Roter Staub - Slovo, Gillian

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Es gab nur einen Menschen, der die Staatsanwältin Sarah Barcant dazu bewegen konnte, New York zu verlassen und nach Südafrika in die kleine Stadt Smitsrivier zurückzukehren, aus der sie vor Jahren regelrecht geflohen war: Ben, ihr Mentor und Lehrer, der stets gegen die Apartheid gekämpft hat. Er bittet sie, ihm bei einem letzten Fall zu helfen. Auf dem Weg nach Smitsrivier ist auch Dirk Hendricks. In Handschellen wird er zu dem Polizeirevier gebracht, in dem er einst stolz seinen Dienst geleistet hat. Und auch der ANC-Abgeordnete Alex Mpondo kommt, um seinem ehemaligen Folterer Hendricks…mehr

Produktbeschreibung
Es gab nur einen Menschen, der die Staatsanwältin Sarah Barcant dazu bewegen konnte, New York zu verlassen und nach Südafrika in die kleine Stadt Smitsrivier zurückzukehren, aus der sie vor Jahren regelrecht geflohen war: Ben, ihr Mentor und Lehrer, der stets gegen die Apartheid gekämpft hat. Er bittet sie, ihm bei einem letzten Fall zu helfen. Auf dem Weg nach Smitsrivier ist auch Dirk Hendricks. In Handschellen wird er zu dem Polizeirevier gebracht, in dem er einst stolz seinen Dienst geleistet hat. Und auch der ANC-Abgeordnete Alex Mpondo kommt, um seinem ehemaligen Folterer Hendricks gegenübertreten. Die Wahrheitskommission tagt in der Stadt - doch die wirkliche Wahrheit lässt sich nicht vor Gericht klären.
  • Produktdetails
  • Verlag: Kunstmann Antje GmbH / Kunstmann, A
  • 2., Aufl
  • Seitenzahl: 332
  • Erscheinungstermin: September 2001
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 146mm x 32mm
  • Gewicht: 537g
  • ISBN-13: 9783888972751
  • ISBN-10: 3888972752
  • Artikelnr.: 09791242
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Politische Belletristik: Für Bernadette Conrad geht es in diesem Roman um "Wahrheit und Versöhnung, Schuld und Loyalität, Heilung und Vergebung" - allesamt Begriffe, die mit der Aufarbeitung der Apartheid in Verbindung stehen. In der erzählten Geschichte treffen, schreibt Conrad, sowohl Folterer als auch deren Opfer (die Hinterbliebenen) vor der Wahrheitskommission zusammen, um einen Mord aufzuklären. Conrad gefällt vor allem, das die Autorin eine Reihe von Einsichten vermittelt: Folter entfremdet den misshandelten Menschen irreversibel von sich selbst; die Folterer nutzen selbst vor der Wahrheitskommission ihre psychische Macht aus, die sie über ihre Opfer haben. Wahrheit und Versöhnung herauszufinden, seien dann auch "allenfalls fromme Wünsche", schreibt die Rezensentin: "Zum Vorschein kommt immer Unerwartetes". Conrad lobt die "mutige Fiktionalisierung" des "politischen Phänomens Wahrheitskommission".

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