Stefan Andres

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Stefan Andres war in den fünfziger Jahren ein denkbar populärer Autor, seine Romane und Erzählungen erreichten hohe Auflagen, seine Reden gegen Atombewaffnung und Kalten Krieg sorgten für viel Unruhe im Nachkriegsdeutschland. Seit seiner zweiten Emigration nach Rom im Jahre 1961 ließ das Interesse an dem Schriftsteller nach, der schon 1937 - der jüdischen Herkunft seiner Frau Dorothee Andres wegen - eine prekäre Zuflucht im faschistischen Italien gefunden hatte. Inzwischen ist das Interesse an Stefan Andres und seinem Werk neu erwacht. Der Band vereinigt die Vorträge, die anläßlich des…mehr

Produktbeschreibung
Stefan Andres war in den fünfziger Jahren ein denkbar populärer Autor, seine Romane und Erzählungen erreichten hohe Auflagen, seine Reden gegen Atombewaffnung und Kalten Krieg sorgten für viel Unruhe im Nachkriegsdeutschland. Seit seiner zweiten Emigration nach Rom im Jahre 1961 ließ das Interesse an dem Schriftsteller nach, der schon 1937 - der jüdischen Herkunft seiner Frau Dorothee Andres wegen - eine prekäre Zuflucht im faschistischen Italien gefunden hatte. Inzwischen ist das Interesse an Stefan Andres und seinem Werk neu erwacht. Der Band vereinigt die Vorträge, die anläßlich des Internationalen Stefan-Andres-Symposions vom 2. bis zum 4. Mai 1997 an der Universität Trier gehalten wurden. Sie dokumentieren, zusammen mit einigen zusätzlich aufgenommenen Beiträgen, die bedeutende Rolle des Autors als eines kritischen Zeitzeugen dieses Jahrhunderts und stellen neue Zugänge zu seinem Werk vor.
  • Produktdetails
  • Verlag: Lang, Peter Frankfurt / Lang, Peter GmbH
  • Best.Nr. des Verlages: 34626
  • Seitenzahl: 268
  • 1999
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 146mm x 20mm
  • Gewicht: 353g
  • ISBN-13: 9783631346266
  • ISBN-10: 3631346263
  • Best.Nr.: 24460330
Autorenporträt
Die Herausgeber: Michael Braun leitet das Referat Literatur der Konrad-Adenauer-Stiftung und ist Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln. Georg Guntermann lehrt neuere deutsche Literatur an der Universität Trier. Birgit Lermen ist Professorin für neuere deutsche Literatur an der Universität zu Köln.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Hanna
Renate Laurien: Stefan Andres und die Diktatur: Nachdenken über die Abgründe des Menschen
Birgit Lermen: «ø...! die ewige Geschichte vom Menschen und seiner Welt»
Stefan Andres als Deutscher, Europäer und Christ
Christopher Andres: «Was ist des Deutschen Vaterland?»
Stefan Andres und die deutsche Wiedervereinigung
Waltraud Wende: Leiden an Deutschland
Zum politischen Engagement von Stefan Andres
Günther Nicolin: «Aquaedukte der Erinnerung»
Stefan Andres in Unkel
Georg Guntermann: Erinnerung als Form
Zur Erzähltechnik im Werk von Stefan Andres
Erwin Rotermund / Heidrun Ehrke
Rotermund: Getarnte Regimekritik
Stefan Andres' Kurzprosa der frühen Vierziger Jahre
Hermann Erschens: Zwischen ägyptischer Totenmaske und Hitler
Bild
Stefan Andres' Novelle Das Antlitz
Karl Eibl: Selbstbewahrung im Reiche Luzifers? Zu Stefan Andres' Novellen El Greco malt den Großinquisitor und Wir sind Utopia
Michael Braun: Die Bühne als Tribunal
Zu den Dramen von Stefan Andres
Wilhelm Grosse: «Manche hörtens im Höhlenversteck ø...!»
Zu den dithyrambischen Oden von Stefan Andres
Pawel Toper: Stefan Andres und die russische Literatur
Christentum und Religiosität
Christa Basten: «In uns und außer uns: dies andere Sein»
Über die Gegenwart des Mythischen in Andres' Roman Der Knabe im Brunnen
Reinhard Kiefer: «Der Unschuld am Galgen»
Stefan Andres' lyrische Rezeption der Passionsgeschichte
John Klapper: Das «Samenkorn» und das «Kreuz»
Christlicher Humanismus in der Sintflut
Trilogie.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

In einer Kurzrezension deutet der Rezensent mit dem Kürzel "zwi" an, dass der Schriftsteller Andres, der streitbare Mahner und Außenseiter der fünfziger Jahre, heute in seinem Werk "übermäßig zeitgebunden" erscheint. Allerdings versuche Georg Guntermann eben diesen Eindruck in seinem Buch zu entschärfen. "Zwi" weist noch darauf hin, dass sich einige Beiträge über Andres mit einer "Deutung seines christlichen Humanismus", andere mit "Detailproblemen von Werk und Biographie", beschäftigen, was "zwi" in mancher Hinsicht besonders erhellend findet.

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