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"Wenn man dieses Buch gelesen hat, versteht man die Seele der Ozeane."
Peter Wohlleben
Er kann 1600 Küsse auf einmal verteilen, er kann mit seiner Haut schmecken, Farbe und Form ändern und sich trotz eines Körpergewichts von 45 Kilogramm durch eine apfelsinengroße Öffnung zwängen: der Oktopus. Und nicht nur seine körperlichen Superkräfte machen den Achtarmigen zu einem Wunderwesen der Meere. Kraken sind vor allem schlau. Sie können tricksen, spielen, lernen, sie können Menschen erkennen und Kontakt aufnehmen.
In ihrem preisgekrönten Buch erzählt die Naturforscherin Sy Montgomery auf
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Produktbeschreibung
"Wenn man dieses Buch gelesen hat, versteht man die Seele der Ozeane."

Peter Wohlleben

Er kann 1600 Küsse auf einmal verteilen, er kann mit seiner Haut schmecken, Farbe und Form ändern und sich trotz eines Körpergewichts von 45 Kilogramm durch eine apfelsinengroße Öffnung zwängen: der Oktopus. Und nicht nur seine körperlichen Superkräfte machen den Achtarmigen zu einem Wunderwesen der Meere. Kraken sind vor allem schlau. Sie können tricksen, spielen, lernen, sie können Menschen erkennen und Kontakt aufnehmen.

In ihrem preisgekrönten Buch erzählt die Naturforscherin Sy Montgomery auf berührende, kenntnisreiche, unterhaltsame Weise von ihren Begegnungen mit diesen außergewöhnlichen Tieren und wirft eine bemerkenswerte Frage auf: Haben Kraken ein Bewusstsein?

Das Nachwort wurde eigens für die deutsche Ausgabe von dem weltbekanntesten Fan dieses Buches verfasst: Donna Leon.
  • Produktdetails
  • Verlag: Mareverlag
  • 4. Aufl.
  • Seitenzahl: 336
  • Erscheinungstermin: 29. August 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 223mm x 149mm x 35mm
  • Gewicht: 572g
  • ISBN-13: 9783866482654
  • ISBN-10: 3866482655
  • Artikelnr.: 48103930
Autorenporträt
Sy Montgomery, 1958 geboren, ist eine vielfach ausgezeichnete amerikanische Naturforscherin, Drehbuchautorin und Verfasserin von über zwanzig Sachbüchern. »Rendezvous mit einem Oktopus« war ein New York Times-Bestseller und unter den Finalisten
für den National Book Award 2015. Montgomery lebt in New Hampshire.

Heide Sommer, geboren 1940 in Berlin, war lange
Jahre Sekretärin von namhaften Journalisten und Schriftstellern und arbeitet seit 1988 auch als Übersetzerin.
Zu ihren Arbeiten gehören Autobiografien, Theaterstücke
sowie das fünfbändige Alterswerk von Henry Roth.

Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, lebt seit 1965 im Ausland. Sie arbeitete als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. 1981 zog Donna Leon nach Venedig. Die 'Brunetti'-Romane machten sie weltberühmt, doch die Barockmusik ist ihr nicht weniger wichtig. Sie förderte zahlreiche Einspielungen, neudas Orchester 'Il Pomo d'Oro'. Heute lebt sie in der Schweiz und in Venedig.
Rezensionen
"Zauberhaft und berührend ... und wissenschaftlich außerordentlich gut recherchiert." The Guardian "Montgomery schreibt wunderbar, und ihre unfassbare Neugier ist ansteckend. Vor allem aber verbindet sie präzise und zugänglich Wissenschaft mit unverhohlenem Staunen." Literary Review
Besprechung von 12.03.2019
NEUE TASCHENBÜCHER
Sy Montgomery auf der Suche
nach der Seele des Oktopus
Hier ein paar unerwartete Fragmente einer Sprache der Liebe: „Athenas Saugen ist sanft, aber nachdrücklich. Es fühlt sich an wie der Kuss eines Unbekannten. Mit Schwung schießt ihr melonengroßer Kopf an die Oberfläche, und ihr linkes Auge …dreht sich in der Augenhöhle, um meinen Blick zu erhaschen.“
Es ist eine denkbar ungewöhnliche Partnerin, der diese Liebe gilt im Bestseller der Autorin Sy Montgomery. Athena ist ein Oktopus, ein wirbelloses Tier, mit ungewöhnlicher Physis – walnussgroßes Gehirn, etwa 300 Millionen Neuronen, die meisten aber nicht im Gehirn, sondern in den Armen, mit Hunderten von Saugnäpfen. Mit denen kann der Oktopus zärtlich sein oder klammerhaft, kraftvoll zupackend. Und wendig ist er, drückt sich leicht durchs kleinste Loch. Er kann blitzschnell seine Farbe wechseln, ist ein rechtes Sensibelchen. Kann er am Ende, frag sich Sy, als sie sich einen Zeh stößt, die Botenstoffe für Schmerz erkennen, meinen Schmerz schmecken?
Für die schlechte Presse der Oktopoden ist vor allem Victor Hugo verantwortlich, der in seinem Roman „Die Arbeiter des Meeres“ den Kraken-Horror ausmalt: „Der Tiger kann euch auch lediglich verschlingen. Der Polyp aber, o Graus!, atmet euch ein … Das Tier stülpt sich mit tausend gemeinen Mündern über euch; die Hydra verleibt sich den Menschen ein; der Mensch vermischt sich mit der Hydra.“ Körpervermischung, Identitätsverlust, der ultimative Schrecken!
Dagegen schreibt Montgomery an, sie sucht nach „the Soul of an octopus“, so der Originaltitel ihres Buches. es geht um das Wunder der Bewusstheit. Inspirierend der Besuch einer Oktopuskirche im Dorf Papetoai, mit Na Kika, dem Schöpfer-Gott der Kraken. In Hawaii hört sie uralte Sagen, ein lichtes Gegenstück zu den finsteren Göttermythen von H.P. Lovecraft, „dass unser heutiges Universum in Wahrheit das Überbleibsel eines viel früheren Universums ist, dessen einziger Überlebender, der Krake, es schaffte, in den engen Spalt zwischen beiden Welten zu schlüpfen“.  FRITZ GÖTTLER
Sy Montgomery: Rendezvous mit einem Oktopus. Aus dem Englischen von Heide Sommer. Nachwort von Donna Leon. Diogenes, Zürich 2019. 384 S., 14 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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