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Die Entbindung der Sexualität aus der Fortpflanzung verändert das Verhältnis der Geschlechter und der Generationen zueinander, die Praktiken des (sexuellen) Genießens und der Fortpflanzung. Der Wandel begegnet uns einerseits in der Sexualisierung des öffentlichen Raums und der sozialen Kommunikation, andererseits in Phänomenen der Entsexualisierung. Der Band versammelt Beiträge aus Philosophie, Kultur-, Sexual- und Filmwissenschaft, aus Psychoanalyse und Kunst, die das Auftauchen postsexueller Erscheinungen vor dem Hintergrund der religiösen, historischen, sozioökonomischen und psychosexuellen…mehr

Produktbeschreibung
Die Entbindung der Sexualität aus der Fortpflanzung verändert das Verhältnis der Geschlechter und der Generationen zueinander, die Praktiken des (sexuellen) Genießens und der Fortpflanzung. Der Wandel begegnet uns einerseits in der Sexualisierung des öffentlichen Raums und der sozialen Kommunikation, andererseits in Phänomenen der Entsexualisierung. Der Band versammelt Beiträge aus Philosophie, Kultur-, Sexual- und Filmwissenschaft, aus Psychoanalyse und Kunst, die das Auftauchen postsexueller Erscheinungen vor dem Hintergrund der religiösen, historischen, sozioökonomischen und psychosexuellen Entwicklungen beleuchten. Mit Beiträgen von Irene Berkel, Bettina Bock von Wülfingen, Ada Borkenhagen, Christina von Braun, Jean Clam, Margret Hauch, Susann Heenen-Wolff, Wolfgang Hegener, Silja Matthiesen, Ursula Neugebauer, Robert Pfaller und Marcus Stiglegger
  • Produktdetails
  • Beiträge zur Sexualforschung
  • Verlag: Psychosozial Verlag / Psychosozial-Verlag
  • Seitenzahl: 195
  • 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 147mm x 18mm
  • Gewicht: 293g
  • ISBN-13: 9783837920093
  • ISBN-10: 3837920097
  • Best.Nr.: 25661511
Autorenporträt
Irene Berkel, Dr. phil., M.A., ist Religions- und Kulturwissenschaftlerin. Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck und an der Ruhr-Universität Bochum. Sie veröffentlichte bereits »Mißbrauch als Phantasma. Zur Krise der Genealogie« (2006) und »Sigmund Freud« (2008).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Als hilfreichen "Wegweiser" durch das Gebiet der neuen Sexualität lobt der in Frankfurt lehrende  Psychosoziologe Manfred Clemenz diesen Sammelband. Nach drei sexuellen Revolutionen im 20. Jahrhundert sehen die Beiträger die Sexualität überwiegend auf dem "Rückzug", sexuelle Befreiung und das Bekenntnis zu rauschhafter Ekstase ist in "Unbehagen" und Angst vor Aids umgeschlagen, stellt der Rezensent fest. Im Großen und Ganzen einverstanden, sieht der Rezensent dennoch wichtige Strömungen im Sexualitätsdiskurs nicht genügend beachtet, und einiges, wie beispielsweise Jean Clams auf Lacan gestützte Mutmaßungen über die Bedrohung unserer Gesellschaftsordnung durch die medizinische Reproduktionstechnik, scheint ihm überspitzt. Mitunter erinnert ihn diese Drastik an "katholische Enzykliken". Als Versäumnis beurteilt der insgesamt dennoch eingenommene Rezensent zudem, dass sich die Beiträge kaum je mit der Rolle beschäftigen, die die neuen Medien in der "Postsexualität" spielen.

© Perlentaucher Medien GmbH