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Der literarische Blick in unsere Parallelgesellschaft ein Debüt, wie es zeitgemäßer nicht sein kann Hanna hat ihr Leben im Griff. Sie weiß, was gut und was schlecht ist, woran sie glaubt und woran nicht. Dann trifft sie Tamer, den Macho, den Deutschen arabischer Herkunft. Er öffnet ihr die Tür in eine Welt, die Hannas Gewissheiten erschüttert. Hanna ist eine junge, behütet aufgewachsene Frau aus liberalen Kreisen, in denen Toleranz zum guten Ton gehört. Sie hat einen guten Job und lebt ein Leben voller Gewissheiten. Als sie Tamer trifft, den irritierend-faszinierenden arabischen Macho mit der…mehr

Produktbeschreibung
Der literarische Blick in unsere Parallelgesellschaft ein Debüt, wie es zeitgemäßer nicht sein kann
Hanna hat ihr Leben im Griff. Sie weiß, was gut und was schlecht ist, woran sie glaubt und woran nicht. Dann trifft sie Tamer, den Macho, den Deutschen arabischer Herkunft. Er öffnet ihr die Tür in eine Welt, die Hannas Gewissheiten erschüttert.
Hanna ist eine junge, behütet aufgewachsene Frau aus liberalen Kreisen, in denen Toleranz zum guten Ton gehört. Sie hat einen guten Job und lebt ein Leben voller Gewissheiten. Als sie Tamer trifft, den irritierend-faszinierenden arabischen Macho mit der Goldkette, den markigen Sprüchen und den ganz anderen Wahrheiten, muss Hanna sich plötzlich fragen: Was ist Heimat, was Glauben, was Freundschaft? Und wen rufe ich an, wenn meine Welt zusammenbricht? Sophie Albers Roman ist der sprachlich beeindruckende Bericht aus einer Welt, die immer wieder für hitzige Debatten sorgt. Umso wohltuender ist Albers unaufgeregte Stimme, mit der sie Hanna auf ihrer Reise in dieses fremde, verführerische, abstoßende "Wunderland" begleitet. Ohne zu werten gelingt der Autorin so ein beeindruckendes Stück Literatur.
  • Produktdetails
  • Verlag: Knaus
  • Seitenzahl: 166
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 166 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 200mm x 125mm
  • Gewicht: 285g
  • ISBN-13: 9783813503982
  • ISBN-10: 3813503984
  • Artikelnr.: 32540248
Autorenporträt
Sophie Albers wurde 1970 in Hamburg geboren. Sie hat Film, Geschichte und Literatur studiert und danach als Journalistin bei verschiedenen Magazinen gearbeitet. Seit 2008 ist sie Kultur-Redakteurin bei stern.de. Sie lebt in Berlin. "Wunderland" ist ihr erster Roman.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Neukölln ist ein hartes Pflaster, und auch Sophie Albers erleidet hier Schiffbruch, wenn wir dem Rezensenten Rene Hamann folgen. In ihrem Romandebüt schickt die Stern-Reporterin eine Reporterin ins Berliner Prekariat, wo sie dem Halbstarken Tamer verfällt: "Ich muss zugeben, dass ich zuweilen auf diesen Machoscheiß stehe." Die Schilderungen des Neuköllner Untergrunds segeln, wie Hartmann meint, dabei leider immer hart am Klischee. Vor allem aber geht ihm Erzählerin Hanna auf die Nerven, die - leicht blasierte Tochter aus gutem Hause - nie aus ihren Standesdünkeln und ihrer intellektuellen Arriviertheit herauskommt.

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