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"Ein gnadenloses und großes Buch." (Neue Zürcher Zeitung)
Der junge Dai Wei bekommt beim Tiananmen-Massaker einen Kopfschuss ab. Als er wieder zu sich kommt, liegt er im Wachkoma. Medizinische Behandlung wird dem politisch Unzuverlässigen verweigert. Seine Mutter pflegt ihn aufopferungsvoll - ohne zu bemerken, dass ihr Sohn bei Bewusstsein ist. Zehn Jahre verbringt er in diesem Zustand und wird so stummer Zeuge der Verwandlung Chinas in einen modernen kapitalistischen Staat. Doch in seinen Erinnerungen ist er nach wie vor von den Schrecknissen der vergangenen Zeit umgeben, von Lagern,…mehr

Produktbeschreibung
"Ein gnadenloses und großes Buch." (Neue Zürcher Zeitung)

Der junge Dai Wei bekommt beim Tiananmen-Massaker einen Kopfschuss ab. Als er wieder zu sich kommt, liegt er im Wachkoma. Medizinische Behandlung wird dem politisch Unzuverlässigen verweigert. Seine Mutter pflegt ihn aufopferungsvoll - ohne zu bemerken, dass ihr Sohn bei Bewusstsein ist. Zehn Jahre verbringt er in diesem Zustand und wird so stummer Zeuge der Verwandlung Chinas in einen modernen kapitalistischen Staat. Doch in seinen Erinnerungen ist er nach wie vor von den Schrecknissen der vergangenen Zeit umgeben, von Lagern, politischer Willkür und Grausamkeit während und nach der Kulturrevolution.
  • Produktdetails
  • rororo Taschenbücher Bd.25564
  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • Originaltitel: Beijing Coma
  • Artikelnr. des Verlages: 17891
  • Seitenzahl: 928
  • Erscheinungstermin: 1. April 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 127mm x 41mm
  • Gewicht: 535g
  • ISBN-13: 9783499255649
  • ISBN-10: 3499255642
  • Artikelnr.: 29849258
Autorenporträt
Ma Jian
Ma Jian, geboren 1953 in Qingdao, lebte als Schriftsteller und Maler in Peking, später in Hongkong, seit 1999 im Londoner Exil. Einige seiner Werke sind unter dem Verdacht der "geistigen Verschmutzung" in China verboten. Zuletzt erschien sein Roman "Die dunkle Straße".

Höbel, Susanne
Susanne Höbel, geboren 1953 in Unna, studierte in Birmingham Literatur und übersetzte u.a. Nadine Gordimer, John Updike, William Faulkner, Thomas Wolfe und Graham Swift. Sie lebt in Hamburg und Südengland.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Sehr viel erfahren wir nicht über den Erzählstil des Autors. Unendlich detailliert, so erklärt Rezensentin Elisabeth Dietz immerhin, beschreibe Ma Jian in seinem Roman die Entwicklungen zur Tragödie 1989 auf dem Tiananmen-Platz in Peking. Des Weiteren beschränkt sich Dietz darauf, uns die Handlung des Buches zu referieren. Die allerdings hat es offenbar in sich. Schonungslos wirkt der Text mit seinen Einzelheiten über den infolge einer Polizeikugel komatösen Studenten Dai Wei, über die Enge und Prüderie im China der 70er und 80er Jahre auf die Rezensentin. Dass der Autor derart unbequem gegen das von Chinas Regierung verordnete Vergessen anschreibt, flößt ihr Respekt ein.

© Perlentaucher Medien GmbH