Regie: Ruth Berghaus
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"Absolut" war für Ruth Berghaus (1927-1996) nicht nur ein Wort, sondern eine Haltung: zum Leben, zur Gesellschaft, zur Kunst. Die Tänzerin, Choreografin und Regisseurin zählt zu den bedeutendsten Theaterkünstlern nach 1945 und erregte mit ihren revolutionären Inszenierungen das Publikum in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Wien. Hier berichten Regisseure, Bühnenbildner, Dirigenten, Dramaturgen, Schauspieler und Intendanten über ihre Arbeit mit Ruth Berghaus: wie die Stücke oder Opern gelesen, analysiert, befragt und interpretiert wurden, wie die Proben verliefen und wie der Theaterbetrieb organisiert wurde - alles "Geschichten aus der Produktion".…mehr

Produktbeschreibung
"Absolut" war für Ruth Berghaus (1927-1996) nicht nur ein Wort, sondern eine Haltung: zum Leben, zur Gesellschaft, zur Kunst. Die Tänzerin, Choreografin und Regisseurin zählt zu den bedeutendsten Theaterkünstlern nach 1945 und erregte mit ihren revolutionären Inszenierungen das Publikum in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Wien.
Hier berichten Regisseure, Bühnenbildner, Dirigenten, Dramaturgen, Schauspieler und Intendanten über ihre Arbeit mit Ruth Berghaus: wie die Stücke oder Opern gelesen, analysiert, befragt und interpretiert wurden, wie die Proben verliefen und wie der Theaterbetrieb organisiert wurde - alles "Geschichten aus der Produktion".
  • Produktdetails
  • Verlag: Rotbuch Verlag
  • Seitenzahl: 304
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 304 S. m. Fototaf. 210 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 133mm x 31mm
  • Gewicht: 485g
  • ISBN-13: 9783867891172
  • ISBN-10: 3867891176
  • Best.Nr.: 29909865
Autorenporträt
Irene Bazinger, geboren 1961 in Salzburg, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften in Wien und Berlin. Die Journalistin ist als Theaterkritikerin vor allem für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" tätig.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

So schwierig das Unterfangen, der mit wenig Bildmaterial dokumentierten Arbeit der Ruth Berghaus heute seine Reverenz zu erweisen, dem Rezensenten auch erscheint, so geglückt findet er Irene Bazingers Sammlung mit Stimmen aus der Opern- und Theaterszene zu dieser in und durch die DDR geprägten Ausnahmeregisseurin und -choreografin. An Zeugen nämlich fehlt es nicht, das erkennt Wolfgang Schreiber rasch beim Blättern in diesem Band. Michael Gielen, Erich Wonder, Hans Neuenfels u.a. beschreiben einen Moment in der Arbeitsweise der Berghaus und zeigen dem Rezensenten ihre Bühnenkunst als eine ingeniöse, spätestens seit der Wende aber auch tragisch idealistische. Eine Liste ihrer Inszenierungen vervollständigt den Band für Schreiber.

© Perlentaucher Medien GmbH