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  • Format: ePub


Boris Johnson, Bürgermeister von London und das Enfant terrible unter den Politikern, porträtiert mit Leichtigkeit und unübertrefflichem britischem Witz den Menschen, Staatsmann und Künstler Winston S. Churchill in all seinen Facetten. Und zugleich zeigt er, wie der Churchill-Faktor unser aller Leben prägt. Mit fulminanter Erzählfreude und einem pointensicheren Gespür für die erhellende Anekdote schildert Boris Johnson Leben und Charakter des bedeutendsten britischen Staatsmannes des 20. Jahrhunderts (1874 -1965). Fasziniert von der Einmaligkeit, dem Humor und Sprachwitz, dem Abenteurertum,…mehr

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  • Größe: 7.61MB
Produktbeschreibung
Boris Johnson, Bürgermeister von London und das Enfant terrible unter den Politikern, porträtiert mit Leichtigkeit und unübertrefflichem britischem Witz den Menschen, Staatsmann und Künstler Winston S. Churchill in all seinen Facetten. Und zugleich zeigt er, wie der Churchill-Faktor unser aller Leben prägt. Mit fulminanter Erzählfreude und einem pointensicheren Gespür für die erhellende Anekdote schildert Boris Johnson Leben und Charakter des bedeutendsten britischen Staatsmannes des 20. Jahrhunderts (1874 -1965). Fasziniert von der Einmaligkeit, dem Humor und Sprachwitz, dem Abenteurertum, den politischen und literarisch-künstlerischen Leistungen seines Helden, hat er eine ebenso kenntnisreiche wie hinreißende Liebeserklärung an Winston S. Churchill verfasst. Mit britischer Nonchalance zeigt Johnson, was die Jahrhundertgestalt Churchill jedem von uns heute noch bedeuten kann.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Klett-Cotta Verlag
  • Seitenzahl: 472
  • Erscheinungstermin: 02.10.2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783608101126
  • Artikelnr.: 43827005
Autorenporträt
Boris Johnson, geboren 1964, ist eine der schillerndsten Gestalten im Vereinigten Königreich. In Eton erzogen, studierte er Alte Sprachen in Oxford, arbeitete als Journalist in Brüssel, ist sehr erfolgreicher Sachbuchautor und seit Juli 2019 Premierminister des Vereinigten Königreichs.
Rezensionen
Besprechung von 15.09.2015
Rebellen unter sich
Londons Bürgermeister hat ein Buch über den Kriegspremier Winston Churchill geschrieben.
Boris Johnson ehrt den „größten Kapitän der Tory-Mannschaft“ – und denkt dabei auch an sich selbst
VON ALEXANDER MENDEN
Noch spannender als die Lektüre mancher Bücher ist bisweilen die Frage: Wie hat der betreffende Autor überhaupt die Zeit gefunden, mehr als vierhundert Seiten zu füllen? Im Falle Boris Johnsons ist diese Frage doppelt berechtigt. Er ist ja nicht nur der überaus publicitytüchtige Bürgermeister Londons und ein gut bezahlter Zeitungskolumnist, sondern seit der jüngsten britischen Unterhauswahl auch noch Parlamentarier und (unregelmäßiger) Teilnehmer an den Kabinettssitzungen von Premierminister David Cameron. Und doch hat er ein dickes Buch über seinen politischen Helden Winston Churchill geschrieben, das in Großbritannien umgehend zum Bestseller avancierte. Eine weitere Frage lautet: Warum schreibt Johnson ausgerechnet über einen der meistbeschriebenen Männer des
20. Jahrhunderts?
  Zuerst ist festzuhalten, dass, wie nicht anders zu erwarten bei diesem nie um einen lockeren Spruch verlegenen Politiker, „Der Churchill Faktor“ süffig zu lesen ist, nicht übermäßig detailversessen, und mit wohlberechneten Respektlosigkeiten aufgelockert („Ja, er hat den gleichen Hut-Geschmack wie Stan Laurel, und ja, er trägt gepunktete Fliegen und Nadelstreifen-Anzüge, mit denen er aussieht wie ein Rechtsanwalt vom Land“). Es ist keine wirkliche Biografie, eher eine launige historische Bewertung durch die Johnson-Brille.
  Für all jene, die sich etwas eingehender mit Winston Churchill befasst haben, gibt es in „Der Churchill Faktor“ keine neuen Entdeckungen zu machen. Johnson hat keine unbekannten Dokumente entdeckt und eröffnet auch keine radikal andere Sicht auf den Kriegspremier. Dessen lieblose Kindheit nimmt relativ breiten Raum ein, und es gibt mehrere Kapitel allgemeiner Betrachtungen von Churchills richtungsweisendem Einfluss auf die politischen Geschicke des 20. und 21. Jahrhunderts, wie die Errichtung der Europäischen Gemeinschaft und seine Interventionen im Nahen Osten.
  Einige Aspekte, speziell der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, betrachtet Johnson durchaus illusionsloser als so mancher Churchill-Biograf. Die Evakuierung der britischen Armee aus Dünkirchen, die schon Churchill selbst in einem PR-Coup zu einem Triumph des Widerstandswillens umdeutete, nennt Johnson „die größte Demütigung für britische Streitkräfte seit dem Verlust der amerikanischen Kolonien“. Und auch daraus, dass Churchill bei der Anwendung von Gewalt „rücksichtslos“ war, macht er keinen Hehl.
  Genauso wenig lässt er aber einen Zweifel daran, dass seiner Meinung nach die Nazis den Zweiten Weltkrieg ohne Churchill als Gegner unweigerlich gewonnen hätten. Das tut er mit typischer Idiosynkrasie, wenn er vorschlägt: „Denken wir uns einfach eine gigantische Hand wie in den Monty-Python-Filmen, die ihn aus dem rauchgeschwängerten Saal entfernt.“ Dann wäre die Entscheidungsgewalt in den Händen von Halifax und Chamberlain gewesen, schwächlichen Appeasement-Befürwortern, die Hitler nichts entgegenzusetzen hatten.
  Diese permanente Positionierung Churchills gegen das Establishment seiner eigenen Partei ist sicherlich der interessanteste Aspekt von Johnsons Ausführungen. Hier findet man auch die Antwort auf die Frage, warum er dieses durchaus wohlbeackerte Feld noch einmal literarisch bestellen wollte. Denn „Der Churchill Faktor“ ist eben auch ein Buch über seinen eigenen Autor. Unter dem Strich sieht Boris Johnson sich selbst als das, was seiner Meinung nach auch Winston Churchill immer war: ein konservativer Rebell, klüger, witziger, mit einer kraftvolleren politischen Vision und einem untrüglicheren Realitätssinn ausgestattet als all seine Konkurrenten aus der Tory-Spitze. Boris, ein Winston unserer Tage.
  Die Tories achteten „eifersüchtig auf ihr Verhältnis zu Churchill“, so Johnson. „Sie ehren ihn, wie die Bewohner Parmas den formaggio parmigiano, den Parmesan, ehren. Er ist ihr bester Käse, ihr preisgekrönter Besitz, der weltbeste Torschützenkönig und größte Kapitän der Tory-Mannschaft aller Zeiten.“ Er frage sich manchmal, „ob die Leute heute überhaupt noch wissen, mit welchem Misstrauen und Zweifeln er seinerzeit von den Tories aufgenommen wurde, als er im Jahr 1940 Premier wurde – oder ob sich jemand an den Geifer erinnert, mit dem einst sein Name ausgespien wurde“. Man soll zweifellos mitdenken: Solcher Geifer trieft auch von den Lefzen jener talentloser Tories, die Johnsons unkonventionellen, stetig Werbung in eigner Sache machenden Politikstil nicht zu goutieren wissen. Die Geschichte wird sie eines Besseren belehren!
  Zumindest, was seine hohe Meinung von sich selbst angeht, steht Boris Johnson seinem Vorbild also in nichts nach. Sehr viel weiter gehen die Parallelen allerdings nicht. Und eines ist auch sicher: Hätte Winston Churchill, immerhin Literaturnobelpreisträger, ein Buch über Boris Johnson schreiben müssen, es wäre deutlich dünner ausgefallen.
Im Mittelpunkt steht
der Widerstand gegen das
konservative Establishment
Des Pudels Kern: Winston Churchill im Jahr 1950 zusammen mit Rufus II.
Foto: Mark Kauffman/The LIFE Picture Collection/Getty
  
  
  
Boris Johnson,
Der Churchill Faktor.
Aus dem Englischen von Norbert Juraschitz und
Werner Roller, Klett-Cotta 2015, 472 Seiten,
24,95 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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"Johnsons Buch ist eine kluge, interessante und häufig sehr amüsante Hommage an eine der markantesten politischen Persönlichkeiten in der Geschichte des United Kingdom, an einen Mann, mit dessen Wirken auch die Geschichte Deutschlands und Europas untrennbar verbunden ist."
Gitta List, Schnüss, November 2015
"Die biographische Liebeserklärung liest sich über ihre 400 Seiten in einem Rutsch, amüsant und immer wieder lehrreich mit dem Atem der jeweiligen Epoche."
Klaus Pokatzky, Deutschlandradio Kultur Studio 9, 24.8.2015

"Ihm gelingt das Kunststück, eine seriöse Biographie zu verfassen, die er über weite Strecken auch im Pub vorlesen könnte - und er hätte die Lacher auf seiner Seite."
Volker Isfort, Abendzeitung München, 21.8.2015

Perlentaucher-Notiz zur WELT-Rezension

Boris Johnsons Churchill-Biografie ist für Thomas Kielinger zu sehr Johnson-Biografie. Dass der Autor um seine Churchill-Begeisterung keinen Hehl macht und zugleich nicht davor zurückschreckt Parallelen zu seiner eigenen Laufbahn und Person zu ziehen, stößt Kielinger, der selbst Autor einer Churchill-Biografie ist, bitter auf. Aber was solls, Johnson schreibt ja auch weniger wie ein Historiker und mehr wie ein Autor eines Abenteuerromans, meint der Rezensent. Wenig verwundert ihn da, dass Kritik an Churchills Stil im Buch eher wenig vorkommt. Schade, findet Kielinger, denn zur Größe, findet er, gehört auch die Schuld.

© Perlentaucher Medien GmbH