Verrat. Die Welt hat sich gedreht - Schacht, Ulrich
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Ulrich Schacht erzählt fesselnd über Menschen, die aus der Norm fallen, über Verletzungen, die nicht nur aus Erfahrungen, sondern auch aus deren Vergessen herrühren. Er konfrontiert uns mit Personen, die mit lakonischer Komik ihre Geschichte erzählen, die dann Teil einer neu entdeckten gemeinsamen Geschichte wird.…mehr

Produktbeschreibung
Ulrich Schacht erzählt fesselnd über Menschen, die aus der Norm fallen, über Verletzungen, die nicht nur aus Erfahrungen, sondern auch aus deren Vergessen herrühren. Er konfrontiert uns mit Personen, die mit lakonischer Komik ihre Geschichte erzählen, die dann Teil einer neu entdeckten gemeinsamen Geschichte wird.
  • Produktdetails
  • Verlag: Transit Berlin
  • Seitenzahl: 138
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm
  • Gewicht: 265g
  • ISBN-13: 9783887471675
  • ISBN-10: 3887471679
  • Artikelnr.: 09800180
Autorenporträt
Ulrich Schacht wurde 1951 im Frauengefängnis Hoheneck geboren und wuchs in Wismar auf. 1973 in der DDR wegen staatsfeindlicher Hetze zu sieben Jahren Freiheitsentzug verurteilt, wurde er 1976 in die Bundesrepublik entlassen. Dort arbeitete er als Feuilletonredakteur und Chefreporter Kultur für Die Welt und Welt am Sonntag. Ulrich Schacht gilt als ein streitbarer Publizist, der sich nicht Konventionen, sondern einer humanistischen Tradition verpflichtet fühlt. Er erhielt verschiedene Preise, Auszeichnungen und Literaturstipendien, u. a. den Theodor-Wolff-Preis für herausragenden Journalismus und im Jahr 2013 den vom Wangener Kreis - Gesellschaft für Literatur "Der Osten" e. V. gestifteten Eichendorff-Preis. Seit 1998 lebt Ulrich Schacht als freier Autor in Schweden.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Ulrich Schachts Gedichte, Erzählungen und Essays haben die Verfechter eines starren Links-Rechts-Schemas immer verwirrt, freut sich Rezensent Hans Christoph Buch. Schacht, der in der DDR jahrelang im Gefängnis saß und später in der Bundesrepublik als Redakteur für die "Welt" arbeitete, entziehe sich mit seinen Prosatexten jeglicher "ideologischen Schwarzweißmalerei". An diesem Erzählband könne man es überprüfen, so Buch. Die einzelnen Texte gruppierten sich um die Fragmente eines autobiografischen Romans, der von Stasi-Spitzeln, Gefängnis und Emigration handle. Buch gefallen diese Erzählungen immer dann am besten, wenn es Schacht "vor Wut die Sprache verschlägt", und er ganz kunstlos die Dinge beschreibt wie sie waren.

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