Schau Spiel Lust - Kotte, Andreas
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Spiellust im Schauspiel ist das Geheimnis der Widerständigkeit von Thea­ter im Medienzeitalter. Wem in der deutschsprachigen Theatergeschichtsschreibung und -theorie das Spiel fehlt, findet es hier als Springquell, als Punctum saliens für Aufsätze aus drei Jahrzehnten. Der Autor forscht zur europäischen und schweizerischen Thea­tergeschichte sowie zum Unterschied zwischen Thea­ter und Medien. Auf der Suche nach den anthropologischen Wurzeln von Thea­ter stiess er auf Vorgänge, die er als szenisch bezeichnet, weil darin Inszenierung anklingt, Mise en Scène. Sie entstehen immer auf ähn­liche Art…mehr

Produktbeschreibung
Spiellust im Schauspiel ist das Geheimnis der Widerständigkeit von Thea­ter im Medienzeitalter. Wem in der deutschsprachigen Theatergeschichtsschreibung und -theorie das Spiel fehlt, findet es hier als Springquell, als Punctum saliens für Aufsätze aus drei Jahrzehnten. Der Autor forscht zur europäischen und schweizerischen Thea­tergeschichte sowie zum Unterschied zwischen Thea­ter und Medien. Auf der Suche nach den anthropologischen Wurzeln von Thea­ter stiess er auf Vorgänge, die er als szenisch bezeichnet, weil darin Inszenierung anklingt, Mise en Scène. Sie entstehen immer auf ähn­liche Art und Weise durch hervorhebendes Spiel aus dem Lebensprozess. Sie lassen sich beschreiben und in Theatralitätsgefügen aufeinander beziehen, wobei graduelles Denken das dichotomische verdrängt. Und immer folgen die Zuschauen­den entweder Konventionen oder persönlichen Vorlieben, wenn sie auswählen, welche szenischen Vorgänge sie Thea­ter nennen.
  • Produktdetails
  • Theatrum Helveticum Nr.20
  • Verlag: Chronos Verlag
  • Seitenzahl: 464
  • Erscheinungstermin: Juli 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 244mm x 167mm x 32mm
  • Gewicht: 921g
  • ISBN-13: 9783034015790
  • ISBN-10: 3034015798
  • Artikelnr.: 58377563
Autorenporträt
Andreas Kotte ist seit 1992 Direktor des Instituts für Theaterwissenschaft an der Universität Bern. Autor von «Theaterwissenschaft» (2005), «Theatergeschichte» (2013). Herausgeber des «Theaterlexikons der Schweiz» (2005, 2012 online) sowie der Reihen «Theatrum Helveticum» und «Materialien des ITW Bern».
Inhaltsangabe
Vorwort von Beate Hochholdinger-Reiterer Thea­tergeschichte Der Fürst als Mensch. Französische Revolution und deutsches Thea­ter Wenn Ingenieurgeist das Thea­ter ergreift. Über die Drehbühne und ihre Verwendung Iffland
Kleist und das Marionettenthea­ter Die Transformation einer Zeremonie in ein Spiel Ein Buch mit fünf Siegeln. Überlegungen zum Bildkodex Ms. 180 der Spencer Collection (gemeinsam mit Stefan Hulfeld) Kontinuität im Wandel «Gottferne». Zur Marginalisierung der Giulleria im Mittelalter «A wood near Athens». Zum Spielraum und Schauraum Bühne vom 16. bis 19. Jahrhundert Avantgarden ohne Wiederkehr. Zur Thea­teravantgarde im 20. Jahrhundert Die Geburt des Roboters aus dem Drama. R.U.R. von Karel Capek Thea­tergeschichte der Schweiz Thea­tergeschichte der Schweiz. Eine methodologische Annäherung Amantia. Die sigendte Liebe. Ein Translationsspiel in Mels Bertolt Brecht 1948. Thea­ter
Thea­tertheorie
Aufführungspraxis und Dramaturgie Thea­terräume - Raum für Thea­ter. Zur Berner Szene der 1990er-Jahre Vom Verstummen der Texte angesichts des Wunders. Wirkungsstrategien im geistlichen Spiel Thea­terlandschaft. Stadtthea­ter - freie Szene - Volksthea­ter Medialer Subventionsdiskurs. Oder warum Gesunde Spitäler finanzieren Die Affäre Hirschhorn. Über das Recht zur Provokation und die Berechtigung zur Empörung Thea­tertheorie und Medien Simulation als Problem der Thea­tertheorie Im Cyberspace riecht es nicht nach Parfum. Virtuelle Thea­terzukunft Der Mensch verstellt sich
aber der Schauspieler zeigt. Drei Variationen zum Thea­ter im Medienzeitalter Thea­terbegriffe Thea­ter als Medium? Das Theatralitätsgefüge als thea­terhistoriografische Methode Der Eigensinn von Thea­ter. Was nur Thea­ter kann
kommt aus dem Spiel (gemeinsam mit Beate Schappach) Worauf Thea­ter beruht. Das Konzept Szenische Vorgänge «Theatralität konstituiert Gesellschaft
Gesellschaft Thea­ter.» Ein Nachwort von Stefan Hulfeld Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis Liste der Doktorate und Habilitationen Die Bände der Reihen Theatrum Helveticum und Materialien des ITW Bern