Der Umweg über China - Jullien, François

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"Was Julliens Texte auszeichnet, ist eine hintergründige Verrückung von Wörtern und Strukturen. Die Paradoxien Europas werden plötzlich geschmeidig. Sie machen einen Seitensprung auf anderes Terrain, wo sie sich neu entfalten, ohne die Kolonialware ,Exotismus' zu betreiben." (Peter Bexte, FR)

Produktbeschreibung
"Was Julliens Texte auszeichnet, ist eine hintergründige Verrückung von Wörtern und Strukturen. Die Paradoxien Europas werden plötzlich geschmeidig. Sie machen einen Seitensprung auf anderes Terrain, wo sie sich neu entfalten, ohne die Kolonialware ,Exotismus' zu betreiben." (Peter Bexte, FR)
  • Produktdetails
  • Internationaler Merve Diskurs (IMD) Bd.244
  • Verlag: Merve
  • Nachdr.
  • Seitenzahl: 200
  • Erscheinungstermin: März 2002
  • Deutsch
  • Abmessung: 173mm x 119mm x 14mm
  • Gewicht: 190g
  • ISBN-13: 9783883961774
  • ISBN-10: 3883961779
  • Artikelnr.: 10298548
Autorenporträt
François Jullien ist Philosoph und Sinologe. Er ist Professor an der Universität Paris VII und Direktor des Institut Marcel Granet und einer der bedeutendsten Kenner Chinas, wo er lange Jahre lebte. Anfang der achtziger Jahre gründete er die Zeitschrift "Extrême Orient Extrême Occident". Daneben ist er als Wirtschaftsberater französischer Unternehmen, die Projekte in China durchführen, tätig. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Auf dem "Umweg" über das chinesische Denken widmet seine Philosophie sich einer Dekonstruktion Europas "von außen".
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Der französische Philosoph Francois Jullien hat lange Jahre in China verbracht, das Ergebnis des Perspektivwechsels ist die nach seiner Rückkehr nachhaltig betriebene "Dekonstruktion" Europas "von außen". Julliens Methode im Umgang mit dem westlich-philosophischen Herkommen besteht, so der Rezensent Peter Bexte, in der "hintergründigen Verrückung von Wörtern und Strukturen". So gewinnt er neue phänomenologische Einsichten, indem er aus östlicher Perspektive über das Atmen nachdenkt oder die in China hoch gewertete Kategorie des Faden. Es geht dabei, meint Bexte, nicht um eine feste Neu-Verortung des Denkens im Osten oder im Westen, sondern um ein Zirkulieren. Dieser Gesprächsband eignet sich, lobt der Rezensent, hervorragend als Einführung in die Philosophie eines der "kreativsten und produktivsten Denker des gegenwärtigen Frankreichs".

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