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Im fernen Urga hofft er, von seiner dunklen Melancholie erlöst zu werden. Aber auch in der Ferne ist das Eigene immer dabei. So wird die lange Reise zu einer Wiederbegegnung mit sich selbst und der Entdeckung, dass sich zwischen Chinas Gärten und hupenden Taxis ein Reich der Gleichzeitigkeit öffnet, das Raum und Zeit umfasst, Melancholie und Glück.…mehr

Produktbeschreibung
Im fernen Urga hofft er, von seiner dunklen Melancholie erlöst zu werden. Aber auch in der Ferne ist das Eigene immer dabei. So wird die lange Reise zu einer Wiederbegegnung mit sich selbst und der Entdeckung, dass sich zwischen Chinas Gärten und hupenden Taxis ein Reich der Gleichzeitigkeit öffnet, das Raum und Zeit umfasst, Melancholie und Glück.
  • Produktdetails
  • Fischer Taschenbücher Bd.3084
  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • Artikelnr. des Verlages: 1014290
  • Seitenzahl: 205
  • Erscheinungstermin: 22. Januar 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 123mm x 17mm
  • Gewicht: 170g
  • ISBN-13: 9783596030842
  • ISBN-10: 3596030846
  • Artikelnr.: 40840920
Autorenporträt
Krasznahorkai, László
László Krasznahorkai wurde 1954 in Gyula/Ungarn geboren. 1993 erhielt er für 'Melancholie des Widerstands' den Preis der SWR-Bestenliste. 1996 war er Gast des Wissenschaftskollegs Berlin. Bela Tarr verfilmte u.a. 'Satanstango' und 'Melancholie des Widerstands' als 'Werckmeisters Harmonien'. Zuletzt erschien 'Krieg und Krieg', 'Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluß'. 'Seiobo auf Erden' wurde 2010 mit dem Brücke-Berlin-Preis sowie dem Spycher Literaturpreis Leuk ausgezeichnet. 2014 wurde ihm der Vilenica International Literary Prize und der America Award zuerkannt, 2013 und 2014 der Best Translated Book Award. 2015 erhielt er den Man Booker International Prize.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 09.02.2015

Im Schneckentempo
des Komischen
Wer mit der Transsibirischen Eisenbahn nach China fährt, der kann was erzählen. Besonders dann, wenn er László Krasznahorkai heißt, einer der besten ungarischen Schriftsteller der Gegenwart. Der Autor verfügt über ungewöhnlich melancholischen Witz. Aber es braucht beim Lesen Geduld, Krasznahorkai schreibt nicht rasch voran, sondern liebt das kreisende Beobachten, das Auskosten jedes Blickwinkels und den wiederholten Anlauf. In „Der Gefangene von Urga“, das Buch erschien 1993 erstmals auf Deutsch, geht es um die Fahrt nach China, aber der Autor bleibt im mongolischen Urga richtig hängen, einem Ort, den sicher niemand attraktiv finden wird, liest er dieses Buch, das hier Roman genannt wird, aber doch viel eher ein längerer Erzählessay ist über die Widerständigkeit des Reisens und die Schwierigkeit des Zurückkehrens. Krasznahorkai bedenkt all die kleinen Unscheinbarkeiten der Reisetristesse, die sich bei längerer Betrachtung zunehmend in Hindernisse verwandeln. Ein schwerer Hauch komischer Vergeblichkeit liegt über der ganzen Geschichte, so, als bewege sich der Erzähler höchstens schneckenartig von der Stelle.  HARALD EGGEBRECHT
  
László Krasznahorkai: Der Gefangene von Urga. Aus dem Ungarischen von Hans Skirecki. S. Fischer Verlag, Frankfurt/M. 2015. 208 Seiten, 9,99 Euro.
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