Peter Joseph Lenné - Hasselhorst, Christa
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Seine Parks beglücken uns bis heute: Peter Joseph Lenné war der genialste deutsche Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts. Er prägte mit weiträumigen grünen Paradiesen die Landschaft Preußens. Im Auftrag preußischer Könige ließ er gemeinsam mit Karl Friedrich Schinkel Architektur und Gartenkunst zu einer virtuosen Einheit verschmelzen - heute Weltkulturerbe. Weitere seiner über 300 Schöpfungen finden sich in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Zum 225. Geburtstag Lennés im September 2014 zeigt dieses Buch mehr als 25 seiner schönsten, heute noch…mehr

Produktbeschreibung
Seine Parks beglücken uns bis heute: Peter Joseph Lenné war der genialste deutsche Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts. Er prägte mit weiträumigen grünen Paradiesen die Landschaft Preußens. Im Auftrag preußischer Könige ließ er gemeinsam mit Karl Friedrich Schinkel Architektur und Gartenkunst zu einer virtuosen Einheit verschmelzen - heute Weltkulturerbe. Weitere seiner über 300 Schöpfungen finden sich in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Zum 225. Geburtstag Lennés im September 2014 zeigt dieses Buch mehr als 25 seiner schönsten, heute noch erhaltenen Schöpfungen: vom berühmten Sanssouci über den Kurpark Bad Homburg bis zu bewunderungswürdigen Kleinoden, mit denen Gutshäuser in tiefster Provinz geadelt wurden. Eine Entdeckungsreise auf Lennés Spuren zu grünen Sehnsuchtsorten, mit prachtvollen Bildern und wertvollen Tipps.
  • Produktdetails
  • Verlag: Edition Braus
  • Seitenzahl: 144
  • Erscheinungstermin: 19. August 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 304mm x 246mm x 14mm
  • Gewicht: 1084g
  • ISBN-13: 9783862280919
  • ISBN-10: 3862280918
  • Artikelnr.: 40043779
Autorenporträt
Christa Hasselhorst arbeitete als Kultur-Journalistin für Zeitschriften und Magazine. Sie war Redakteurin beim Hörfunk, Pressesprecherin bei der Staatsoper und dem Thalia Theater in Hamburg. Seit 1997 porträtiert sie nicht nur Künstler im Bereich Musik und Theater, sondern kniet sich in Beete, schreibt Geschichten von Gärten und deren Besitzern. Sie hat mehrere Bücher verfasst, lebt in Potsdam und macht Führungen in Berliner und Potsdamer privaten wie öffentlichen Gärten.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 04.12.2014

Die Macht des Schönen

Mein Haus, mein Park, mein Garten - im neunzehnten Jahrhundert zählte nicht das Kutschenfabrikat zu den Prestigeobjekten des vermögenden Herrn, sondern das Grün, das seine Immobilie umgab, sowie der Name des Künstlers, der es geschaffen hatte. An erster Stelle auf der Liste der begehrten und meistbeschäftigten Gestalter stand - neben seinem Rivalen Fürst Pückler - der Rheinländer Peter Joseph Lenné, königlicher Gartendirektor zweier preußischer Majestäten. Es war die Zeit, als die Mode des englischen Landschaftsparks auch in Deutschland viele ältere formale Anlagen dahinraffte und der Herrscherblick über eine Umgebung schweifen wollte, die fast natürlich und doch von höchster Kunst war. Dabei war Lenné kein bloßer Nachahmer des englischen Stils, sondern ein genialer Geländeversteher und Raumkonzeptkünstler. In feudalen Kreisen gab man sich aufgeklärt und kunstsinnig. Auch Lenné, der Schlossparks ebenso wie Volksgärten schuf, glaubte an den "mächtigen Einfluss der Verschönerung der Natur auf den Menschen, sein Gemüt und die Ausbildung des Geschmacks". In fünfzig Jahren plante er mehr als dreihundertfünfzig Parks, darunter den Berliner Tiergarten, die Parks von Charlottenburg und Sanssouci, das romantische Ensemble der Burg Stolzenfels am Rhein, die "Flora" in Köln, den Kurpark von Bad Homburg und die Roseninsel am Starnberger See - ein fliegender Star-Gartenarchitekt in Zeiten der Postkutsche. Der mit großem Sachverstand zusammengestellte Bildband zeigt, ergänzt durch historische Pläne, Lennés Werke in aktueller Pracht und erzählt auch die Geschichten der verlorenen und der wiedergefundenen Gärten, die von Spurensuchern freigelegt und rekonstruiert wurden: die raffinierten Wegeführungen, die dem Flaneur an jeder Biegung neue, glückhafte Ausblicke boten, die geschwungenen Uferkanten der Gewässer, in denen sich das Haus spiegelte (doppeltes Prestige), die Sichtachsen und Gruppen von Sumpfzypressen, Blutbuchen und Platanen, die als Würdenträger die Nutzholzplantagen und andere Schandtaten überlebten. Für die Forscher war es, als nehme man "eine dicke Staubschicht von einem Rembrandt, und plötzlich strahlt der Schatz in voller Schönheit".

letz

"Peter Joseph Lenné - Vom Erschaffen der Landschaft" von Christa Hasselhorst. Edition Braus, Berlin 2014. 144 Seiten, 140 Farbfotos. Gebunden, 39,95 Euro.

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