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An einem Januarwochenende 1962 wurden in der ganzen DDR seit Kriegsende verschlossene Firmensafes, Tresore und Bankschließfächer aufgebrochen und ausgeräumt. Für die geraubten Schmuck- und Wertgegenstände, Kunstgüter, Sammlungen und Wertpapiere erzielte die Stasi im Westen mehreren Millionen D-Mark. Diese "Aktion Licht" war der Beginn eines organisierten Raubes von fremdem Eigentum, der bis zum Ende der DDR anhielt. Auch das Erbe vieler Holocaustopfer musste dazu herhalten, den Devisenmangel der ineffizienten Planwirtschaft auszugleichen. In der Folgezeit wurden Bergwerksstollen und…mehr

Produktbeschreibung
An einem Januarwochenende 1962 wurden in der ganzen DDR seit Kriegsende verschlossene Firmensafes, Tresore und Bankschließfächer aufgebrochen und ausgeräumt. Für die geraubten Schmuck- und Wertgegenstände, Kunstgüter, Sammlungen und Wertpapiere erzielte die Stasi im Westen mehreren Millionen D-Mark. Diese "Aktion Licht" war der Beginn eines organisierten Raubes von fremdem Eigentum, der bis zum Ende der DDR anhielt. Auch das Erbe vieler Holocaustopfer musste dazu herhalten, den Devisenmangel der ineffizienten Planwirtschaft auszugleichen. In der Folgezeit wurden Bergwerksstollen und Schlosskeller durchstöbert, Seen abgesucht, Rittergüter umgepflügt, Archive und Museumsdepots geplündert. Andreas Förster hat die unbekannte Geschichte der Stasi-Schatzräuber recherchiert und dokumentiert erstmalig die als "streng geheim" eingestuften Aktionen. Er stellt zugleich die Frage, warum die Bundesrepublik seit der deutschen Vereinigung so wenig unternommen hat, um diese Vorgänge aufzuklären.
  • Produktdetails
  • Verlag: Edition Berolina
  • Seitenzahl: 202
  • Erscheinungstermin: Juli 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 123mm x 20mm
  • Gewicht: 237g
  • ISBN-13: 9783958410503
  • ISBN-10: 3958410502
  • Artikelnr.: 45138387
Autorenporträt
Jahrgang 1958, Journalist und Buchautor; Spezialgebiete sind die Arbeit der Geheimdienste, Zeitgeschichte, Organisierte Kriminalität, Sicherheitspolitik und Terrorismus; 2009 Auszeichnung vom Journalistenverband Berlin-Brandenburg für seine Recherchen und Berichterstattungen zu den Themen DDR-Staatssicherheitsdienst und deutsch-deutsche Geschichte mit dem Preis »Der lange Atem«.
Rezensionen
"Spannender kann kein Krimi sein als dieses fast vergessene Kapitel in der Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit." (Mitteldeutsche Zeitung, 17.6.2000) "Förster beschreibt die Geschehnisse mit kühler Genauigkeit. Seine Rechercheergebnisse präsentiert er in kurzweiligen Reportagen, die den Leser auf die Fährte der Schatzräuber setzen." (Der Tagesspiegel, 31.7.00)