvoøák und Tietze
1.2 Der Wiederaufbau der Nachkriegszeit und das Projekt Step 94
1.3 Der Karlsplatz und das Problem des historischen Stadtmuseums
2. Der Diokletianspalast in Split: Altertumswert gegen Alterswert
2.1 Split zwischen Barcelona und Bilbao
2.2 Alois Riegl und die Bemühungen um die Erhaltung der mittelalterlichen
und modernen Bauschichten in der Altstadt: Die Entdeckung des Ensembles
2.3 Dvoøáks Stellungnahme gegen Freilegungen und für die Belassung
des Palastes in seinem überkommenen Zustand: Der Schutz des Ensembles
2.4 Gustavo Giovannoni und der Studienauftrag der italienischen Mission
2.5 Split auf der Mailänder Triennale
2.6 Auf der Suche nach einem Modell für Split
2.7 Neokolonialistische Perspektiven und neoliberalistische Tendenzen:

World Bank, das Projekt der Stadtverwaltung zur Restaurierung
der Kulturgüter und 'adriatic heritage'
2.8 Der Plan der Denkmalbehörde zur Privatisierung einiger Denkmale und die
Petition der Bürger gegen ihre kommerzielle Nutzung: Darf Rockefeller
im Diokletianspalast wie ein römischer Kaiser schlafen?
2.9 Split als Modell
3. Die königliche Residenz und der Krakauer Dom auf dem Wawel:

Historischer Wert gegen Alterswert
3.1 Beginn der Restaurierungsgeschichte des Wawel: August Ottmar Essenweins
Bericht über die mittelalterlichen Denkmale von Krakau und die
Umwandlung des Wawels, Camillo Boitos Reisebilder und
Tomasz Prylinskis Bauaufnahme
3.2 Das Projekt von Zygmunt Hendel und die Vorschläge von S³awomir
Odrzywolski, Stanis³aw Wyspiañski und W³adis³aw Ekielski
3.3 Die gegensätzlichen Positionen von Dvoøák und Stanis³aw Tomkowicz:

Die Starrheit des Begriffs 'Alterswert' und die Rechtfertigung
des historischen Wertes
3.4 Der galizische Vorschlag für eine gesetzliche Neuorganisation der
Denkmalpflege und die Restaurierungsvorschriften von 1909
3.5 Die 22. Bauschicht und weitere Bauschichten des Wawel:

Die unterschiedlichen Aufassungen vom historischen Wert und seine Aporien.
Die Restaurierungsprojekte und die Denkmalpflegevon Adolf Szyszko-Bohusz,
Witold Minkiewicz und Alfred Majewski: Von der 'kreativen' zur 'philologischen'
Restaurierung, die Beiträge der archäologischen Forschung und die
Ergebnisse im Museumswesen
4. Das Prager Schloss und die moderne Architektur
5. Das Castello del Buonconsiglio und der Dom von Trient: Die Schwierigkeit,
die Denkmale in dem 'uns überkommenen Zustand' zu erhalten
6. Der Dom von Aquileia
7. Der Schutz der Denkmale im Krieg
III. DIE VORLESUNGEN ÜBER DENKMALPFLEGE UND
DER VORTRAG ÜBER GARTENKUNST
1. Die Vorlesungen über Denkmalpflege an der Universität Wien
(1906 und 1910)
2. Die Vorlesungen über Denkmalpflege von 1906:

Die Langzeitwirkung des Manierismus
3. Die Vorlesungen von 1910: Die erste kritische Untersuchung von Riegls
Denkmalkultus und die Theorie von Riegl bis Brandi
4. Gartenkunst und Denkmalpflege
5. Der Vortrag über Gartenkunst (1913-1914)
IV.