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Die Leidenszeit jüdischer Zwangsarbeiterinnen, die während des 2. Weltkriegs in der ehemaligen Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau eingesetzt wurden, endete nicht 1945. Neben körperlichen Spätfolgen waren es vor allem psychosomatische Krankheiten und Angstzustände, die einen Neu-anfang nach den traumatischen Erfahrungen in Lager und Fabrik erschwerten. Eine Entschädigung erfuhren die Frauen - wenn überhaupt - nur ansatzweise. Diese Fallstudie über Zwangsarbeit und Entschädigung stützt sich auf umfangreiche archivalische Quellenbestände und zahlreiche Zeit-zeugengespräche. Sie gliedert sich in…mehr

Produktbeschreibung
Die Leidenszeit jüdischer Zwangsarbeiterinnen, die während des 2. Weltkriegs in der ehemaligen Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau eingesetzt wurden, endete nicht 1945. Neben körperlichen Spätfolgen waren es vor allem psychosomatische Krankheiten und Angstzustände, die einen Neu-anfang nach den traumatischen Erfahrungen in Lager und Fabrik erschwerten. Eine Entschädigung erfuhren die Frauen - wenn überhaupt - nur ansatzweise. Diese Fallstudie über Zwangsarbeit und Entschädigung stützt sich auf umfangreiche archivalische Quellenbestände und zahlreiche Zeit-zeugengespräche. Sie gliedert sich in zwei große Teile: Die Zeit der Frauen 1944/45 im Lager und die nach der Befreiung. Zunächst wird die Geschichte des KZ-Außenkommandos Hessisch Lich-tenau dargestellt. Über die Lokalität des Lagers hinaus wird ein Beitrag zum KZ-System des Drit-ten Reiches geschrieben. Der zweite Teil ist der Entschädigung der Überlebenden gewidmet. Das Spektrum umfasst dabei politische, juristische, medizinische und ethisch-mor-lischen Fragestellun-gen. Die Studie beleuchtet exemplarisch einen wichtigen Bereich deutscher Nachkriegsgeschichte, der gerade in den letzten Jahren wieder aktuell geworden ist.
Autorenporträt
Dr. Vaupel, Dieter
Geb. in Spangenberg/ Hessen. Lehrer und Politologe Studium an den Universitäten von Gießen und Kassel. 1990 Promotion zum Dr. rer. pol. mit einer Fallstudie über Zwangsarbeit und Entschädigung. Autor mehrerer Bücher und zahlreicher Veröffentlichungen in Fachzeitschriften zu pädagogischen und historisch-politischen Themen. Tätigkeit als Lehrer an unterschiedlichen Schulen in Nordhessen sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Gesamthochschule in Kassel und für das Hessische Institut für Bildungsplanung und Schulentwicklung. 25 Jahre Erfahrungen in Schulleitungsteams davon 15 Jahre als Direktor einer Gesamtschule, Lehrbeauftragter an der Universität Kassel, verheiratet, wohnhaft in Gudensberg, Vater von vier Kindern.