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Mit dem Sieg im Zweiten Weltkrieg wurde die Todesstrafe als integrales Mittel sowjetischer Politik auch in das Besatzungsgebiet in Deutschland exportiert: In Tausenden von Fällen beteiligte sich die stalinistische Justiz mit der Verhängung der Höchststrafe an der Durchsetzung von Grundzielen sowjetischer Besatzungspolitik in Deutschland. Die vorliegenden Beiträge analysieren auf der Basis neuer Quellenbestände russischer Archive Entwicklung und Anwendung der Todesstrafe in der UdSSR und in Ostdeutschland bis 1953. Die Urteile in Ostdeutschland waren in hohem Maße von einer stalinistischen…mehr

Produktbeschreibung
Mit dem Sieg im Zweiten Weltkrieg wurde die Todesstrafe als integrales Mittel sowjetischer Politik auch in das Besatzungsgebiet in Deutschland exportiert: In Tausenden von Fällen beteiligte sich die stalinistische Justiz mit der Verhängung der Höchststrafe an der Durchsetzung von Grundzielen sowjetischer Besatzungspolitik in Deutschland. Die vorliegenden Beiträge analysieren auf der Basis neuer Quellenbestände russischer Archive Entwicklung und Anwendung der Todesstrafe in der UdSSR und in Ostdeutschland bis 1953. Die Urteile in Ostdeutschland waren in hohem Maße von einer stalinistischen Rechtsauffassung mit ihrer politischen Instrumentalisierung und terroristischen Verzerrung der Justiz geprägt, die die Verfolgung legitimer Rechtsziele ad absurdum führte.
  • Produktdetails
  • Berichte und Studien Nr.51
  • Verlag: V&R Unipress
  • 1. Aufl. Aufl
  • Seitenzahl: 209
  • Erscheinungstermin: 7. Februar 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 242mm x 167mm x 19mm
  • Gewicht: 415g
  • ISBN-13: 9783899712865
  • ISBN-10: 3899712862
  • Artikelnr.: 20802760
Autorenporträt
Dr. Andreas Hilger ist Historiker mit den Forschungsschwerpunkten Geschichte der UdSSR und deutsch-sowjetische Beziehungen. Er ist am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung in Dresden und an der Osteuropäischen Abteilung des Historischen Seminars der Universität Köln tätig.