Wolkenkind - Brühlmann-Jecklin, Erica
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Björn, 20-jährig, sitzt im Flugzeug auf dem Weg von Zürich nach New York und schreibt in einem Brief an seine Anwältin, warum er seinem Leben ein Ende setzten wird. Auf diesem letzten Flug reist er in Gedanken nochmals durch die Stationen seines Lebens und versucht zu ergründen, warum er sich den Anforderungen des Lebens nicht gewachsen fühlt. Erica Brühlmann-Jecklin übernimmt Björns authentischen Lebensbericht und macht daraus ein literarisches Werk. In einem Anschliessenden Fachbeitrag beschreibt sie, wie wichtig es ist, bei einem jungen Menschen die Probleme, die ihn zum Suizid treiben, rechtzeitig zu erkennen.…mehr

Produktbeschreibung
Björn, 20-jährig, sitzt im Flugzeug auf dem Weg von Zürich nach New York und schreibt in einem Brief an seine Anwältin, warum er seinem Leben ein Ende setzten wird. Auf diesem letzten Flug reist er in Gedanken nochmals durch die Stationen seines Lebens und versucht zu ergründen, warum er sich den Anforderungen des Lebens nicht gewachsen fühlt. Erica Brühlmann-Jecklin übernimmt Björns authentischen Lebensbericht und macht daraus ein literarisches Werk. In einem Anschliessenden Fachbeitrag beschreibt sie, wie wichtig es ist, bei einem jungen Menschen die Probleme, die ihn zum Suizid treiben, rechtzeitig zu erkennen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Anja Verlag
  • Seitenzahl: 174
  • Abmessung: 215mm
  • Gewicht: 397g
  • ISBN-13: 9783905009316
  • ISBN-10: 3905009315
  • Artikelnr.: 27568897
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

"Wolkenkind" erzählt die Vorgeschichte eines Suizids, einer narzistischen Persönlichkeitsstörung, eines schweren Kindheitstraumas, erklärt der "vö" zeichnende Rezensent. Das Besondere an diesem Buch sei, dass die Autorin, die schon viele Kindersachbücher verfasst hat, Björns Geschichte teilweise mit seinen eigenen Worten wiedergibt, denn kurz vor seinem Selbstmord habe der 20-Jährige eine Art Rechenschafts- oder Lebensbericht abgelegt, eben "Björns Vermächtnis", so der Rezensent. Die Autorin habe sich aber nicht einfach seine Stimme zu eigen gemacht, er weiter aus, sondern viele Gespräche mit den Angehörigen geführt und memoriere diese nun in einer Art Selbstgespräch, in das auch Björns Aufzeichnungen einflössen. Dank dieser reflektierenden Erzählhaltung träten sehr deutlich typische Pubertätskonflikte, aber auch die Symptome einer narzistischen Persönlichkeitsstörung zutage. Anders als bei depressiven Störungen würden Menschen, die ständig bluffen, sich immer "grandios" fühlen oder Scheinwelten schaffen, viel zu wenig ernst genommen, hat der Rezensent gelernt.

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