Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft- Annales Suisses de Musicologie- Annuario Svizzero di Musicologia

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Der erste Teil dieses Bandes enthält die Beiträge des 1998 im Rahmen der 79. Hauptversammlung der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft (SMG) in Ascona durchgeführten Kolloquiums "La Svizzera: Terra d'Asilo - Die Schweiz als Asylland". Darauf folgen freie Beiträge, die teils auf Referaten in den Forumsveranstaltungen der SMG beruhen. Thematisch ergab sich schliesslich ein Schwerpunkt mit vier volkskundlichen bzw. ethnomusikologischen Arbeiten, die am Ende des Bandes zusammengestellt sind.…mehr

Produktbeschreibung
Der erste Teil dieses Bandes enthält die Beiträge des 1998 im Rahmen der 79. Hauptversammlung der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft (SMG) in Ascona durchgeführten Kolloquiums "La Svizzera: Terra d'Asilo - Die Schweiz als Asylland". Darauf folgen freie Beiträge, die teils auf Referaten in den Forumsveranstaltungen der SMG beruhen. Thematisch ergab sich schliesslich ein Schwerpunkt mit vier volkskundlichen bzw. ethnomusikologischen Arbeiten, die am Ende des Bandes zusammengestellt sind.
  • Produktdetails
  • Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft
  • Verlag: Peter Lang Ltd. International Academic Publishers
  • Artikelnr. des Verlages: .75883, 75883
  • Neuausg.
  • Erscheinungstermin: 19. September 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 241mm x 166mm x 36mm
  • Gewicht: 940g
  • ISBN-13: 9783906758831
  • ISBN-10: 3906758834
  • Artikelnr.: 24514309
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Claudia Maurer Zenck: Versuch einer Bilanz der musikwissenschaftlichen Exilforschung - Sara Imobersteg: "Deshalb oder Dennoch" - Drei Wege kompositorischen Schaffens im Exil: Rudolf Semmler, Max Ettinger, Will Eisenmann - Hansjörg Pauli: Hermann Scherchen: das Exil eines "glücklichen Emigranten" - Laureto Rodoni: "Die gerade Linie ist unterbrochen": L'esilio di Busoni a Zurigo (1915-1920). F. Busoni: una dozzina di lettere dell'esilio - Carlo Piccardi: Le sotterranee convergenze politiche di Wladimir Vogel - David Fallows: Approaching a New Chronology for Josquin: an Interim Report - Christine Fischer: "non suole Apollo sprezzar le Muse" - Annäherungen an Cesarina Ricci de Tingoli - Agnese Pavanello: Per un'indagine sullo sviluppo diacronico del linguaggio musicale di Arcangelo Corelli - Giuliano Castellani: Due aspetti del concertato rossiniano: caratteristiche della sezione in "canone" e tipologia della stretta concertata - Dieter A. Nanz: Arcana von Edgar Varèse - Susanne Gärtner: Komposition als klingende Analyse: René Leibowitz' Sonate op. 12 in ihrer Beziehung zu Weberns Variationen op. 27 - Christine Jeanneret: L'Autre de la musique. Une étude des influences extra-européennes dans la musique contemporaine - Albrecht Tunger: Mit wass freüden soll man singen. Neue Erkenntnisse zum Liederbüchlein der Maria Josepha Barbara Brogerin - Hermann Fritz: Die Metrik des Muotataler "Juuz" - Benedicta Aregger: Die russische Byline. Folkloristik in Russland früher und heute - Matthias Stöckli: Struktur und Variabilität in den Sones des Baile de la Conquista de Guatemala.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Das Resümee dieser Sammelrezension von Andres Briner lautet: viel Interessantes in einzelnen Aufsätzen, aber das Thema, der Begriff "Exil" bzw. "Exilforschung", sei doch wohl etwas zu eng gesteckt. Briner bezieht sich dabei auf den einführenden Aufsatz der Musikwissenschaftlerin Claudia Maurer Zenck, die vor Jahren mit einer Arbeit über Ernst Krenek Grundlagen in der Exilforschung geschaffen hatte. Der Rezensent bedauert, dass die Lebenswege solcher Komponisten wie Krenek oder Egon Wellesz, die 1938 die Schweiz wieder verließen, um woanders um Asyl zu bitten, im Jahrbuch nicht weiter verfolgt werden. Der prominenteste Fall des Jahrbuchs ist für ihn der russische Komponist Wladimir Vogel, dem es nicht ganz so schlecht erging wie Rudolf Semmler, Max Ettinger oder Will Eisenmann. Allerdings, so vermutet Briner, habe mancher Autor den Widerstand helvetischer Behörden und Kulturschaffender gegen die Integration der ausländischen Musiker etwas übertrieben. Das Jahrbuch, informiert Briner, enthält außerdem einige freie Beträge zur Musikethnologie und verschiedenen Komponisten.

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